Luckenwalde in alten Ansichten

Luckenwalde in alten Ansichten

Auteur
:   Roman Schmidt
Gemeente
:   Luckenwalde
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5964-7
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Luckenwalde in alten Ansichten'

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Luckenwalde - fri~drid1s-SdlUle

39. Die Friedrichschule (Gymnasium) wurde 1910 errichtet. Das äußere Erscheinungsbild wird von der Neorenaissance geprägt. Der Haupteingang, die Haupthalle und die Aula zeigen dagegen Merkmale des modernisierten Barock's (Neobarock). Vorläufer war das 1863 errichtete Progymnasium. Hervorragende Pädagogen wie zum Beispiel Dr. Mollenhauer und Dr. Lengacker unterrichteten an der Einrichtung. Außerdem ging ein Luckenwalder Junge hier zur Schule, der eine führende Rolle in der 68iger Studentenbeweging spielte - Rudi Dutschke.

40. Zur Erinnerung an die 3. Klasse der Luisenschule 1924 Irmgard Krerth, Rottraud Scharke, Marie Seitz, Erika Meyer, Lieselotte Hamann, Katharina Hartung, Charlotte Voigt, Hildegard Hoffmann, Irmgard Schemel, Irmgard Schlieter, Gertrud Böhrne, Elfriede Großer, Irmgard Otto, Dora Demstig, Margarete Schiller, Anni Marzinke, Gertrud Trobitsch, Erika Schmidt, Agnes Tietz, Marlene Herrmann, Gerda Lernke, Hildegard Klernke, Vera Beuthien, Ilse Hesse, Anneliese Hesse, Anni Knötzsch, Lieselotte Wendtland. Charlotte Hirschel.

41. Auch heute noch besuchen Jahr für Jahr tausende von Touristen den Spreewald. Die Aufnahrne zeigt viel Änlichkeit mit dem Spreewald, sie wurde aber in Luckenwalde fotografiert. Die Nuthe teilte sich im EIsthal in verschiedene Wasserarme, was durchaus den Eindruck des Spreewaldes entstehen ließ. Der 'kleine Spreewald' wie die Luckenwalder stolz ihr EIsthal nannte, war ein beliebter Erholungsort für Alt und Jung. Hier traf man sich an den Sonntagen um spazieren zu gehen oder einfach von der oftmals schweren Arbeit auszuruhen.

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42. Der erste Spatenstich zur Anlage des Luckenwalder Stadtparkes wurde am 1. März 1904 ausgeführt. Der Stadtgartenmeister Gustav Gierich und seine vielen Helfer schafften das Pflanzenmaterial heran, verteilten es und begarmen mit der Bepflanzung. Das sumpfige Gebiet im Südosten der Stadt wurde für die Anlage des Parks gewählt. weil eine Bebauung unmöglich war. Der alte Stadtpark hat eine Größe von 12 Morgen. 1937 erweiterte man den Park um etwa 20 Morgen nach den Plänen der Firma Späth (Berlin-Baumschulenweg), die auch die Ausführung übernahm.

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Stadipark

43. Der in Luckenwalde sehr geachtete Heimatforscher Emil Koitz, von der Bevölkerung liebevoll nur 'Papa Koitz' genannt, schrieb 1953 über den Stadtpark: ' ... Durchmustern wir den Park. so erwecken die Bäume und Sträucher durch ihren Wuchs und durch ihre Mannigfaltigkeit unsere Bewunderung. Keinem Luckenwalder wird der Park unbekannt sein. - Kinder durchstreifen ihn, die Erwachsenen gehen in ihm spazieren und die Alten genießen dort den Feierabend ihres Lebens ... '

44. Die Konjunktur der Jahre 1871-1873 (Gründerjahre), die auf Grund der politischen Einigung Deutschlands einsetzte, machte sich auch in Luckenwalde durch Betriebsneugründungen bemerkbar. Trotz der 1873 einsetzenden Krise entstanden weitere Unternehmungen. Der Gelbgießermeister Herrmann Koebe errichtete 1878 eine Spritzenfabrik (Wilhelmstraße 9/10). Nach dem Umzug der Firma in das Betriebsgebäude Treuenbrietzener Straße 79 (Foto), stellten sie auch Motorspritzen her, die bald Weltruf erlangten. In einer Werbeschrift von 1922 lesen wir: ' ... Besondere Beachtung verdienen die vielen konstruktiven Vorzüge der Koebe-Pumpen und Koebe-Motorspritzen, welche durch Deutsche Reichspatente geschützt sind .. .'

45. 'Wer sich eine Schutzmauer gegen die vielen möglichen Übel und Unfälle errichten will, der errichte sie, Stein auf Stein, bei der Städtischen Sparkasse zu Luckenwalde '. Mit diesem Werbeslogan versuchte die Sparkasse an Kunden zu kommen. Gegründet wurde sie am 1. April 1884 und bereits am 31. Dezember des setben Jahres betrug der Einlagenbestand 129 908,68 Mark. 1912 nahm die Sparkasse den Scheck- und Giroverkehr auf und baute eine Stahlkammer mit 400 Kundenschranktächern. Die Städtische Sparkasse war im Rathaus untergebracht, und zwar dort wo sich heute das Standesamt befindet.

46. Das Bierbrauen hat in Luckenwalde eine lange Tradition. 1430 bekam Luckenwalde durch Erzbischof Günther von Magdeburg stadtähnliche Rechte. Eines der wichtigsten war das Braurecht. 1906 gründeten die Gastwirte von Luckenwalde und Umgebung die Wirte-Genossenschafts-Brauerei. Luckenwalder Biere hatten in der Vergangenheit einen guten Ruf und das 'Lucks-Bräu' konnte der Konkurrenz der Berliner Großbrauereien standhalten. Es bestand bis 1956. Ein Versuch in den achtziger Jahren zu brauen, scheiterte. Heute wird in vielen Gaststätten der Stadt wieder Bier aus Luckenwalde ausgeschenkt.

47.1905 befand sich in diesern Gebäude der Gasthof 'Fürst Blücher'. Eigentümer dieses Grundstückes, Friedrichstraße 40, war der Gastwirt Gustav Prochnow. 1914 gehörte es der 'Königlich Preußischen Staatseisenbahn' und wurde später an die Stadt Luckenwalde verkauft. Diese ließ das Haus zu Gunsten des Bahnhofvorplatzes 1937 abreißen. Heute bildet der rechts im Bild zu sehende große Giebel des Hauses Nr. 38a den Abschluß der Käthe-Kollwitz-Straße (Friedrichstraße),

48. Wenn sich nicht der Marktturm mit auf dieser Fotografie von 1897 befinden würde, könnte wohl kaum jemand die Sankt-Johannis-Kirche erkennen. So sah das jetzige Wahrzeichen Luckenwaldes vor dem großen Umbau 1901-1903 aus. Die Eingangstür hatte ursprünglich eine andere Funktion. Sie führte nicht in die Kirche, sondern zu einern Grabgewölbe der Familie Franke. Als Kircheneingangstür wurde sie erst ab 1824 nach Vermauerung des Gewölbeeingangs umgewandelt. Der Eingang zur Kirche befand sich vor 1828 auf der Nordseite. Am Sonntag dem 11. Mai 1901 wurde diese 'Alte Johanniskirche.' mit einem Festgottesdienst geschlossen und man begann mit den Umbauarbeiten.

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