Lünen in alten Ansichten

Lünen in alten Ansichten

Auteur
:   Fredy Niklowitz
Gemeente
:   Lünen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5662-2
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lünen in alten Ansichten'

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49. Rathaus, um 1900.

1847 wurde das baufällige Rathaus abgerissen und ein neues errichtet. Das neue Gebäude erfüllte jedoch nur knapp ein Jahrhundert seinen Zweck. Der größte Teil der Verwaltung zog wegen der bestehenden Raumnot 1930 in das Gebäude des ehemaligen Progymnasiums an der Holtgrevenstraße, dem Stadthaus. Die Laube des Rathauses mußte bald darauf aus verkehrstechnischen Gründen abgebrochen werden. 1968, sechs Jahre nach Fertigstellung des Rathochhauses, wurde das Rathaus am Alten Markt abgerissen.

50. Evangelische Stadtkirche St. Georg, 1925. Die Einwohner Lünens, die nach der Verlegung im 14. Jahrhundert in der neuangelegten Stadt wohnten, gehörten nicht mehr zur Diözese Münster, sondern zur Erzdiözese Köln. Die Bewohner mußten nun den weiten und beschwerlichen Weg zur Pfarrkirche in Brechten antreten. Der Landesherr bemängelte, daß die Stadt während des Gottesdienstes kaum verteidigungsfähig ist. Er ließ um 1347 eine Kapelle erbauen. 1360 erhielten die Lüner die Erlaubnis, ein Gotteshaus bauen zu dürfen, das 1366 eingeweiht wurde und heute das älteste Gebäude der Stadt ist.

51. Innenansicht der Stadtkirche St. Georg, 1937. Die St. -Georgs- Kirche ist eine dreischiffige und dreijochige Hallenkirche. Die Höhe des Raumes ist gering, so daß den Besucher ein Gefühl der Geborgenheit umfängt. Der Bliek des Eintretenden wird zum Chorraum und weiter zum Gewölbe geführt. Die Ausrnalung des Gewölbes entstand vermutlich bei der Renovierung der durch den großen Stadtbrand von 1512 stark beschädigten Kirche. Die meisten Kunstschätze der St.-Georgs-Kirche stammen aus dem letzten Drittel des 15. Jahrhunderts, einer Zeit des Wohlstandes der Stadt, der eine reiche Ausstattung der Kirche ermöglichte.

52. Kirchen- und Stadtpatron St. Georg. Die St.-Georgs-Kirche besitzt als herausragendes Kunstwerk einen Flügelaltar von einem Maler aus dem Umkreis des Liesborner Meisters. Der Altar ist in die Zeit um 1470 zu datieren. Auf einer der beiden Außentafeln ist der Ritter St. Georg im Kampf mit dem Drachen dargestellt. St. Georg ist der Hauptpatron der Stadtkirche, die seinen Namen führt, und Schutzpatron der Stadt Lünen.

53. Kindergarten St. Georg, um 1915.

Die Aufnahme zeigt die Kinder des evangelischen Kindergartens St. Georg an der Langen Straße.

54. Lehrerkollegium der Stadtschule, um 1890.

1859 wurde neben der Stadtkirche St. Georg für die Stadtschule ein neues Haus errichtet. Das Schulgebäude hatte fünf Klassenzimmer und im Dachgeschoß eine Lehrerwohnung. Nachdem der Unterricht bald nach dem Ersten Weltkrieg eingestellt worden war, richteten hier 1937 Eduard Lollo und Bernhard Falk mit ihren Sammlungen ein Heimatmuseum ein. 1972 wurde das Gebäude der ehemaligen Stadtschule abgebrochen. Die Aufnahme zeigt das Lehrerkollegium der Stadtschule um 1890.

55. Lehrer und Schüler der Rektoratschule, 1907.

Die Rektorat- oder Lateinschule wird erstmals 1605 erwähnt. Die Schüler wurden in einem Raum der Stadtschule unterrichtet. Nach mehreren Umzügen in alte und neue Gebäude fand der Unterricht schließlich im Wortmannschen Haus an der Königstraße statt. Die Aufnahme zeigt Lehrer und Schüler der Rektoratschule irn lahre 1907.

56. Progymnasium, 1918.

In den Jahren 1908/09 entstand am heutigen Spormeckerplatz das Progymnasium für Jungen. Das große Gebäude wurde nach den Entwürfen des Dortmunder Architekten Schulze in einer Mischung aus Jugendstil und Neuer Sachlichkeit erbaut. Nach dem Umzug der Schule zur Friedenstraße 1931, wurde das Gebäude zum Stadthaus umgebaut. Nach dem Bau des Rathochhauses und erneutem Umbau zog hier 1964 die Realschule Lünen-Mitte ein.

57. Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, 1935.

Oberbürgermeister Ernst Becker konnte 1931 den Neubau des Jungengymnasiums mit Turnhalle und Spielplatz an der Friedenstraße an die Schüler übergeben. Anläßlich des 100. Todestages des Reichsfreiherrn Carl vom und zum Stein erhielt die Schule den Namen Freiherr-vom-Stein-Gyrnnasium. Das Schulgebäude, dessen Gestaltung und Einrichtung in Fachkreisen hohe Anerkennung fanden, war von den Dortmunder Architekten D. und K. Schulze entworfen worden.

58. Lippe zwischen Altstadt und Neustadt, 1932.

Die Ansichtskarte zeigt rechts einen Teil der Altstadt um die St.-Marien-Kirche am Nordufer der Lippe sowie links einen Teil der im 14. Jahrhundert neu angelegten Stadt südlich des Flusses. Beim Packhof liegen die beiden Ausflugsboote 'Tante Martha' und 'Lünen' vor Anker, die von hier aus nach Lippholthausen fuhren.

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