Malchow (Meckl.) in alten Ansichten

Malchow (Meckl.) in alten Ansichten

Auteur
:   Sabine Schöbel und Eberhard Fromhold-Treu
Gemeente
:   Malchow (Meckl.)
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6354-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Malchow (Meckl.) in alten Ansichten'

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23 Wo heute gleich hinter dem Erddamm - in Richtung Waren - ein Parkplatz besteht, stand bis

1981 das alte Fährhaus. Es wurde überflüssig, als in der Mitte des 1 9. [ahrhunderts der Erddamm den Verkehr zwischen dem Kloster und der Insel übernahm. Seither hat das Gebäude als Wohnhaus, auch als Schmiedegehöft der gegenüberliegenden Klosterschmiede gedient. Als in den achtziger [ahren einAutobahnzubringer quer über den Malchower See geplant war, wurde das Haus abgerissen. Sinnlos, denn die Zubringerbrücke kam nie zustande.

Kloster Nlalchow (Mec.kl).

24 Die Klosterschmiede (1906) gehörte zu den zahlreichen Gewerbebetrieben. Schon zu katholischen Zeiten erwarb das Kloster teils durch Schenkung, teils durch Kauf Güter, Wald, Gewässer, Mühlen, Fischereibetriebe und anderes. Schon nach zirka hundert [ahren reichten die Besitzungen bis Klink, Vollrathsruhe und Sietow. Als das Vermögen der Klöster 1 918 an den Staat überging, umfaßte es 'außer einem großen Kapitalstand' zehn Güter und sechs Dörfer mit 15556 ha, davon 4500 ha Wald und 2 730 ha Gewässer. Die kleine Schmiede am alten Laschendorfer Weg diente zunächst der hand-

werklichen Selbstversorgung des Klosters, ehe sie in Privathand überging. Der letzte Besitzer war der Schmiedemeister und Beschlagschmied Wilhelm Kirchhof.

KI0ster Malchow (Meckl.)

Schmiede.

25 Lange bevor in Malchow das städtische Krankenhaus gebaut wurde (1896/97), bestand bereits im Dorf Alten Malchow, auf der Klosterseite also, das sogenannte Klosterkrankenhaus. Schön am Malchower See gelegen, dient es seit etwa einhundert Jahren als Wohnhaus.

26 Das Bild zeigt einen Hauptweg des Engelschen Gartens entlang dem Südufer. Da [ohann Jakob Christian Engel von 1 787 bis 1819 das Amt des Küchenmeisters inne hatte, muß der Beginn der Gartenbauarbeiten innerhalb dieser Zeit gelegen haben. Die Fertigstellung erfolgte 1855/ 56 durch den Klosteramtsgärtner Schwiedeps, der den dritten Teil des Gartens vom 'Seikengrund' bis zur 'Schonen Aussicht' gestaltete. Auf alten Karten sind zwei Gartenhäuser auszumachen. Die Gartenanlage wird auf einer Karte des 'Amtsbau-hof" aus dem [ahre 1803 als 'Engelscher Garten' bezeichnet. Er war und ist jetzt wieder ein schön gestalteter Park 'Englisch' ist er jedoch nicht.

27 Ein gerne benutzter Wanderweg führt vom Kloster in Sichtweite der Elde nach Petersdorf. Die Abbildung entstand um 1910 und zeigt die noch unbefestigte Landstraße. Der rechts im Bild sichtbare Wasserarm wird vielfach 'Recken", auch 'Reke' genannt. Nachdem er in den Petersdorfer See einmündet, wird er von einer Autobahnbrücke überquert. Das Dorf Petersdorf erreicht man heute über den Autobahnzubringer.

28 Nur ganz wenige Malchower können sich daran erinnern, daß es in den Klostertannen auf der Klosterseite Malchows vor vielen Jahrzehnten ein mächtiges Hünengrab gab. Dieses Großsteingrab aus der jüngeren Steinzeit (Neolithikum) mag etwa 3000 vor der Zeitrechnung errichtet worden sein. Das Foto entstand mit Sicherheit vor 1914. Heute sind von diesem ansehnlichen Grab keine Spuren mehr zu finden.

29 Dieses Foto entstand von den Anlagen aus und zeigt einen Teil (links im Bilde) der früheren Mittelschule, der heutigen Goethe-Schule in der Kirchenstraße.

In der rechten Bildhälfte ist ein Torbogen zu erkennen. Durch ihn führte einst der Weg zum Kirchberg. Er ist längst abgerissen.

30 AufEmpfehlung des Großherzogs wurde der noch junge 'Baukondukteur' G. Daniel damit beauftragt, eine Stadtkirche für Malchow zu entwerfen. Pastor Stolzenburg charakterisierte den Architekten als 'besonders genial und geschickt'. 1871 wurde der Grundstein gelegt und schon am 2. November 1873 wurde die neugotische Kirche geweiht. Heute wäre ein Foto mit dieser Ansicht nicht mehr möglich, da das Gebäude von hohen Bäumen umgeben ist. Das Gebäude rechts existiert nicht mehr. Die datierte Postkarte stammt aus dem Iahr 1899.

3 1 Die Gertraudenlinde (auch Gertrudenlinde) überragte die Anlagen an der Stadtkirche. Vor deren Bau im [ahr 1873 diente die Gertraudenkapelle in unmittelbarer Nähe der mächtigen Linde auch für die Gottesdienste in der Stadt. Das genaue Alter des berühmten Baumes ist nie exakt festgestellt worden. In einigen Veröffentlichungen ist sogar von der' 1 oooja.. rigen Linde' die Rede. Die Abbildung dieses Naturdenkmales stammt aus dem [ahre 191 G. In den sechziger Jahren mußte die Linde wegen Altersschwäche gefàllt werden.

32 Eine 'Mondscheinkarte' war nach dem Ersten Weltkrieg eine Modeerscheinung der Zeit. Im Hintergrund ist die Stadtkirche zu sehen, rechts vor dem großen Kessowschen Haus Ci etzt Tourist-Information) die Drehbrücke. Der Giebel links davon gehört zum Gebäude der Sparkasse.

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