Lünen in alten Ansichten

Lünen in alten Ansichten

Auteur
:   Fredy Niklowitz
Gemeente
:   Lünen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5662-2
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lünen in alten Ansichten'

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LÓNEN. Neues Amtsgeridlt

29. Amtsgericht, 1915.

1907 wurde der Amtsgerichtsbezirk Lünen gebildet. Fünf Jahre später konnte das an der Parkstraße im Neorenaissance-Stil erbaute 'Königliche Amtsgericht' mit Gefängnis seiner Bestimmung übergeben werden. Die Aufnahme zeigt das Amtsgericht und links davon das Progyrnnasium.

30. Marktstraße, 1924.

Von der BäckerstraBe zweigt in nördlicher Richtung die Marktstraße ab, die bis 1922 den Namen KönigstraBe führte. Das Bild der Marktstraße hat sich inzwischen vollständig verändert. Die alte Bausubstanz fiel der Einrichtung des neuen Marktplatzes. den Bomben im Zweiten Weltkrieg und der Sanierung in den 1950er und 1960er Jahren zum Opfer. Die Aufnahme zeigt die Marktstraße während der Herbstkirmes 1924, von der einige Stände zu sehen sind.

31. Wirtschaftsgebäude Gottfried Wortmann, Königstraße 1, um 1900.

Wenn man von der Goldstraße in die ehemalige Königstraße einbog, lag auf der rechten Seite das Wortmannsche Haus. In dem großen Fachwerkgebäude wurden um die Jahrhundertwende eine Gastwirtschaft mit Kegelbahn, eine Brauerei, eine Bäckerei, ein Kolonialwarengeschäft, ein fotografisches Atelier und ein Ausspann für Pferdefuhrwerke betrieben. Kurz nach 1900 erwarb die Stadt das Gebäude, das zunächst als Ausweichquartier für die Rektoratschule diente. Hier war auch die erste städtische Leihbücherei untergebracht. Das Gebäude wurde 1909 im Zuge der Einrichtung des neuen Marktplatzes abgerissen.

32. Neuer Marktplatz, um 1925.

Seit 1910 fand der Markt auf einem ausgedehnten Platz zwischen der Mauer-, Gold- und Marktstraße statt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dieser nach Süden erweitert. Die dort gelegenen Häuser waren durch Bombentreffer zerstört. Der 1960 übergebene Rathausbau machte eine Umgestaltung des Umfeldes erforderlich. Zunächst verschwanden die kleinen Häuschen an der Mauerstraße , später auch der größte Teil der Goldstraße. Der Bau des Kaufhauses Hertie in den 1960er Jahren machte eine Verlegung des Marktes nach Norden notwendig. Zierde des Marktplatzes war eine Kastanie, ein beliebter Treffpunkt. 1942 wurde sie wegen Altersschwäche gefällt. Die Ansichtskarte gestattet einen Bliek auf den neuen Marktplatz im Winkel Goldstraße/Marktstraße.

33. Goldstraße, um 1920.

Die Fuhrgasse, auch Kleine Königstraße genannt, bildete die Verbindung zwischen der Königstraße und der Langen Straße und reichte ursprünglich bis zur Mauerstraße. 1905 wurde die Straße in Goldstraße umbenannt. Der Teil der Goldstraße zwischen Marktstraße und Mauerstraße wurde in den 1960er Jahren bei der Verlegung des Marktplatzes nach Norden aufgehoben.

34. Dehlbrücke, 1940.

Die Dehlbrücke war ein Verbindungsweg zwischen der Goldstraße und der Straße Im Hagen nahe der Lippebrücke. Die Häuser der Dehlbrücke sind durch Bomben des Zweiten Weltkrieges zerstört bzw. durch Sanierungsmaßnahmen in den 1950er und 1960er Jahren abgebrochen worden. Der Straßenname ist ebenfalls verschwunden.

35. Schablûntersgasse, um 1935.

Von der Goldstraße zweigte nahe und parallel der Mauerstraße eine kleine Stichstraße ab, die Schablüntersgasse. Hier standen kleine Hinterhäuschen, die in den 1970er Jahren einem Parkhaus weichen mußten. Willi Quabeck hat die kleine Gasse in einem Aquarell festgehalten.

36. Im Hagen, 1930.

Die Straße Im Hagen kennzeichnet die nördliche Begrenzung der im 14. Jahrhundert an das Südufer verlegten Stadt Lünen. Nach der Schiffbarmachung des Flusses errichtete hier der Kaufmann Wortmann eine Anlegestelle für Boote und ein Lagerhaus. Am gegenüberliegenden Lippeufer lag der sogenannte Packhof. Hier lagerte besonders Salz aus Königsborn, das auf der Lippe weitertransportiert wurde. 1868 gründete Albert Weischenberg an der südlichen Anlegestelle eine Schreinerei. Die Aufnahme zeigt die Straße Im Hagen während des Lippehochwassers 1930.

37. Ringstraße, 1910.

Die Ringstraße verlief vor der östlichen Begrenzung der befestigten Lippestadt vom Lipptor im Norden der Stadt bis zum Christenentor im Süden. Die Aufnahme zeigt die Rückfront der Ringstraße am Ufer der Lippe. Die drei Häuser rechts sind teilweise auf den Fundamenten der ehemaligen Stadtmauer erbaut. Der große Birnbaum stand im Garten von Johann Henrich Schulz, der in dem dahinterliegenden Fachwerkhaus an der Langen Straße wohnte und von 1799 bis 1850 Bürgermeister von Lünen war.

38. Kirchstraße, 1905.

Die Aufnahme zeigt den nördlich der Stadtkirche St. Georg gelegenen Teil der Kirchstraße , deren Häuser inzwischen abgebrochen sind. Hier standen dicht gedrängt Scheunen und Speicher, die später auch zu Wohnzwecken genutzt wurden. Bei dem linken Gebäude handelte es sich ebenfalls um einen Speicher, der nach dem Segensspruch über dem Eingang aus dem Jahr 1675 stammte.

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