Mahlow-Glasow in alten Ansichten

Mahlow-Glasow in alten Ansichten

Auteur
:   Christlieb Ludwig
Gemeente
:   Mahlow-Glasow
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6033-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Mahlow-Glasow in alten Ansichten'

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29 Diese Karte ist ein Kuriosurn, Die Aufnahmen stammen etwa aus dem Iahr 1906. Hier sind je zwei Bilder gemacht worden von Glasow und dem 75 km entfernten Groß Wusterwitz bei Brandenburg. Links oben ist wieder die Postagentur zu sehen. Das Haus links unten, Nr. 20, gehörte dem Bäcker Otto Winzer, der aus Mirtenwalde zugezogen war. Die Backstube befand sich zunächst irn Keller des Wohnhauses und nachher in einem Hofgebäude. Karl Grüneberg war der Eigentümer des Hauses Nr. 21. Das kleine Haus dahinter, Nr. 22, war die Wohnung des Bauern Friedrich Britz. Er ließ sich 1908 ein zweistöckiges Wohnhaus bauen. Das Mate-

rial stammte von einem Gebäude, das wegen des Ausbaus des FlughafensTempelhof abgerissen werden mußte. Es ist hier wieder originalgetreu aufgebaut worden.

30 Die Bauernwirtschaft Karl Gäbert, Nr. 3, war eine der größten im Dorf Auf dem Grundstück wurden 1868 eine Scheune und ein Stall gebaut. Der Besitzer und seine Helfer brannten die Steine für den Bau selber auf dem 'Lûckefeld' und das dafür benötigte Holz lieferte der eigene Wald. 1869 ließ Karl Gäbert dann ein Haus mit fünf Fenstern zur Straßenseite errichten. Später erfolgte ein Anbau, wie es das Bild zeigt. Die Aufnahme ist etwa 1904 entstanden. Inzwischen hatte der Sohn Hermann die Wirtschaft übernommen. Auf der Bank links sitzt seine Frau Auguste.

31 Im [ahr 1905 entstand das Bild vom Wohnhaus der Familie Pape. Var dem 1856 gebauten Haus, Nr. 4, stehen von links nach rechts: Frieda Pape, Pauline Pape, Ferdinand Pape, liesbeth Pape, Emil Kunzack undAlma Kunzack. Ferdinand Pape aus Fernneuendorfheiratete 1890 Pauline Schutsch, die in diesem Haus mit ihren Eltern wohnte. Die Schwestern Liesbeth und Frieda Pape heirateten später die Brüder Hermann und Gearg Gäbert aus der Nachbarwirtschaft. Über der rechten Stube bekam das Haus ein zweites Stockwerk mit einem Giebel zur Straße.

32 Das letzte Haus im Dorf, Nr. 4-4, gehört der Familie Richter. Ferdinand Richter, geboren in Telz, der mit seiner Frau Ernilie hier nach Glasow kam, ließ es irn [ahr 1900 bauen. Später bewirtschaftete der Sohn Ferdinand, dann der Enkel Herbert diese Landwirtschaft. Das vorliegende Bild entstand etwa 1 92 2. Aus dern rechten Fenster schauen die 'Altsitzer' Ferdinand und Emilie Richter.

33 Die Familie Korke, die dieses Grundstück rnit dern Haus 1860 von dem Besitzer Stoofkaufte, kam aus Hohenschönhausen. Dort betrieben sie eine Schmiede. Im Haus Nr. 38 war ursprünglich ein Laden der Familie Stoof. Im linken Fenster sehen wir Auguste Korke und im rechten Leni Korke und Martha Richter. Eine Notiz desTeltower Kreisblattes vom 24. Juli 1892 besagt, daß auf dem Nachbargrundstück des Pächters Geßner die Scheune aus unerklärlichern Grund Feuer fing und auch Scheune und Stall der Witwe Korke in Flammen aufgingen. Vieh und Ackergeräte verbrannten, Der Arbeiter Donner, der Tiere aus dem Stall retten wollte, mußte

mit Brandwunden ins Krankenhaus gebracht werden. Feuerwehren aus der Umgebung waren beim Löschen beteiligt, auch die aus Mariendorf.

34 Dieser Bauernhof, Nr. 33, gehörte der Familie Ferdinand Schäricke. 1860 schlug der Blitz in das Wohnhaus ein und es brannte völlig aus. Das Haus auf dem Foto entstand danach und im Iahr 1930 wurde es noch um eine Achse verlängert. Es ist, wie auch einige andere Häuser in Glasow, mit Schiefer gedeckt. Max Grüneberg heiratete

1 909 die Tochter Anna der Familie Schäricke. Dieses Bild aus dem [ahr 1913 zeigt vor dem Gartenzaun die Kinder Max und Willi.

35 Das abgebildete Haus, Nr. 31, war ursprünglich das Altenteil der Familie Friedrich liesegang. 1m Iahr 1910 kaufte Hermann Grunow dieses Grundstück. Das Ehepaar eröffnete einen kleinen Gemischtwarenladen. Er arbeitete nebenbei als Schuhmacher und seine FrauAuguste war als Hebamme tätig. Von den drei Söhnen blieben zwei im Ort. Karl übernahm das Grundstück mit dem Geschaft, das er mit seiner Frau Elsbeth weiterführte. Auf der Rückseite des Hauses, in einem Anbau, übte er auch den Beruf als Barbier aus. Nach dem Tod des Ehemannes führte Elsbeth Grunow das Geschäft bis 1960 allein weiter. Der zweite Sohn, Hermann,

kam nach seiner Militärzeit nach Glasow zurück und brachte seine Frau Martha mit. Er ûbte gel1au wie sein Vater das Schuhrnacherhandwerk aus. Auch sein Sohn Willi erlernte diesen Beruf.

36 Im rechten Teil des Hauses, Nr. 19, wohnte um die Jahrhundertwende der Kossäth Hermann Schutsch mit seiner Familie. Als der Sohn Otto bald nach dem Krieg heiratete, wurde die Wohnung zu klein, und sie banten den linken Teil des Hauses, mit dem Giebel zur Straße, an.

37 Der Schlosserrneister Alfred Moebes zog mit seiner Familie im Iahr 1920 nach Glasow und bewohnte das Haus Nr. 25. Er baute den Stall in eine Werkstatt um. Neben dem Verkaufund der Reparatur von Landmaschinen machte er allerlei Erfindungen, für die er zum Teil Patente erhielt. Später übernahm der Adoptivsohn Hugo Moebes den Betrieb. 1929 kaufte der Gastwirt Otto Raedler dieses Grundstück. Hugo Moebes hatte die Tochter Käthe Raedler geheiratet. Im Iahr 193 1 verunglückte er rnit dem Motorrad tödlich. 1932 pachtete Arthur Winkler diese Werkstatt und eine Wohnung im Haus.

38 Ernst Richter, der Sohn des Schmiedemeisters Paul Richter, baute sich 1926 das Haus Dorfstraße 12. Es war als Wohn- und Geschäftshaus konzipiert, oben die Wohnund unten die Geschäftsräume. Im Juli 1926 war das Richtfest, und bereits all 31. März 1 92 7 konnte der Laden eröffnet werden. Ernst Richter handelte zunächst mit Fahrrädern, etwas später auch mit Nähmaschinen. Zum Reparieren von Fahrrädern war eine Werkstatt vorhanden. Vor dem Haus ist eine Benzinzapfsäu1e zu erkennen. Die Fläche vor dem Gebäude ist noch ungepflastert. Die Schwester Auguste Tryonadt mit Familie hatte im oberen Stockwerk auch eine Wohnung. In den

dreißiger [ahren bezog dann die Familie Tryonadt ihr eigenes Haus in derVogelsiedlung.

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