Mahlow-Glasow in alten Ansichten

Mahlow-Glasow in alten Ansichten

Auteur
:   Christlieb Ludwig
Gemeente
:   Mahlow-Glasow
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6033-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Mahlow-Glasow in alten Ansichten'

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39 Das Geschäft von Ernst Richter entwickelte sich. Bald verkaufte und reparierte er auch Motorräder und Autos. Er leitete viele Iahre eine Fahrschule. Mitte der dreißiger Iahre entstand diese Tankstelle. Links das kleine Haus war das Altenteil der Familie Richter. Der nördliche Giebel und die Vorderfront dieses Gebäudes wurden später in den Erweiterungsbau der Werkstatt mit einbezogen.

40 Im Hintergrund Vvohnhaus und Schrniede des Schmiedemeisters Paul Richter. Hinter den pferden ist der Eingang zur Schmiede zu sehen. In der Werkstatt wurde alles gemacht was mit Eisen und Stahl zu tun hatte. Das Beschlagen der pferde gehörte mit zu den Leistungen. Hier sehen wir einen Grasmäher, der repariert werden soll. Die Schmiede befmdet sich bis heute im Besitz der Familie Paul Richter.

41 Diese BerlinerTaxe steht auf dem Hof der Schmiede, im Hintergrund Stall und Scheune. Der Schmiedemeister Paul Richter kaufte alte Taxen auf, demontierte sie und benutzte die Achsen, Räder und Chassis für den Bau von 'Gummiwagen' für die Landwirtschaft. Das waren Pferdewagen, die statt der schmalen, eisenbereiften Holzräder luftbereifte Autoräder harten und bedeutend leichter zu fahren waren. Am Lenkrad des Taxis sitzt Emma Richter, die Frau des Schmieds, davor steht der Sohn.

42 Dieser 'Gummiwageu' ist eine Spezialanfertigung für einen Milchhändler in Selchow, Er ließ sich ein Fahrerhaus aufbauen, damit er auch bei Regenwetter trocken blieb. Diese Fahrzeuge rollten wegen der breiteren Räder leichter, so daß die Pferde nicht so schwer ziehen mußten.

4- 3 Ein Bliek in das Spritzenhaus zeigt den Mannschafts- und den Schlauchwagen. Für diese Fahrzeuge mußten die Bauern reihum Vorspanndienste leisten. Die erste Feuerspritze kaufte 1857 die Kirchengemeinde für 109 Taler. Damit verbesserte sich die BrandbekäInpfung. Wasser mußte allerdings von dem jeweils nächsten Brunnen oder aus dem Bach hinter dem Dorfbeschafft werden. Feueralarm gab nachts der Nachtwächter mit einem Horn, oder das Läuten einer Kirchenglocke zeigte die Gefahr an. Aus diesem Grund konnte der Gemeindekirchenrat verhindern, daB 1917 beide Glocken als 'Kriegsmaterial' abgeliefert werden

mußten. Im Juni I 92 7 wurde der erste Tiefbrunnen auf der nördlichen Spitze des Dorfangers gebohrt. Im September kam die Zossener Feuerwehr mit einer Motorspritze, um den Brunnen zu testen.

44 Im Iahre 1928 stellte sich die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Glasow zu diesem Foto auf Wir sehen von links nach rechts: Otto Gliech, Paul Richter, Andreas Jablonsky, [ohann Lepzy, Karl Meißner, August Giese, Willi Ziege, Gerhard Thäle, Willi Köppen, Adolf Gorgs, Willi Giese und Emil Thäle. Vorn steht Heinz Gliech. Das Spritzenhaus wurde 1860 für 200 Taler gebaut, davon bezahlten die politische Gemeinde und die evangelische Kirchengemeinde je die Hälfte. 192 7 hatte die Freiwillige Feuerwehr Glasow vierzehn aktive Mitglieder. Trotzdem war es selbstverständlich, daß bei

Feuer im Dorf zumindest die männliche Bevölkerung beim Löschen half

45 Im Iahre 1936 erhielt die Freiwillige Feuerwehr Glasow dieses Motorfahrzeug. das eine schnellere Anfahrt zu den Einsatzorten ermöglichte.

46 Die Kinder mit ihrem Lehrer Dr. Liesegang, der in Glasow aufgewachsen war und von 1922 bis 1928 hier unterrichtete, stehen an der Mauer der Kirche. Im März 1928 bittet Dr. Liesegang die Schulbehörde um einen Arbeitsplatztausch mit dem Lehrer Hans Furch in Berlin. Herr Furch möchte gern eine Lehrerstelle auf dem Lande, weil er seine Jugend dort verbracht hat und nur nach Berlin gegangen sei, um seine Mutter zu unterstützen und sich weiterzubilden. Ab 1. Juli 1 92 8 wird Hans Furch Lehrer und Küster in Glasow.

47 Vor dem Eingang der neuen Schule am Glasower Damm, eingeweiht im April 192 9, steht der Lehrer Furch mit seinen Schulkindern. Gegen den Standort der Schule wandte sich damals vehement ein 'Bürgerverein GlasowMahlow'. Dessen Proteste hat die Gemeindevertretung zu einer vierseitigen Erwiderung veranlaßt, die von allen Gemeindevertretern unterschrieben wurde. 1933 kam als zweiter Lehrer Otto Schubert aus Rollwitz, Kreis Prenzlau, nach Glasow. 1935 besuchten 143 Kinder die Schule, so daß Hans Furch um einen zusätzlichen Hilfslehrer bittet.

48 So feierlich in 'Schwarz' ging man früher zur Konfirmation. Jedes Mädchen trug einen kleinen Blumenstrauß. Die Konfixmanden versammelten sich im Flur der alten Schule und legten den kurzen Weg bis zur Kirche gemeinsam mit dem pfarrer zurück. Diese Zeremonie wiederholte sich jedes [ahr, Hier sind es zwölfMädchen und vier Jungen mit dem pfarrer Zimmet. Nach der Feierstunde in der Kirche gab es zu Hause ein festliches Essen, und man verbrachte den Tag mit Verwandten und Freunden.

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