Mahlow-Glasow in alten Ansichten

Mahlow-Glasow in alten Ansichten

Auteur
:   Christlieb Ludwig
Gemeente
:   Mahlow-Glasow
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6033-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Mahlow-Glasow in alten Ansichten'

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69 In der Produktion landwirtschaftlicher Maschinen gab es Fortschritte: in diesem Fall vom Ableger zum Mähbinder. Dieser mähte das Getreide, band es mit Bindegarn zu Garben und warf die Bunde seitwärts aus. Sie mußten darm noch zum Trocknen aufgestellt werden. Die neuen Maschinen waren schwerer als die Ableger zu ziehen. deshalb mußten oft drei oder vier Pferde vorgespannt werden. Das Getreide sollte einen bestimmten Grad der Trokkenheit haben, sonst gab es Probleme mit den Transporttüchern oder mit dem Bindeapparat. DieseAufnahme entstand 1932 bei der Roggenernte auf dem Acker van Paul Gäbert.

70 Wenn das Korn trocken war, wurde es aufWagen geladen und in die Scheunen gefahren. Das Packen der Garben mußte gekonnt sein, sonst rutschte die ganze Ladung ab. Hier ist Georg Gäbert beimAuf1aden der Bunde. Im Winter, wenn auf den Feldern nichts mehr zu run war, ratterten in den Scheunen die Dreschmaschinen. Dabei stand die Dreschmaschine auf der Tenne und der Antriebsmotor außerhalb der Scheune, zumal wenn es ein Bezinmotor war. 1906 kam die erste Dreschmaschine nach Glasow, und 1913 gab es dann schon als Antrieb einen Elektromotor.

71 Die letzte Erntearbeit im Herbst war das Einbringen der Futterrüben. Oft war es schon empfmdlich kalt und die Arbeit auf den Feldern kein Vergnügen. Die Rüben zog man aus dem Boden und entfernte mit einem scharfen Haumesser das Blattwerk. Die Blätter wurden verfüttert. Ein Teil der Runkelrüben kam in den Keller des Hofes, und der größere Teil wurde im Garten oder auf dem Feld eingemietet. Durch Regenwetter im Herbst war die Erde weich und die Wagen sanken tief ins Erdreich ein. Es war für Mensch und Tier eine anstrengende Arbeitszeit.

72 Neben dem Geflügel, den Schafen und Ziegen hatten die Bauern vor allern Kühe und Schweine. Die Tiere dienten nicht nur als Schlachtvieh, sondern waren zur Züchtung wichtig. Ferkel und Kälber brachten beim Verkauf erwiinschte Geldeinnahmen ebenso die Milch der Kûhe. Deswegen achtere jeder Bauer auf einen gesunden Viehbestand. Hier sind beim Landwirt Paul Gäbert gleich drei Kälber innerhalb von vierzehn Tagen geboren worden.

73 So ein 'Glûcksschweiri' , ein Mutterschwein und zehn rosige Ferkel. Das war für den Besitzer Schutsch ein schöner Anblick. Es machte natürlich Mühe, die kleinen Ferkel zu füttern, bis sie die richtige Größe zum Verkaufhatten. Im [ahr 192 7 lag der Preis für ein Ferkel auf dem Markt in Zossen bei 15 bis 20 Mark.

74 Am 28. Februar 1934 begann man mit dem Roden der alten Kastanienbäume entlang der Dorfstraße. Wie auf dem Bild zu sehen, wurden alle Bäume mit Wurzeln ausgegraben und dann zersägt. Dabei mußte man aufpassen, daß die Bäume nicht auf die Fernsprechleitungen oder die Hausdächer fielen. Die Stubben wurden mit einem LKW zum Sandberg gezogen. Ende des jahrcs bekam die Dorfstraße ein neues Kleinpflaster. Die hier abgebildeten Steine blieben gleich als Packlage darunter. Bei dieser Gelegenheit verbreiterte man die Straße und die Gehwege. Im Frühjahr

1935 pflanzte man junge Linden zu beiden Seiten der Straße.

75 Der Glasowbach liegt westlich des Dorfes und bildet die Grenze der Gärten. Er fließt vom Selchower in der Rangsdorfer See. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war das Wasser noch so klar, daß die Kinder darin badeten. Es gab Fische darin, die Enten der Bauern schwammen darauf und manchmal auch Wildenten. Im Hintergrund sieht man den Glasower Damm und das gemauerte Brückengeländer über dem Bach. Westlich des Baches befand sich vor 1 50 J ahren noch ein Torfstich. Torf benutzte man als Heizmaterial.

76 Eine Luftaufnahme aus dem jahr 1933 zeigt das Dorf Glasow ohne den südlichen Teil, den 'Berg', so genannt, weil die Ansiedlung dort auf einem Hügelliegt. Im Hintergrund sind die Häuser der Siedlung Glasow-Mahlow und am linken Bildrand die Schule und die Hochhäuser zu erkennen.

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