Lörrach in alten Ansichten

Lörrach in alten Ansichten

Auteur
:   Gerhard Moehring
Gemeente
:   Lörrach
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5144-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lörrach in alten Ansichten'

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59. Gasthaus 'Zum Adler' in Lorrach-Stetten 1910. 17]5 wird das Gasthaus 'Adler' erstmals urkundlich erwähnt. Das bereits 1695 erwähnte Haus wurde nach mehreren Besitzern ]970 von der Stadt Lörrach aufgekauft und abgebrochen, um hier notwendige Straßenerweiterungen im Zusammenhang mit dem Ausbau des Steinenwegs zum Salzert durchführen zu können. Viele Jahre war im 'Adler' das Gemeindezimmer für die Ratsherren und das Gerichtszimmer untergebracht. Zu letzterem gehörte auch das bis ]828 genutzte Arrestlokal derehemaligen Gemeinde Stetten.

60. Ziegelei Lange in Stetten 1920. Zu den ältesten Gewerben der Stadt gehörten die Ziegeleien, die seit mindestens 300 Jahren den örtlichcn Bedarf an Ziegeln und Backsteinen deckten. Die Ziegelei Lange in Stenen entstand in dieser Form als Ringofen 1900. 1910 gelangte sie aus einer Erbschaft von Emil Engel in den Besitz der Gebrüder Oskar und Willi Lange. Schon im 19. Jahrhundert gab es an dieser Stelle am Buckweg einen Vorläuferbau. 1968 wurde der Ziegeleibetrieb eingestellt, das Gebäude 1970 abgebrochen.

61. Festplatz und Vergnûgungspark zum 75jährigen Jubiläum des Bürgerlichen Sängervereins Lörrach an Pfingsten 1914 zwischen der Wilhelmstraße und Karlstraße (heute Haagener Straße und Feldbergstraße). Im Vordergrund die Einmündung der Humboldtstraße in die jetzige Haagener Straße. Im Durchblick links Häuser der Markus-Pflüger-Straße.

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62. Iahrmarkt um 1920. Wahrsagcr-Buden auf dem Kinderspielplatz waren in den zwanziger Jahren weit verbreitet und übten eine magische Anziehungskraft auf das neugierige Publikum aus.

63. Werbestand der mechanischen Weberei Duo Schenz au] der Gewerbeausstellung 1925. Die 1898 in Lörrach gegründete Weberei wurde 1922-1971 als Filialbetrieb der Spinnerei und Weberei Offenburg (Conrads Nachfolger) weitergeführt. 1927 gehörte die mechanische Buntweberei zu den größten Betrieben Deutschlands ihrer Art mit rund 500 Arbeitern, als irn glcichcn Jahr 550 neue Webstühle eingeführt wurden. Der Betrieb ist inzwischen aufgelöst.

64. Mechanische Baumwoll- und Halbwollweberei W. Conrad um 1930. Sie begarm 1866 mit 200 mechanischen Webstühleu und 120 Arbeitern, davon 90 Frauen. Der Betrieb an der Brombacher Straße gehörte zu einern der großen Textiluntemehmen. die baulich, gcsellschaftlich und wirtschaftlich Lörrach von 1850 bis 1950 prägten.

65. Metallsammlung 1914. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs wurde die Bevölkerung zur Metallspende für Rüstungszwecke aufgefordert. Neben den Glocken der Stadt- und Bonifatiuskirche , die der Metallsammlung geopfert wurden, lieterte die Bevölkerung zahlreiche Gebrauchsgegenstände aus Kupfer , Messing, Zinn, darunter auch Musikinstrumente , Mörser und vieles andere, was sich an der Sammelstelle im Hof der Hebelschule türrnte.

66. Aufenthaltsraum der Frauenarbeitsschule in der Spitalstraße (heute Rot-Kreuz-Station) während des Ersten Weltkriegs 1914-1918, als das Haus als Lazarett eingerichtet war. Die diensttuenden Schwestern stammten aus der Lörracher Bcvölkerung.

67. Großherzogin Hilda, Gattin Friedrichs IJ. Die Großherzogin von Baden besuchte während des Ersten Weltkriegs 1914-1918 das Lörracher Lazarett in der damaligen Frauenarbeitsschule (heute RotKreuz-Station) in der Spitalstraße.

68. Gemeinderat Lörrach 1920. Lörrach hatte damals zusammen rnit dem 19ü8 eingemeindeten Stetten 14400 Einwohner. Vorsitzender war Oberbürgermeister Dr. Erwin Gugelmeier (Mirte), der ]9ü6-1927 dieses Amt innehatte. Gerade in dieser schwierigen Zeit zwischen dem Ersten Weltkrieg und der Inflation hielt Gugelmeier das Ruder der Stadt test in der Hand, selbst nach einern 1919 auf ihn geplanten Mordanschlag, dem er nur knapp entweichen konrite. Der Gemeinderat tagte zu dieser Zeit noch immer im alten Rathaus in der Wallbrunnstraße , nachdern der Neubau eines 1914 beabsichtigten Rathauses durch den Ersten Weltkrieg und die schlechte Wirtschaftslage danach nicht zustande kam.

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