Losheim in alten Ansichten

Losheim in alten Ansichten

Auteur
:   Vincent Marx
Gemeente
:   Losheim
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4570-1
Pagina's
:   88
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Losheim in alten Ansichten'

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49. Eine Aufnahme vor dem ersten Weltkrieg um 1912. Links das alte Bürgermeisteramt seit 1851. Erbaut 1796 das Stammhaus der Familie Merziger. Nebenan die beiden Häuser Winkel und Thielen; 1923 abgerissen und 1924 das Geschäftshaus J osef Thielen erbaut. Die schmale Straße wurde Anfang der dreißiger Jahre erweitert und die beiden Häuser Antz und Metzgerei Schuh würden abgerissen, Haus Zengerle ist im alten Stil erhalten.

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50. Die Schumacher Mühle 1910. Davor mit seinen Enkelehen der 1849 in Bachern geborene Nikolaus Schumacher. Er kaufte am 17. Januar 1877 die 'Hackenmühle im Fröschenpfuhl' , Preis 3467 Thaler. Den Kaufvertrag mußte die damalige Braut Barbara Wagner aus Losheim mit unterschreiben. Bei friiheren Kaufverträgen von 1855 und 1861 war fast der gleiche Betrag eingesetzt gewesen. Vor 1794 war die Mühle Klostergut von Mettlach. Sie wurde 1803 bis 1805 in Luxemburg als französisches Staatsgut versteigert.

51. Gasthaus Braun vor 1914. Mit Mezzanin und Dachfenstern. 1m Erdgeschoß neben den Fenstern eiserne Ringe, wo die Bauern ihr Vieh anbanden (an Kirmes und Markttagen).

52. 1912 verkaufte Fräulein Anna Dewes das Anwesen an Herrn Joh. Schmitt. Sie zog zu ihrem Bruder in die Villa nebenan. Man beachte die schönen Petroleumlampen. Auch hier befanden sich Eisenringe neben den Fenstern. Unter der Regie von Familie Schmitt wurde das Hotel sehr bekannt und beliebt.

53. 1914 im Gasthaus Marx. Von links nach rechts, sitzend: Kar! Paulus, Maria Spanier Nunki, Franz Wershoven, Mutter Marx, unbekannt und August Johäntgen. üben links:

Michel Zengerle, Wilh. Boos, Franz Johäntgen, Vater Marx und Feldhüter Heek. Die gute Stimmung hielt nicht lange an, es brach der erste Weltkrieg aus und die Brüder J ohäntgen kehrten nicht mehr zurück.

54. Eine Spinnstube um 1915. Es war Krieg, und die Ware wurde knapp. Frauen und Mädchen taten sich zusammen, nahmen die alten Spinnräder und spannen wie in alten Zeiten. Von links nach rechts: Theres Wershoven, Mutter Beweber, Chri. Zengerle, Mariechen Zengerle, Gret. Zengerle, das Kind ist unbekannt, Therese Mertes, Franzis. Mertes und Fine Wershoven.

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55, Im Kriege 1914/18 wurde das Krankenhaus (Kloster) Lazarett und war der Militärverwaltung Saarlouis unterstellt. Es beherbergte bis vierzig Soldaten, Kranke und Verwundete. Dem Kranken wird eine Spritze verabfolgt.

56. 1914/18: Russische Kriegsgefangene. Die Gefangenen waren bei den Bauern beschäftigt und wurden gut von ihnen behandelt. Sie konnten sich frei bewegen. Die meisten von ihnen konnten sehr schöne Gegenstände aus Holz schnitzen. Bei dem Rückstrom der gefangenen Russen (1918/19) blieb in Niederlosheim ein Mann zurück. Er heiratete und war im Ort sehr geachtet. Später schrieben einige Russen nach Losheim. Man ging nach Niederlosheim und ließ sich die Briefe übersetzen.

57. 1917: Gasthaus Keßler. Davor Vater Keßler, der sich gerade auf Urlaub befindet und neben ihm seine Familie. Links: die beiden Soldaten machen sich und Pferd zurecht für einen Ritt nach Scheiden - zur Brautschau. Dahinter Kelter und Brennerei. Die elektrischen Drähte sind gerade angebracht worden, wurden aber bald wieder abmontiert (Kupfer) und durch Eisendraht ersetzt. Das Stück gegenüber ist um die Zeit noch nicht bebaut.

58. Das Kaiserliche Postamt 1918. Man sieht auf dem Dach die Telefondrähte sich häufen. Am Eingang leuchtet über der alten Lampe die neue elektrische. Am Dachgiebel in Stein der Reichsadler, auch über dem Eingang. Am Fenster unten links Fräulein Kläß und rechts Fräulein Jakobs. Der Herr Postmeister Post mit Frau am oberen Fenster und seine Kinder unten. In den zwanziger Jahren wurde Herr Post nach Schönecken versetzt. Durch Brunnenvergiftung starb dort in wenigen Tagen die ganze Familie bis auf den Sohn, der im zweiten Weltkrieg fiel.

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