Lünen in alten Ansichten

Lünen in alten Ansichten

Auteur
:   Fredy Niklowitz
Gemeente
:   Lünen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5662-2
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lünen in alten Ansichten'

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Lünen a. d. Lippe

Pullen burg.

19. 'Pillenburg' an der Kamener Straße, 1910.

'Und neues Leben blüht aus den Ruinen ... Wenn überall, warum auch nicht in Lünen!' Diese Inschrift war an dem burgähnlichen Haus angebracht, das zwischen der Seseke und der Kamener Straße stand und dem Apotheker Kar! Thiemann gehörte. Das hübsche Gartenhaus hatte vom Volksmund den Namen 'Pillenburg' in Anlehnung an die geschäftliche Tätigkeit des Besitzers erhalten.

20. Katholische Herz-Jesu-Kirche, um 1910.

Ende des 19. Jahrhunderts war aufgrund des Zuzugs zahlreicher Katholiken der Bau einer zweiten katholischen Kirche in Lünen notwendig geworden. 1896 wurde zunächst eine Notkirche an der Kaiserstraße gebaut. 1904 konnte die Herz-Jesu-Kirche geweiht werden, die auf einer Sesekeinsel errichtet worden war. Der Zugang zu dieser Insel bestand aus einer einfachen Brücke. In ihrer unmittelbaren Nähe befand sich eine Waschtreppe, von der aus die Hausfrauen ihre Wäsche in der Seseke wasehen konnten.

21. Trommierkorps Blau-Weiß Herz-Jesu, 1924.

Die Aufnahme zeigt das spätere TrommIerkorps Kolping Herz-Jesu während eines Ausmarsches nach Wethmar vor der Wirtschaft Aschoff.

22. Bäckerstraße, 1930.

Die Aufnahme, wohl aus einem Fesselballon gernacht, zeigt den Bereich der Innenstadt um die GrafAdolf-Straße, Wallgang, Bäckerstraße und Marktstraße. Dieses Quartier hat sich in den 1960er Jahren durch Neubauten vollständig verändert.

23. Bäckerstraße, um 1925.

Die Ansichtskarte gestattet einen Bliek in die Bäckerstraße, früher eine der beiden Hauptverkehrsstraßen der Innenstadt. Im Vordergrund zweigt rechts die Marktstraße ab, gegenüber ist die Einmündung des Roggenmarktes zu erkennen.

Partie an der Dortmunderîtra

24. Bäckerstraße mit Sesekebrücke, 1910.

Am Ende der Bäckerstraße führte eine Brücke über die Seseke, die die Innenstadt bis in die 1930er Jahre südlich und westlich umfloß. Wegen der ständigen Hochwassergefahr wurde sie schließlich nach Osten verlegt. Bald danach verschwand auch die Brücke. Die Aufnahme zeigt den Kreuzungsbereich Bäckerstraße, Parkstraße, Dortmunder Straße und Graf-Adolf-Straße. An der Einmündung in die nach 1900 angelegte Parkstraße lagen das Café Siegen und das Hotel-Restaurant 'Lüner Hof', beide im Jugendstil rnit Türmchen, Balkon und Fachwerk erbaut.

25. Hotel-Restaurant 'Lûner-Hof' um 1915.

Das Hotel-Restaurant 'Lüner Hof' an der Ecke Parkstraße und Dortmunder Straße wurde 1905 eröffnet. Das Jugendstil-Gebäude besaß einen Biergarten. Der Inhaber Hugo Große-Oetringhaus ließ es 1912 mit Klub- und Billardzimmer sowie einer Kegelbahn ausbauen.

LÜNEN

26. Louisenhütte Potthoff & Flume an der Dortmunder Straße, 1905.

Die Louisenhütte ist die zweitälteste Eisengießerei in Lünen. 1854 begarm an der Dortmunder Straße die Produktion von gußeisernen Waren wie Töpfen, Kessel, Fensterrahmen, Säulen, Gittern und Futterkrippen. Bekannt wurde die Firma vor allem durch ihre Armaturenfabrikation und die Herstellung von Öfen. 1973 wurde die Gießerei nach der Auslagerung des Unternehmens in das Gewerbegebiet Wethmarheide stillgelegt. An der Stelle der alten Fabrikgebäude ist heute ein Einkaufs- und Wohnzentrum entstanden. Neben der Villa Potthoff erinnert nur noch der Name Luisenhüttenstraße an das einstige Industrieunternehmen.

27. Belegschaft der Formerei der Louisenhûtte Potthoff & Flume, 1900.

Die Arbeiter nutzten den Besuch des Fotografen zur Selbstdarstellung, wie ein Bliek auf ihren Gesichtsausdruck, ihre Haltung und die Gegenstände in ihren Händen deutlich machen - selbst die Schnapsflasche fehlt nicht.

LOnen.

perkstresse und Progymnasium.

28. Parkstraße, um 1910.

Die Parkstraße, um 1910 mehr ein Feldweg, wurde 1904 als Verbindungsweg zwischen der Bäckerstraße und dem Bahnhof Lünen-Süd geschaffen. Schon bald entstanden hier Villen mit großen Gärten, die noch heute das Bild der Parkstraße prägen. Links ist das Gebäude des Progymnasiums zu sehen.

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