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Lünen in alten Ansichten

Lünen in alten Ansichten

Auteur
:   Fredy Niklowitz
Gemeente
:   Lünen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5662-2
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lünen in alten Ansichten'

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39. Spritzenhaus hinter dem Rathaus, um 1900.

Das Foto läßt erkennen, wie einfach noch um 1900 die Brandbekämpfung war. Die Feuerbekämpfung früher mußte sich auf primitive Löschversuche beschränken: Wasser wurde in Ledereimern herbeigeschafft und in die Flammen geschüttet. An weiteren Geräten standen lediglich Leitern und Feuerhaken zum Niederreißen der vom Feuer bedrohten Häuser zur Verfügung. Erst 1740 wird eine Wasserspritze erwähnt. 1849 wurde hinter dem Rathaus ein Spritzenhaus errichtet, in dem die Feuereimer, der Spritzenwagen und andere zur Brandbekämpfung notwendige Gerätschaften untergebracht waren.

40. Bürgerfeuerwehr vor der Stadtkirche St. Georg, 1904.

Bereits 1548 war in Lünen die erste Feuerordnung erlassen worden. In ihr hatte der Rat der Stadt Lünen festgelegt, daß kein Bürger ohne Leiter, Feuerhaken und Eimer an der Brandstelle erscheinen durfte. Pferdebesitzer hatten Wasser heranzufahren. Frauen durften nur am Feuer erscheinen, wenn sie Behälter mit Wasser dabei hatten. Verstöße wurden mit Geldstrafen und dem Verlust der Bürgerschaft bestraft. 1876 erging ein 'Statut für die Bürger-Feuerwehr der Stadt Lünen'. die sich wenig später jedoch wieder auflöste. Rund zehn Jahre später wurde der Beschluß zur Errichtung einer Lösch- und Rettungskompagnie gefaßt: Die Lüner Feuerwehr war entstanden.

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41. Steigerturm der Bürgerfeuerwehr an der Borker Straße, 1910.

Der neugegründeten Feuerwehr diente zunächst ein Vereinslokal als Übungsgebäude. 1892 wurde an der Borker Straße ein Steigerturm errichtet, der bereits zwei Jahre später einzustürzen drohte. 1900 wurde an der Ecke Borker Straße und Altstadtstraße ein neuer, dreigeschossiger Steigerturm errichtet, der als Übungsturm und Schlauchtrocknungsturm diente. Die Aufnahme zeigt den Turm anläßIich des 25. Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr.

42. Roggenmarkt. nördlicher Teil, um 1905.

Von der Bäckerstraße zweigt in südlicher Richtung die Straße Roggenmarkt ab. Hier standen einst die wohl schönsten Fachwerkhäuser der Innenstadt. Im linken Haus mit dem verzierten Deelentor praktizierte der Arzt Dr. Althoff. In der Mitte der rechten Straßenseite steht das älteste erhaltene Haus, der Inschrift nach aus dem Jahre 1609.

43. Roggenmarkt, südlicher Teil, um 1900.

Noch um die lahrhundertwende bestimmten Ackergeräte und Leiterwagen das Straßenbild der Innenstadt, da ein Teil der Bewohner nebenberuflich der Landwirtschaft nachging. Der südliche Teil des Roggenmarktes mündete in einem Bogen in die Lange Straße und wurde auch 'Urn den halben Mond' genannt. Hier betrieb Uri Feldheim eine Pferdemetzgerei und Gastwirtschaft, die im Volksmund 'Zum weißen Rössel' hieß.

44. Kurze Straße, um 1930.

Die Kurze Straße stellt die Verbindung zwischen dem Roggenmarkt und der Mauerstraße her. Von den alten Gebäuden ist nur noch das Fachwerkhaus Kurze Straße 2 erhalten (2. von links). Das Haus des Malermeisters 'Strieker' Bergmann ist nach der Torbalkeninschrift im Jahre 1691 erbaut. In dem Gebäude rechts davon wohnte die Lohgerberfamilie Lutter. Wilhelm August Lutter übernahm hier im Jahre 1870 als Rendant die Geschäfte der Sparkasse Lünen. Das Haus Roggenmarkt 9 (rechts) ist mit der Lüner Geschichte besonders verbunden. 1847 wurde in seinem Anbau der erste Fröbel-Kindergarten Westfalens eröffnet.

45. Silberstraße, um 1910.

Der bäuerlich-ländliche Charakter Lünens ist zum Teil bis heute erhalten geblieben. Zeugen hierfür sind Ackerbürger- und Fachwerkhäuser im Bereich Mauerstraße, Silberstraße und Roggenmarkt. Das Äußere der Gebäude läßt auf den ursprünglichen inneren Zustand schließen: Der Zutritt erfolgte durch das große Deelentor, hinter dem sich die Tenne befand. Zu beiden Seiten waren das Vieh, bäuerliches Arbeitsgerät und Wagen untergebracht. In der Deele spielte sich weitgehend das tägliche Leben ab. Eine große Feuerstelle spendete Wärme, sie diente auch als Kochstelle. Über eine Treppe gelangte man in die Stube.

46. Mauerstraße, nördlicher Teil, um 1930.

Die Aufnahme zeigt den Bereich der nördlichen Mauerstraße mit Bliek auf die Goldstraße. Das in die Straßenflucht vorragende Haus lag 'Auf der Schanze'; dieser Teil der Stadtmauer war früher mit einem Bollwerk verstärkt.

47. Mauerstraße, südlicher Teil, um 1920.

Dicht an dicht stehen die Fachwerkhäuser der Mauerstraße, die hier in einem Bogen von der Bäckerstraße bis zur Langen Straße führt. Der südliche Teil der Mauerstraße kennzeichnet ebenfalls den Verlauf der ehemaligen Stadtmauer. Die Häuser der rechten Seite wurden an oder auf ihren Fundamenten errichtet. Die Stadtmauer wurde im Siebenjährigen Krieg zum Teil geschleift und nicht wieder aufgebaut.

48. Rathaus, Zustand um 1835.

1512 vernichtete ein Brand fast alle Gebäude der Stadt, auch das Rathaus brannte aus. Das neue Rathaus stand wie sein Vorgängerbau am Alten Markt in unmittelbarer Nähe der Stadtkirche. Der holländische Landschaftsmaler Johannes Franziskus Christ beschreibt den Zustand des Rathauses in seinem Reisebericht aus dem Jahre 1835: 'Das Rathaus ist das einzige interessante Gebäude, das ich gefunden habe, vor allem die gotischen Säulen, die dasselbe stützen. Man kann nicht gerade sagen, daß die Lüner stolz auf ihr Kapitol sind, Es befand sich in einern Zustand des malerischen Verfalls. Aus den scheibenlosen Fenstern des Ratssaaies krähte der Hahn, und im Gefangenenkeller hausten die Schweine des Pförtners.' Der Lüner Maler Georg Nagel hat in seinem um 1920 fertiggestellten Gemälde das Rathaus mit der dahinterliegenden Stadtkirche St. Georg im Zustand von etwa 1835 festgehalten.

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