Malchow (Meckl.) in alten Ansichten

Malchow (Meckl.) in alten Ansichten

Auteur
:   Sabine Schöbel und Eberhard Fromhold-Treu
Gemeente
:   Malchow (Meckl.)
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6354-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Malchow (Meckl.) in alten Ansichten'

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33 Das Haus Kirchenstraße 11 ist eines der ältesten Gebäude auf dem Festland. Als nach den verheerenden Bränden der Stadtinsel von 1697 und 1721 nur noch dreißig 'Wohnungen' zur Verfügung standen, erließ Herzog Carl Leopold am 10.Juli 1773 die Erlaubnis, auch auf dem Festland zu bauen. Man begann nördlich vom (abgebrannten) Tor und der Brücke. Das abgebildete Haus diente der Familie Sachtleben als Schmiede und Wohnung. Rechts sind Walter Sachtleben und ein SchmiedegeselIe zu sehen. Das Gebäude ist baufällig und steht unter Denkmalschutz. Links daran grenzt das große Geschäftshaus der Familie Schleiff, rechts die Gaststätte 'Deutsches Haus'.

34 Auf diesem kolorierten Bild kann man in OstWest-Richtung in die Güstrower Straße hineinsehen. Das Quergebäude im Hintergrund ist das Geschäftshaus von Herrn Schleiff in der Kirchenstraße. Das ansehnliche Haus vorne links gehörte zur Brauerei Busse (1981 abgebrannt). Dahinter ist 'Bührings-Hotel' zu sehen. Es war früher wohl das 'Erste Haus am Platze'. Heute wartet das baufällige Gebäude auf seine Rekonstruktion.

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35 Über vieleJahre hinweg als renomiertes Erstes Hotel am Platze gelobt, liegt Bührings Hotel inmitten der Stadt (Güstrower Straße) und auch direkt am See. Das ursprünglich in Fachwerk ausgeführte Gebäude enthielt neben zahlreichen Gästezimmern einen Festsaal und vorzügliche gastronomische Einrichtungen. Angrenzend lud eine gepflegte, großzügige Gartenanlage zum Verweilen ein. Die Abbildung entstand um 1898.

36 Blick in die Güstrower Straße, um 1911. Zwischen den beiden Häusern rechts führt ein schmaler Weg hinauf zu den Anlagen an der Stadtkirche. Im ersten Haus rechts befand sich lange [ahre die Werkstatt und der Laden des Goldschmiedemeisters Burmeister, daneben im Haus mit der Reklame, die Werkstatt von Richard Auge.

MALCH OW i. M.

Güatrewer Strasse

37 N eben der Post (ganz links im Bild) befindet sich diese einst attraktive Villa in der Güstrower Straße. Hier wohnte und praktizierte der stadtbekannte Arzt

Dr. Strecker. Er war einer der drei Ärzte, die im 1896/97 erbauten 20-Bettenkrankenhaus Dienst taten. Dieses Bild entstand um 1910. Im Iahre 1920 wurde dem sozial engagierten Arzt die ärztliche Versorgung der Patienten übertragen, die in der öffentlichen Armenpflege standen.

38 Das Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges wurde am 5. Oktober 1 92 0 auf der Kreuzung der Rostocker- mit der Bahnhofstraße enthüllt. Es wurde von Julius Steinlein gestiftet, von Prof. Wandschneider geschaffen und in Sachsen gegossen. Der Granit für den Sockel stammt aus dem Fichtelgebirge. Er wurde nach dem Zweiten Weltkrieg ohne den aus Bronze gegossenen 'sterbenden Krieger' in die Anlagen an der Stadtkirche umgesetzt. Die Bronzefigur ist seither verschwunden. Nach 1945 wurde an der gleichen Kreuzung ein Ehrenfriedhof für sowj etische Soldaten angelegt. Diese Gräber wurden inzwischen umgesetzt.

Malchow (Meckl.) Kriegerdenkmal

39 Das Hotel 'Fûrst Blücher' war jahrzehntelang im Besitz der Familie Griephan.Am Neuen Markt gelegen, stand es mit seinen attraktiven Gasträumen und dem größten Saal der Stadt schon immer im Mittelpunkt des kulturellen und geselligen Lebens in Malchow. Trotz mehrerer Renovierungen nagt der Zahn der Zeit wieder an dem Gebäude. Der jetzige Besitzer, die Stadt Malchow, hat deshalb beschlossen, das Gebäude zu sanieren. Aus dem ehemaligen Hotel wird dann ein 'Haus des Gastes' entstehen. Das Foto entstand um 1910.



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40 Das Foto von 1906 zeigt das in der Moltke-Straße (heute August-BebelStraße) gelegene Pensionat Pölkow in der Villa 'Seefried'. Hier erhielten junge Damen 'in kleinem Kreise eine vorzügliche, gründliche Ausbildung in allen Zweigen der Hauswirtschaft'. Auch Weißnähen, Schneidern und kunstgewerbliche Handarbeiten wurden unterrichtet. Dazu kamen 'wahlfreie Weiterbildung in Wissenschaften, Sprachen und Musik' sowie zahlreiche Sportarten von Tennis bis zu Wintersport. Das Töchterbildungsheim erfreute sich über Jahrzehnte eines guten Rufes.

jYfa/chow ()YTecklb.) Pensiona! -pölkow

41 Diese Seebadeanstalt der zwanziger [ahre befand sich etwa an der gleichen Stelle wie das heutige Freibad am Flesensee, Vom Kurhaus und Hotel am Flesensee konnte die eingezäunte Badeanstalt direkt erreicht werden. Im Sommer mußten Eintrittskarten bei der Badefrau gekauft werden. Bei ihr befand sich auch ein Schlüsselbrett mit den Schlüsseln der etwa 22 Badekabinen. Die Badezeiten waren für Damen, Herren und Familien getrennt festgelegt. Für Einzelkarten der Erwachsenen bezahlte man (1921) 75 Pfennige. [ahreskarten hatten einen Preis von 12M für Erwachsene, 20M für Familien und 8 M für Kinder; diese waren in der Westendorff'schen Buchhandlung erhältlich.

42 Dieses hölzerne Bauwerk war die erste Badeanstalt Malchows am Flesensee. Sie befand sich um 1900 an einer der für Malchow typischen Wasserstraßen unweit derTuchfabrik Becker & Haese. Die palisadenähnliche sehr hohe Umzäunung sollte gewiß unerwünschten Zuschauern die Sicht auf die Badenden neh-

men.

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