Lörrach in alten Ansichten

Lörrach in alten Ansichten

Auteur
:   Gerhard Moehring
Gemeente
:   Lörrach
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5144-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lörrach in alten Ansichten'

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39. Tumringer Straße 230 und 232 um 1910. Erst um die Jahrhundertwende begarm die bauliche Erschließung der Nordstadt von der Bonifatiuskirche Richtung Tumringen. Außer dem Forsthans in der Hurnboldstraße, der Wirtschaft 'Warteck' ,dem Haus Haberbusch und dem Flachsländer Hof gab es in der Tumringer Straße noch kaum Häuser, Das von Rechtsagent P. Zirkel erbaute Jugendstilhaus entstand 1902 neben dem Haus der Blechnerei Schwarzwälder. Die Straße war noch nicht getecrt, die Lindenbäume waren noch nicht gepflanzt.

40. Tumringer Straße - Ötlingerstraße um 1900. Das Restaurant 'Warteck' (1895) war damals das erste Gasthans auf dern Weg von der Lucke nach Lörrach und willkommene Absteige der zum Markt fahrenden Bauern. Das Wohnhaus daneben ist das Stammhaus der heutigen Autofirma Haberbusch, die sich inzwischen auf das anschließend noch erkennbare Gelände der einstigen Gärtnerei Falk ausgedchnt hal.

41. Flachsliinder Hof - Tumringer Straße 248 (1928). Oberstleutnant a.D. Flachsland errichtete um 1880 - damals weit vor den letzten Häusern der Stadt Richtung Tumringen - einen Herrschaftssitz mit Stallungen und Wohnungen für Dienstpersonal auf einem umfangreichen Areal. Naeh dem Ersten Weltkrieg erwarb die Stadt Lörrach das Haus, in dem dann bis 1945 der damalige Ratschreioer Eduard Hügin und sein Schwager Hermann Burte wohnten. Während der Besatzungszeit war das Haus von den Franzosen beschlagnahrnt. Als Haus der Jugend und Unterkunft für das Kultutcafé Nellie Nashorn fanden die Gebäulichkeiten in den letzten Jahren Verwendung.

42. Tumringer Straße an der Einmündung der Gretherstraße 1928. Wohnhaus für das Wasserwerk der Stadt. Lörrach erhielt anstelle der bis dahin für die Wasserversorgung zuständigen siebzig Sodbrunnen 1888 mit der Einrichtung der Pumpstation zwischen Tumringer Straße und Gewerbekanal am Nordausgang der Stadt eine zentrale Wasserversorgung. (Im Bereich des heutigen Schwimmbades.) Das dazu ersteilte Wohnhaus mußte im Zusammenhang rnit dem 1964 aufgestellten Generalverkehrsplan und der Gcstaltung des Berliner Platzes abgebrochen werden.

43. Schwimmbad Lörrach 1930. Stadtbaurat Kar! Riotte schuf Ende der zwanziger Jahre eine erste großzügige Badeaulage im Bereich des Lörracher Wasserwerks am Industriekarral. Der zum Schwirnrnbecken erweiterte Kanal enthielt neben dem Kinderschwimmbecken (im Vordcrgrund), einem i-Meter- und 3-Meter-Sprungbrett auch eine Startrampe zum 50-Meter-Schwimmen. Ausgedehnte Grünanlagen und Spielplätze ergänzten das damals moderne und aus dem weiten Umkreis besuchte Schwimmbad.

44. Heimkehrende Truppen im November 1918 auf der Tumringer Straße in Höhe des heutigen Schwimrnbades. Die starke Ansammlung der hier sich auflösenden Truppen führte in Lörrach zur Bildung eines Arbeiter- und Soldatenrates, der bis Mitte 1919 noch einen gewissen Einfluß auf die Gerneindepolitik ausübte.

45. Tumringer Straße an der alten Gemarkungsgrenze Lorrach-Tumringen, Die um ]930 entstandene Aufnahme zeigt die zwischen 1910 und 1930 im äußersten Norden der Stadt Richtung Turnringen entstandenen Häuser. Rechts bei dern Leitungsrnast stehen noch zwei von den vier Bäumen, die einst die Gemarkungsgrenze markierten. Nach der Eingemeindung Turnringeus 1935 nach Lörrach und im Zuge des Ausbaus der Tumringer Straße verschwanden die Bäurne.

46. Wiesebrücke in Lorrach-Turnringen um 1930. Dies war bereits die vierte Brückc, die 1895 als Eisenkoristruktion auf dem Weg vom Wiesental ins Kandertal geschlagen wurde. Eine erste Holzbrücke gab es schon 1591. 1788 wird unter Beteiligung der Röttler, Weiler, Sausenharter und Schopfheimer Viertels eine zweite Brücke - wieder aus Holz - nach den starken Belastungen durch die kriegerischen Ereignisse des 17.118. Jahrhunderts nötig. Nach vorausgegangenem Einsturz wird 1844 eine dritte Brücke erforderlich. Die 1895 gebaute vierte Brücke (Bild) weicht 1953 einer fünften rnit wesentlich verbreiterter Fahrbahn. Aber auch diese wird 1990 infolge des zunehmenden Verkehrs rnit einer nochmals verbreiterten eingetauscht.

47. Flugplatz Lorrach-Turnringen 1922. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde für eine Postfluglinie von Frankfurt/Main in die Südwestecke ein Flugplatz geplant und 1920 im Grütt an der Wiese (heute im Bereich Carnping-Platz Schützenhaus) eingerichtet. Freiherr von Althaus, Träger des Ordens 'POUT Ie mérite', war wesentlicher Initiator dieser Postfluglinie und Mitbegründer der 'Badischen Luftfahrtgesellschaft' (Balug). Technischer Leiter des Flugplatzes war Leutnant Frommherz aus Walrlshut. Erster Testflug war am 10. Juli 1920, die offizielle Eröffnung des Flugplatzes am 24. November 1920. Im Juni 1921 wurden von hier auch Rundflüge über Lörrach angeboten. Auf Anordnung der Entente (Siegermächte des Ersten Weltkriegs) mußten der Flugbetrieb eingcstellt und die in Tumringen stationierten Flugzeuge zerstörtwerden. (Bild vom 2. Juli 1921.)

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48. W'ybert - Reklame au! der Gewerbeausstellung 1925. Die Firma Wybert GmbH Lörrach-Tumringen begann ihre Produktion von Hustentabletten 1921 in den ehemaligen Fabrikräumen der Türkischrotfärberei Duncklenberg an der Wiese. Bald hatte sich dieser Markenartikel auf dern Weltmarkt seinen Platz erobert, sodaß weitere Produktionsstätten in Holland, Frankreich, Niederländisch Indien und Deutschland eingerichtet wurden. Nach 1960 ist die Wybert-Tablettenproduktion zugunsten der Aronal-Zahnpflegemittel in den Hintergrund getreten.

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