Lörrach in alten Ansichten

Lörrach in alten Ansichten

Auteur
:   Gerhard Moehring
Gemeente
:   Lörrach
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5144-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lörrach in alten Ansichten'

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9. Eroffnung der Straßenbahnlinie Nr. 6 der Basler Straßenbahnen am 15. November 1919. Die mit Girlanden geschrnückte erste Straßenbahn auf dem Bahnhofsplatz (Endstation) vor dcm Gebäude der Seidenweberei Sarasin. Dieser Bahnbetrieb wurde bis zum 31. August J967 aufrecht erhalten (mit Unterbrechung während des Zweiten Weltkriegs) und dann durch Busse ersetzt. Hinter dem Bahnhofsplatz erhebt sich das Gebäude der seit 1861 betriebenen Seidenbandweberei Sarasin mit über 100 Webstühlen und 200 Beschäftigten. 1934 stellte die Fabrik ihren Betrieb ein. Das Gebäude mußte 1974 dem neuen Postgebäude weichen.

LÖ~RACH beim Bahnhof

Ver1. u. Aufn. v. H. Böcker, Lêrrach. xo. 111

10. Bahnhofplatz 1890. Noch steht das alte Bahnhofgebäude von 1862. Entlang der Bahnhofstraße geht der Bliek zum Hebelpark. Hinter den Platanen verbirgt sich das schon bald nach 1862 errichtete Bahnhofhotel zwischen Bahnhofstraße und Turmstraße. Von den hier erkermbaren Bauten und Bepflanzungen ist heute nichts mehr erhalten.

l l , Bahnhofptatz 1910. Das Bahnhofgebäude wurde kurz zuvor umgebaut. Es ist Sonntag. Stadteinwärts ist ein zweispänniges Fuhrwerk mit einer kleinen Gesellschaft unterwegs. während sich auf der Platzmitte eine Kindergruppe zu einer Bahnfahrt gesammelt hat. Die beiden zweirädrigen Karren am Bahnhof gehören den Dienstmännern der Lörracher Hotels, die auf Gäste vom nächsten Zug warten.

12. Bahnho] Lorrach 1912. Mit dem Bau des Kraftwerkes Rheinfelden 1899 wurde die Wiesenralbahn Basel-Zell die erste badische Versuchsstrecke einer elektrifizierten Eisenbahn und darnit eine der drei im damaligen Deutschen Reich. Das Bild zeigt eine der ersten elektrisch berriebenen Lokomotiven auf dem Lörracher Bahnhof. Dahinter erhebt sich das 1974 abgebrochene Gebäude der Seidenbandweberei Sarasin. Von 1861 bis zu ihrer Stillegung 1934 waren hier 200 Personen beschäftigt.

13. Fasnachtsumzug 1895 mit einer Chinesengruppe. Im Hintergrund links die Häuser der Friedrichstraße, die noch eine schienengleiche Verbindung mit der Eulerstraße harte (daher die hochgezogenen Bahnschranken). Rechts im Hintergrund das ehemalige Bahnhofhotel. Der Turnverein Lörrach veranstaltete die Lörracher Fasnacht uner dem Motto 'Bilder vorn Kriegsschauplatz Japan/China'. Drachen, Götzenbilder, eine Krupp'sche Riesenkanone und vieles andere loekten damals 10 000 Zuschauer (bei etwa gleichviel Einwohnern) nach Lörrach.

14, Luftschif] LZ 127 Graf Zeppelin 1928 über Lörrach. Die Geschichte der Luftfahrt war für einige wenige Jahrzehnte auch durch die Entwicklung der Luftschiffe in der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts geprägt. Da die übliche Route der Luftschiffe von Friedrichshafen dem Rhein entlang nach Frankfurt am Main führte , kam auch Lörrach öfters in den Genuß dieses Spektakels, Wenn dann von weitem das Gebrumm des Motoren zu hören war, hielt es die Kinder der Hebelschule (rechts) nicht mehr in ihren Schulbänken. Höhepunkt jener Jahre war eine Landung 'Graf Zeppelins' auf dem damaligen Basler Flugplatz Sternenfeld bei Birsfclden.

15. Bahnûbergang Wallbrunnstraße um 1920. Während der Jahrmärkte, die damals noch zwischen Bahnhof, Bahnhofstraße und Belchenstraße aufgebaut waren, gab es auch solche Szenen, bei denen sich Bettler durch Musizieren an den Brennpunkten des Publikumsverkehrs ihren Verdienst erhofften. Der Bahnübergang ist inzwischen geschlossen und durch eine Unterführung ersetzt, das Gasthaus ReitterBräu (links) ist dem Modehaus C & A gewichen. Im einstigen Postgebäude (Bildmitte) sind Büro- und Geschäftsräume eingerichtet.

16. Barrikaden in der Wallbrunnstraße während der Septemberunruhen 1923. Am Ende der Inflation war die innenpolitische Lage im Deutschen Reich äußerst angespannt. Während der Ruhrbesetzung durch die Franzosen wuchs der passivo Widerstand. In diesem Zusammenhang wurde auch Albert Leo Schlageter aus Schönau im Wiesental erschossen. Durch die zahlreich in der Schweiz arbeitende Bevölkerung, die in Schweizer Franken entlohnt wurde, entstand ein großes soziales Gefälle bei der täglich schnelleren Entwertung der deutschen Mark. Durch die Demonstratien von 1 500 Bauarbeitern aus Weil-Leopoldshöhe gingen die laufenden Tarifverhandlungen in bürgerkriegsähnlichen Tumulten unter.

17. Brunnen am ehemaligen Viehmarktplatz (heute Engelplatz). Er hatte als Viehtränke während der Marktzeit bis um 1955 eine wichtige Rolle gespielt. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts uach Basler Vorbild aus Laufener Jurakalk gebaut, ist der gesamte Hintergrund nach dem Zweiten Weltkrieg verschwunden: das Haus hinter dem Brunnen ist dem Wohnhaus mit der Drogetie und Apotheke am Engelplatz und das Eekhans Wallbrunn-Bergstraße der Gartenwirtschaft der Lasser-Braucrei-Gasrstätte gewichen.

18. Viehmarkt um 1930 auf dem Viehmarktplatz (heute Engelplatz). Neben dem 1403 von Kaiser Ruprecht lIJ. genehmigten Jahr- und Wochenmarkt gab es einen Pferde- und Viehmarkt erst mit den Stadtrechten von 1682 (Montag nach Estornihi bzw. Montag nach St. Michael). Seit etwa 1955 gibt es keinen Viehmarkt mehr. Auch die Umgebung des heutigen Engelplatzes ist baulich völlig umgestaltet.

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