Mahlow-Glasow in alten Ansichten

Mahlow-Glasow in alten Ansichten

Auteur
:   Christlieb Ludwig
Gemeente
:   Mahlow-Glasow
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6033-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Mahlow-Glasow in alten Ansichten'

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9 Die Luftaufnahme entstand Anfang der dreißiger [ahre. Sie zeigt die schöne Lage des Priessnitzkrankenhauses. Die im Hintergrund quer verlaufende Straße ist die Yorkstraße, heute Ibsenstraße, Das Krankenhaus konnte mit Recht folgendermaßen werben: ' 40 Morgen Waldpark, zwei Luft- und Sonnenbäder, Liegeterrassen.'

10 Zwei schöne Häuser an der Kleiststraße. Das rechte errichtete eine Familie Haase. Als Wetterfahne auf dem Dach gab es keinen Wetterhahn, sondern einen Wetterhasen. Sehr zum Spaß der Kinder.

VilItnkolonit GLASOW /MAHLOW

11 Im Iahre 1907 erwarb der Architekt und Stadtrat Gustav Derlin aus Berlin ein Grundstück an der Straße 3, heute Ernst- Thälmann-Straße, in der Kolonie Glasow und baute darauf eine kleine Laube. 1910 stellte er einen Bauantrag für ein schönes Landhaus. Diesen Bau konnte er erst im Sommer 1912 beginnen, weil zuerst die Zufahrtsstraße gepflastert werden mußte! Im Mai 1913 ist es bezugsfertig. 1919 will die neue Besitzerin einen pferdestall mit Remise auf dem Villengrundstück bauen, aber sie bekommt keine Genehmigm1g. Danach wechseln die Besitzer noch einige Male. Heute ist in diesem Haus ein Kindergarten.

12 Herrnann Stauch-Matthey kaufte irn [ahr 1907 ein Grundstück in Glasow. Etwas später baute er diese hübsche Laube und kultivierte mit seiner Familie den Garten. In den meisten Fällen standen nur der Sonntag und der Urlaub dazu zur Verfügung.

13 So ein Sommerhäuschen loekte natürlich auch Besucher an. An den Sonntagen kamen ganze Menschenscharen aus Berlin mit der Eisenbahn nach Mahlow, um sich in frischer Luft von dem Graßstadttrubel zu erholen. Manche Ausflügler besuchten die Gaststätten in der Nähe des Bahnhofs, und andere suchten die Wochenendgrundstücke ihrer Bekannten oder Verwandten auf Dieses Bild entstand 1910 an einem warmen Sommertag. Die Kinder Margot und Kurt dürfen sich in der graßen Holzwanne die Füße kühlen. Die Zuleitung des Wassers erfolgt über eine Holzrinne von der

kleinen Pumpe. Die Verwandten aus Schöneberg sind interessierte Zuschauer.

14 Im jahr 1 9 14 wird dieses Haus ohne den Anbau rechts fertiggestellt und dient nun der Familie MattheyStauch als Wohnsitz. Nach dem Ersten Weltkrieg wird der Anbau mit einem Laden errichtet und an die Schlächterei Schirmacher vermietet. Die Mieter wechseln, aber es bleibt bis zirka 1955 immer eine Fleischerei. In den zwanziger [ahren heiratet die Tochter Margot den Versicherungskaufmann Günther Bochow.

1 5 Auf dieser Fotografie ist einAusschnitt der Tauentzienstraße, heute Karl-LiebknechtStraße, zu sehen. Rechts das Gebäude des Floraparks, daneben und links der Straße zweigeschossige Villen.

16 Das Gartenrestaurant lag an der Reichsstraße 96, heute B96, und wurde gern von Ausflügern besucht. Die Gemüsebauern aus dem südlichen Randgebiet von Berlin brachten ihre Waren nachts nach Berlin in die Markthalle oder in einige Geschäfte. Auf dem Rückweg kehrten sie bei 'Schneiders' ein, um sich zu stärken. Es gab dort auch einen Billardtisch, auf dem manche Spiele ausgetragen wurden. Für die Kinder aus der Umgebung war das Schönste ein Glas 'Apfelsprudel'.

Inhaber Franz Schneider.

17 Dieses große Grundstück an der Reichsstraße 96 hatte ein Berliner Bürger vor 1914 erworben und als Sommersitz das abgebildete Holzhaus 'Waldesruh' gebaut. 1924 kaufte Hermann Korke dieses Anwesen und baute es winterfest aus. Etwas später kam noch ein Anbau an der Rückseite des Hauses dazu. Es gab dort noch keinen elektrischen Anschluß. Frau Grete Korke betrieb dort eine Kaffeestube, in der es täglich fnschen Kuchen aus der Bäckerei ihres Vaters [aentsch, Großschulzendorf, gab. Sitzend sehen wir links Leni Korke und rechts Grete Korke, auf der Treppe - mit der Haarschleife - die Tochter Annelies. Hermann Korke, der

inzwischen selbständiger Taxifahrer war, baute sich auf dem gleichen Grundstück im Iahr 1936 ein neues Haus, nun auch mit elektrischem Anschluß.

18 Der Glasower Damm führt vom Dorf Glasow nach Mahlow. Die Anlage in dieser Form erfolgte 1906. Links die Häuser gehören zurVogelsiedlung. Rechts ist die Glasower Schule zu sehen. Bei herrlichem Wetter erfolgte ihre Grundsteinlegung am 14. Juli 1928 und die feierliche Einweihung fand arn 23. März 1929 start. Das Gebäude war nach modernen Gesichtspunkten erbaut. Es hatte drei Klassenräume und im Keller eine Duschanlage. Alle Kinder gingen einmal in der Woche unter die Dusche. Zwei Lehrerwohnungen gab es und im ausgebauten Dachgeschoß wohnte der Hausmeister. Im April 1 92 9 begann der Schulbetrieb mit 28 Mädchen und

acht Jungen. Der Lehrer hieß Hans Furch. Erst 1933 erhielt er Unterstützung durch den zweiten Lehrer Otto Schubert. In dieser Zeit besuchten 143 Kinder die Schule.

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