Lörrach in alten Ansichten

Lörrach in alten Ansichten

Auteur
:   Gerhard Moehring
Gemeente
:   Lörrach
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5144-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lörrach in alten Ansichten'

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29. Basler Straße im Bereich der alten Gcmarkungsgrenze zu Sterten (heute Schillerstraße), um 1910. Eine herrschaftliche Kutsche passierte die ehernalige Gärtnerei Strohmeier. Es war der einzige gelegentliche Fahrzeugverkehr auf dem alten Fahrweg von Lörrach nach Basel. Fußgängcr und damals auch schon Radfahrer beherrschten eindeutig die noch von zahlreichen Vorgärten gesäumte 'Straßgaß' (Basler Straße}, wie sie zunächst hieß.

30. Partie an der Teichstraße 1920. Bis ins 17. Jahrhundert reichen die am westlichen Ende der damaligen Stadt gebanten Häuser. Heute ist von diesern alten Stadtkern nichts mehr vorhanden. Die meisten Häuser verschwanden im Zuge der Stadtsanierung zwischen 1965 und ]980. Die Aufnahme zeigt das Hochgestade unmittelbar oberhalb des Gewerbekanals bei der Tuchfabrik , wo mit der Verbreiterung der Teichstraße 1880 auch cine neue Brücke notwendig wurde.

31. Teichstraße 1903. Bliek an der Kanalbrücke beim 'Tüllinger Hof' in die Teichstraße bei der Rückkehr des Militärs vom Tüllinger Berg. Dort hatte Großherzog Friedrich I. ven Baden das Denkmal für den Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden in Erinnerung an das Gefecht auf dem Käferholz 1702 feierlich eingeweiht. Die Mauer rechts der Straße begrenzt das Gelände der Tuchfabrik Lörrach.

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32. Neubau der Lorracher Wiesebrûcke 1883. Nachdem das Hochwasser am 28. Dezember 1882 die alte Holzbrücke über die Wiese , die Lörrach mit Tüllingen verband, zerstört hatte , wurde im folgenden Jahr ein Neubau in der damals üblichen Eisenkonstruktion erforderlich. In jene Zeit fiel auch das Ende der Regulierungsarbeiten rnit der Aufschüttung eines drei Meter hohen Dammes. der künftige Hochwasserschaden vermeiden sollte.

33. Milchwagen um 1920 in der Herrenstraße . Noch bis in die dreißiger Jahre war es üblich, daß die tägliche Frischmilch vom Milchmann zu den Haushaltungen gefahren wurde. Erst mit der modernen Verpackungsindustrie und den Lebensmittelgroßmärkten ist dieses Bild nach dem Zweiten Weltkrieg aus den Straßen verschwunden.

34. Herrenstraße - Kapitelhaus und alles Spital. Dieses Bild ist mit der Stadtsanierung der sechziger Jahre im Bereich des Neuen Marktplatzes völlig verschwunden. Die aus dem 17. Jahrhundert stammenden Häuser mit dem Staffelgiebel gehörten zur ältesten Bausubstanz, die bis ins 20. Jahrhundert erhalten blieb. Das Kapitelhaus (links) wurde 1697 vom RöttIer Landkapitel als Ersatz für die 1678 in Rötteln zerstörte Lateinschule gemieter bis das Pädagogium im heutigen Museumsgebäude 1761 eingerichtet wurde. Das Haus rechts beherbergte 1753 bis 1845 die geistliche Verwaltung, danach bis 1878 das erste Lörracher Spital. Später waren unter anderem das Arbeitsamt und die Lörracher Suppenküche hier untergebracht.

35. Ältestes Fabrikgebäude der Firma Koechlin Baumgartner & Co. (Stoffdruckerei) von 1760. Es lag ursprünglich an der heute umgeleiteten Herrenstraße am Gewerbekanal (irn Vordergrund). Hier wurden noch mit Hilfe der handgeschnitzten Druckmodel in der 1753 gegründeten Firma die Stoffe bedruckt. Weithin war das Klopfen der Stoffdrucker bis in die Stadt zu hören. Aus diesen Anfängen ist heute die größte europäische Stoffdruckerei hervorgegangen. Links neben dem Fabrikgebäude liegt das barocke Wohnhaus der damaligen Firmendirektoren. Darüber aufragend auf dem Hochgestade erhebt sich die Koechlinsche Villa. ein klassizistischer Weinbrermerbau von 1815.

36. WalIbrunnstraße 1925. Während die Straße noch von Fußgängern und Radfahrern beherrscht wird, ist auch das bauliche Bild noch weithin vom 18. und 19. Jahrhundert geprägt. Die Schranke und Hochspannungswarnung verweisen noch auf den inzwischen geschlossenen Bahnübergang. Der Hauptausscharik der Brauerei Reitter (1847-1987) ist inzwischen dem Modehaus C & A gewichen. Dies gilt auch für die anschließenden Häuser der Schirmfabrik Geiser und der Metzgerei Schmidt. Auch das 'Hansahaus' am Ende der Wallbrunnstraße ist nach einem Brand Anfang der dreißiger Jahre dem Bau des heutigen Hotel Binoth gewichen.

37. Ecke Tumringer Straße und Teichstraße 1902. In diesem Jahr wurde im Jugendstil das Kaufhaus Christian Vortisch fertiggestellt. Zusammen rnit einigen anderen Gebäuden aus jener Zeit erhielt Lörrach im Zentrum eine ganz neue bauliche großstädtische Note. Ende der sechziger Jahre verschwand die Fassade hinter modernen Verkleidungen. Das Gebäude wandelte sich in ein 'Kaufhaus für alle', das wenig später vom 'Kaufring' übernommen wurde. Nur die bronzene Merkurplastik von der Eckspitze (heute im Rosenfelspark aufgestellt) erinnert noch an die Geschichte des ersten Kaufhauses der Stadt.

Lërrach

Eeke der (feich· und (fhumringerstrasse

38. Paketpostwagen um 1925 in der Tumringer Straße vor dern Fotogeschäft Reinhard Hügin. Bis in die dreißigcr Jahre verteilten solche Fuhrwerke der Reicbspost die Paketpost in der Stadt. Eine erste Poststelle gab es 1745 in Lörrach unter Leitung von Posthalter Johann Friedrich Vincent im Auftrag der Grafen von Thurn und Taxis. 1830 wurde in der ehemaligen Landvogtei die badische Staatspost eingerichtet. 1889 wurde das nun von der Reichspost betriebene Postgebäude Ecke WalIbrunnstraße und Bahnhofstraße bezogcn, bis 1974 die Post an den Bahnhofplatz umzog.

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