Maintal in alten Ansichten

Maintal in alten Ansichten

Auteur
:   Walburga Edeling-Teves
Gemeente
:   Maintal
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5124-5
Pagina's
:   104
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Maintal in alten Ansichten'

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17. Das Gelände um den 'Tiefen See' und den Heusergraben, das die Gemeinde vom Staat erworben hatte, verpachtete sie 1890 an die Frankfurter Eisgewinnungsgesellschaft für jährlich 1 000 Mark. Durch ein Zuflußrohr pumpte diese Firma Mainwasser in den 'Tiefen See', das im Winter zu Eis gefror. Dieses wurde zersägt und in der Eishalle an der heutigen Taunusstraße gelagert. Das Jahr über lieferten isolierte Pferdefuhrwerke die etwa ein Meter langen Stangen in Frankfurt an Gastwirte, Metzger, Lebensmittelhändler oder auch an Haushalte, die über einen Eisschrank verfügten.

18. Tierpräparate, d.h. ausgestopfte heimische Tiere und Vögel, wurden erstmals von Bürgermeister Kühn (bis 1846) hergestellt, und dann auch von Lehrer Jäger, der ein erfahrener Ornithologe war. Die Tiere wurden an naturwissenschaftliche Sammlungen in Frankfurt und Hanau verkauft. Sie verhalfen auch in der Folgezeit manchem Einwohner zu willkommenen zusätzlichen Einnahmen.

19. Ein sogenanntes Wasserhäuschen, ursprünglich eine Frankfurter Spezialität, an der Hochstädter Straße. Es gab dort nicht nur Bier und Selters, sondern auch grüne, rote und gelbe Limonade. Beim Öffnen dieser Flaschen wurde mit einem Holzinstrument eine Glaskugel niedergedrückt, die mittels Kohlensäure den Flaschenhals verschloß. Daher die Rede unter Schulkindern: 'Was ist dein Vater? Ach so, er ist Selterswasserklickerrunterdrücker!' Kinder liebten den Gang zum Wasserhäuschen, denn dort gab es eine Rippe Schokolade, ein Nappo, eine Stange Lakritz, einen Brausewürfel, ein Döschen Veilchen- oder Salmiakpastillen oder zehn 'Dauerlutscher' für jeweils fünf Pfennige!

20. Der gesamte Gesangverein 'Eintracht' auf dem künstlerisch arrangierten Gruppenfoto zum 25jährigen Fahnenjubiläum im Jahr 1910. Im Vordergrund der Gemeindebrunnen, SiegespokaIe und im Hintergrund die Dorfsilhouette.

21. 'Turnverein Bischofsheim - 'TVB' (Aufnahme von 1926). Der Verein wurde schon 1888 in den Akten erwähnt, da er für seine Weihnachtsfeier von der Gemeinde eine Tanne kaufte für eine Mark. Zur gleichen Zeit erwarb auch der Gesangverein 'Liederlust' einen Baum zu gleichem Zweck und Preis.

22. Damenriege der 'Turnerschaft Bischofsheim' im schmucken Sportdreß mit Herrn Fritz (Aufnahmevon 1926).

23. Festzug der Rauchergesellschaft im Jahr 1930. Der Verein erschien bereits 1907 in den Gemeindeakten, weil er - wie viele andere - eine steuerpflichtige Veranstaltung durchführte.

24. Schäfergasse/Ecke Rumpenheimer Weg (1910). Die Einheimischen nannten den Weg 'Neugasse' .

25. Die Gemeinde stellte den Turnern und Fußballern 1921 einen Sportplatz am Wald zur Verfügung. Die Turnerschaft baute später (1927) in Gemeinschaftsarbeit die schöne Turnhalle in der Jahnstraße. Die zu erbringenden Zinsen in Höhe von 2 000 Mark übernahm die Gemeinde. Das Gebäude brannte jedoch im August 1941 ab, nachdem es von zahlreichen Brandbomben getroffen worden war.

26. Der Schalmeien-Musikzug präsentiert sich stolz mit seinen Instrumenten (1927), die von Pauke, Trommel, Becken und Schellenbaum begleitet werden. Schon 800 Jahre vor Christus gab es Schalmeien. Sie waren aus Holz und begleiteten die Opfertänze zu Ehren der Götter. Später wurden sie bei uns noch im ausgehenden Mittelalter zusammen mit Posaunen geblasen.

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