Mahlow-Glasow in alten Ansichten

Mahlow-Glasow in alten Ansichten

Auteur
:   Christlieb Ludwig
Gemeente
:   Mahlow-Glasow
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6033-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Mahlow-Glasow in alten Ansichten'

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19 Die Parzelherung dieser Siedlung begann in den zwanziger jahren. Die angelegten Wege bekamen zuerst die Buchstaben A bis D. 1927 hatten schon vier Familien ihre Wohnhäuser dort errichtet. Auf den anderen Grundstücken standen Lauben als Wochenendunterkünfte. Etwas später bekamen die Wege Vogelnamen (Drossel-, Finken-, Meisen- und Lerchenweg). Im Volksmund hieß die Siedlung nun 'vogelsiedlung'. Die Aufnahmen sind etwa irn Iahr 1931 gemacht worden. Das Haus unten links gehört der Familie Otta und das rechte der Farnilie Chawanitz.

20 Diese Postkarte wurde um die [ahrhundertwende hergestellt. Der Gastwirt Otto Raedler hatte auch eine Landwirtschaft. Das rechte Bild zeigt das Haus Nr. 23, das dem Bauern Ferdinand Liesegang, dann dem Sohn Wilhelm Liesegang gehörte und später von Paul Schutsch erworben wurde. Leider fiel es mit zwei gegenüber stehenden Häusern 1943/44 den Bomben zum Opfer.

Vor der alten Dorfkirche ist ein Telegrafenmast zu erkennen.Ab é.Tuni 1888 stellte man entlang der Dorfstraße Masten auf für die zwanzig Telefonleitungen van Berlin nach Dresden.

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Gasthof von Otto Raedler

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21 Im [ahrc 1 840 wurde die Gaststätte Raedler eingerichtet. Da sie an der Hauptstraße Berlin-Dresden lag, gab es auch Übernachtungsmöglichkeiten und Ausspannung. Eine gute Küche machte den Gasthof bekannt. Von Beginn an bis heute ist er im Besitz der Familie Raedler. Links hinter den Bäumen ist der Saal zu sehen, in dem viele Feste stattfanden. Während des Krieges zerstörten Bomben den Saal gänzlich und die anderen Gebäude erheblich. Bis auf den Saal wurde das Gehöft nach dem Krieg wieder aufgebaut. Interessant auf dieser Karte von 1912 sind rechts das Auto und links die Futterkrippen für pferde.

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22 Die alte Karte, geschrieben 1901, zeigt uns, wie es zu dieser Zeit im Dorf aussah. Der Ausbau der DarfstraBe, damals auch Poststraße genannt, begann 1835. Im Iahr 1870 erfolgte eine erneute Befestigung. Die StraBenbäume im Hintergrund sind Kastanien, Das große Gebäude links ist der Gasthof Sameisky. Der Gastwirt Friedrich Sameisky heiratete 1887 eine Tochter der Familie Lorenz, 1893 erfolgte der Anbau eines Saales, und im Iahr 1897 entstand eine Kegelbahn. Die Gaststätte bestand bis zu ihrer Zerstörung durch Brandbomben 1943.

23 Das Wohnhaus Nr. 32 gehörte um die [ahrhundertwende Friedrich Liesegang, und später wohnte die Familie Georg Krahn darin. Anschließend sind Stall und Wohnhaus der Familie Max Griineberg auf dem Bild an der linken Seite zu sehen. Ganz rechts ist das Spritzenhaus, in dem die Fahrzeuge der Feuerwehr untergestellt waren und sich eine Gefängniszelle befand. Der Fricdhofswärter Gliech mit seiner Familie wohnte in dem Haus hinter der litfaßsäule. In dieser Säule war derTransformator für die Elektroversorgung des Dorfes untergebracht. Seit 1911 gab es eine elektrische Zuleitung für den Ort.

24 Rechts oben ist der nördliche Teil des Dorfangers zu sehen. Neben dem alten Schulhaus befand sich der Lehrergarten, einige Zaunpfähle sind sichtbar. Das Gebäude rechts unten ist das Gasthaus Giese. Der Name der Wirtsfamilie wird erstmalig 1823 in einem Kirchenbuch erwähnt. Dieses große Haus ist mit Sicherheit erst später entstanden. Auf dem Friedhof an der Kirche fand 1957 die letzte Beerdigung statt, Die Kirchhofsmauer entstand 1885. In der rechten Hälfte des Kirchenschiffs befand sich eine Tür, die jetzt zugemauert ist. 1 878 kam eine Orgel für 2 100 Mark in die Kirche und die Uhr am Turm baute der Uhrmacher Richter

aus Berlin siebzehn Iahre später ein. Er gab dafür zwanzig Iahre Garantie.

25 Das Foto rechts neben der Kirche zeigt die südliche Seite des Dorfangers. Am linken Rand ist das Gehöft von Karl Uesegang, Nr. 10, und gegenüber das Haus von Friedrich Liesegang, Nr. 32, abgebildet. Im Haus Nr. 28, das 1870 gebautund 1894 erweitert wurde, wohnte der Stellmacher earl Gottfried Krüger mit seiner Familie. Neben der Stellmacherei betrieb er auch seit dem 12. Januar 1883 die Postagentur von Glasow. Nach seinem Tod führte sein Schwiegersohn Paul Tempel die Poststelle weiter und später dessen Ehefrau Emma Tempel bis 1936. Außerdem war in diesem Haus ein Kolonialwarenladen untergebracht, den

Emma Tempel führte und danach die Tochter Ella Gäbert. Das Mûhlenrnotiv ist fast auf jeder Ansichtskarte zu sehen,

26 In diesem Bild geht der Bliek von Süd nach Nord in die Dorfmitte. Rechts in dem Haus wohnte der Gemeindediener und Nachtwächter. Von Bäumen verdeckt liegt das Schulgebäude. Das Haus links, Nr. 33. gehört der Familie Max Grüneberg. vorher der Familie Schäricke. Die vier folgenden Häuser waren Eigentum der Familien Liesegang und Lehmann.

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27 DieseAufnahmen entstanden etwa 1 9 1 6. In der Mitte des oberen Bildes steht Emma Tempel mit ihren Töchtern Gertrud und Elia, davor die Kinder Grete und Käthe WestphaL Das untere Bild zeigt links die Landwinschaft Wilhelm Puhlmann und rechts das Haus der Familie Friedrich Lehmann.

28 Die 'Iotalansicht wurde vom Mühlenberg aus fotografiert. Links, das große Gebäude, ist die Gastwirtschaft Sameisky. Die Gebäude davor sind Stall und Scheune des Schmiedemeisters Richter.

Die Birken stehen am Kienitzer Weg. Die hier abgebildete Mühle stand von 1899 bis 1933 auf dem Mühlenberg und mußte dann wegen Baufàlligkeit abgerissen werden. Wie das Teltower Kreisblatt berichtete, brannte die vorher dort stehende Mühle im August 1 898 total ab, 0 bwohl die Feuerwehren aus der Umgebung zur Stelle waren. Das Walmhaus des Müllers, Dorfstraße 26, stand so günstig, daß seine Frau nur mit einem Handtuch zu winken

brauchte, um ihm zu zeigen, daß das Mittagessen fertig war. Links unten in dem kleinen Haus war der Kolonialwarenladen van Karl Grunow, den seine Frau Elsbeth führte.

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