Lörrach in alten Ansichten

Lörrach in alten Ansichten

Auteur
:   Gerhard Moehring
Gemeente
:   Lörrach
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5144-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lörrach in alten Ansichten'

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49. Röttler Schloßruine und Wiesental bei Lörrach 1920. Das Gelände entlang der Wiese bis zum Hochgesrade war - wenn nicht durch Hochwasser überschwemmt - jahrhundertelang das Wiesen- und Weidegebiet für die Lörracher Bauern. Die zahlreichen Stellfallen erinriem noch an das Bewässerungssystem und die alten verbrieften Wasserrechte. Zur einst viel üppigeren Aulandschaft gehören auch die Pappeln und Weiden. All dies verschwand zusehends nach der Regulierung der Wiese , bis 1983 in diesern Gebiet (Grütt) rnit der Landesgartenschau ein neues Naherholungsgebiet entstand.

50. Judenfriedhof am Schädelberg. Von 1670 bis 1902 diente der Judenfriedhof am Schützenwaldweg der in Lörrach gegen Ende des 19. Jahrhunderts über 300 Seelen starken Judengemeinde. Es war der erste im MarkgräflerJand angelegte Judenfriedhof. Nach der Verlegung des städtischen Friedhofs von der Turmstraße an die Brombacher Straße 1864, wurde auch der jüdische Friedhof dorthin verlegt. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden zahlreiche Grabsteine zu Straßenbauarbeiten in der Nähe verwendet.

Lörrach.

Blick auf den Hünerberg und das Schützenhaus.

51. Bliek vom Niederfeld zum Schûtzenhaus (rechts) und zum Hünerberg um 1900. Das Schützcnhaus wurde nach dem Bau des Lörracher Bahnnofes 1862 - dem Gelände des alten Schießplatzes - an den Schadelberg verlegt. Die beiden Häuser unterhalb entstanden um die Jahrhundertwende. wobei das linke viele Jahre das Vereinshans der Freimaurer war. Nach Um- und Anbauten ist hier seit 1961 das Hebelgymnasium untergebracht. Die Häuserreihe links steht seit 1880 an der Schützenstraße. Hünerberg und Schädelberg sind noch weithin mit Reben bepflanzt.

52. Gaswerk Lörrach vom Tûllinger Berg gesehen, 1930. Nachdem schon 1860 die Seidenbandweberei die erste Gasbeleuchtung in ihrem Werk installierte und wenig später auch die Stoffdruckerei KBC an der Ecke Teichstraße und Röttlerstraße ein kleines Gaswerk errichtet hatte, branrtten 1865 bereits 44 Gaslatemen zur öffentlichen Straßenbeleuchtung. 1912 wurde ein leistungsstärkeres neues Gaswerk (Bild) an der Wiese geplant, durch den Ersten Weltkrieg aber erst 1921 verwirklicht. Zur Vermeidung eines Konkurrenzkampfes Gas-Elektrizität wurde 1923 die 'Gaselektro' gegründet. Als das Nebenprodukt Koks in den fünfziger Jahren durch das Öl verdrängt und 1966 das Ferngas eingeführt wurde , wurde die Kohlenentgasungsanlage 1964 stillgelegt und 1970 gesprengt.

53. Obertûllingen um 1900. Nach zahlreichen Umbauten und Erweiterungen hat die Kirche von Tüllingen seit der Mitte des 18. Jahrhunderts ihr äußeres Bild nicht mehr verändert, Das aus der gleichen Zeit stammende Pfarrhaus mit dem mächtigen Walradach ist 1970 einem Neubau für die Verwaltung des Kinderheims gewichen. Durch das Pfarrhaus verdeckt sind noch Teile des 1860 gegründeten Kinderheirns sichtbar. Auch das Haus rechts neben dem Pfarrhaus ist inzwischen durch einen Neubau ersetzt. Geblieben sind aber weithin die Obstbäume und die Reben.

54. Eisenbahnbrûcke ûber die Wiese Strecke Wei! am Rhein-Stenen um 1900. 1890 wurde aus strategischen Gründen die Bahnstrecke Stetten-Weil-Leopoldshöhe gebaut, um den Weg über die Schweiz (Badischer Bahnhof Basel) zu umgchen. Unrnittelbar nach dem 865 Meter langen Tunnel durch den Tüllinger Berg überquert die Bahn die Wiese. Die Häusergruppe aus der Zeit zwischen 1890 und 1900 stehen an der Alten Basler Straße , während die Häuser am rechten Bildrand bereits zum Grenzübergang nach Riehen gehören,

55. Eisweiher an der Weil-Straße in Lorrach-Stetten um 1920. Bis zur Einrichtung elektrischer Kühlanlagen deckten die Lörracher Brauereien ihren Bedarf an Eis von den Eisweihern, die in Sterten und Tumringen von eigens zu diesem Zweck überschwemrnten Wiesen gebroehen und in die Eiskeiler am Schädelberg eingefahren wurde. Diese Eisflächen boten zugleich für die Bevölkerung Gelegenheit zum Schlittschuhlauf.

56. Basler Straße in Stetten um 1900. Zu den ältesten Gebäuden außerhalb des Ortskerns Stetten gehörte das Gasthans 'Rößle', der Barockbau links hinter dem Neubau 'Rößle' im klassizistischen Stil. Das alte 'Rößle' wurde 1925-1930 abgebrochen. Es war bereits im 18. Jahrhundert mit dem Postverkehr von Basel die erste Station auf deutschem Boden. 1812 diente es als Lazarett während des Durchzuges des Schwarzenbergarmee nach Basel. Hier traf sich am 21. September 1848 Struve mit den Bürgerwehren von Stetten und Lörrach. Selbst l.P. Hebel erwähnt das 'Rößle' bereits in seinem Gedicht' Die Wiese': Und siehsch dörl s, Steuemer Wirtshus!

57. Bahnhof Lörrach-Sletten 1920. Seit 1890 zweigte von hier die strategische Bahnstrecke Sterren-Weil durch den Tüllinger Berg ab. Damit wurde auch ein größeres Bahnhofgebäude erforderlich, das heute allerdings nur noch Haltestellenfunktion übernirnmt. Bis zur Zeit dieser Aufnahme war die Eisenbahn die einzige Verkehrsverbindung rnit Basel, die seit 1919 durch die Straßenbahn ergänzt wurde.

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./., --,"áren~irk:-h; zwischen Lörram und Basel (Völkerkrieg 1914'16)

58. Grenzstelle Lorrach-Steuen / Riehen-Basel 1914-1916. Während des Ersten Weltkriegs gab es nur einen begrenzten Verkehr zwischen Lörrach und Basel. Zusätzliche Schranken verhinderten den Fahrzeugverkehr. Die Aufnahme entstand mit Blickrichtung nach Riehen. Links das Gebäude , das heute der Warenabfertigung dient.

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