Malente-Gremsmühlen in alten Ansichten Band 1

Malente-Gremsmühlen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Hanns Zimmermann
Gemeente
:   Malente-Gremsmühlen
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2505-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Malente-Gremsmühlen in alten Ansichten Band 1'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Malente.

81icÎ( oom 8rahmberg.

9. Nicht nur die Prospekte, auch die hier weilenden Gäste, loben den Ort wegen seiner Wälder, Seen, Gärten und Grünflächen. Als es noch nicht so viele Automobile und nur ein Taxi gab, konnte auch die Bahnverwaltung auf dem Vorplatz eine gärtnerische Anlage unterhalten. Es ist sogar Platz für eine Litfaßsäule. Die Läden am Haus 'Mal-Grern' fehlen noch.

tf'tLëNTë. PAl'm~ ftN D~R 5CHW~NTIN~

10. Der Brückenschlag über die Schwentine half, die beiden Ortsteile zu verbinden. Dieser Fluß, ursprünglich 'Gremsaue' genannt, wird schon 1215 in Bezug auf Malente im Tafelgüterverzeichnis der Bischöfe von Lübeck erwähnt. Die erste Brücke wurde 1837 bei der Mühle gebaut. Verbesserungen folgten in den späteren Jahrzehnten. 1908 entstand diese Brücke, damit wurde auch der bis dahin abseits gelegene Ort steil Gremskamp mit in den Ort einbezogen. Als es noch keine Brücken an diesen Punkten gab, mußten Fußgänger und Wagen den Fluß durch eine Furt passieren.

11. Um 1850 hatte der Ort noch kein Postamt. Sendungen wurden an Kaufleute in Eutin adressiert und von dort durch Botenfrauen nach hier mitgenommen. 1874 entstand die Poststelle im 'Hotel Gremsmühlen'. Der Postmeister J. Butenop (mit seiner Familie ganz rechts im Bild) erstellte 1894 das erste Postgebäude (heute Elektro-Rehm). Die Postverwa1tung mietete, um die Erstellungskosten zu sparen, das Dienstgebäude. So war es auch an anderen Orten üblich. Der Wagen links im Bild ist die Postkutsche nach Neukirchen,

12. Der Bliek vom Godenberg zeigt die schöne Aussicht über den Kellersee mit seinen Wäldern. Auf einer alten Postkarte heißt es vom Berg, auf dem heute eine freundliche Pensions- und Villenkolonie steht: Finster ragen auf seinem Gipfel die Fichten empor, Schweigen gebietend. denn sie sind die Behiiter einer alten Überlieferung - der Godenberg war eine alte Opferstätte, dem heidnischen Gotte Godin geweint.

13. Die slawische Siedlung Malente erhielt ihren Namen vermutlich nach einem Wendenfürsten namens Malenta = Klein. Sie war ein typisches Runddorf um eine offene Fläche, dem Markt, angelegt. Erst später, mit der christlichen Kolonisierung, weitete sich das Dorf zum Langdorf aus. Am Markt, zur Bahnhofstraße hin, steht die Friedenseiche zum Gedenken an den siegreichen Krieg 1870/71. Sie wurde nicht 'offiziell' gepflanzt, sondern von einem Bürger, der seiner Vaterlandliebe Ausdruck geben wollte.

14. Auf dem unteren Teil des Marktes steht die Bisrnarckeiche, die zum achtzigsten Geburtstag des Altreichskanzlers am 1. April 1895 gepflanzt wurde. Sie stamrnt aus der Bisrnarckschen Försterei im Sachsenwald. Der große Stein auf dem sechsspännigen Wagen vor der Eiche ist der spätere Heldenstein zum Gedenken für die Gefallenen 1914/18. Er wurde im Juni 1921 von Kirchnüchel in das Diekseegehege transportiert.

15. Dies ist die Tews-Kate an ihrem ursprünglichen Platz zwischen Markt und Godenberg. Sie war eine Räucherkate und hatte keinen Schornstein. Die Kate war bis 1969 bewohnt, dann wurde sie auseinandergenommen und in dem Wäldchen in der Sebastian-KneippStraße als Hausmuseum wieder aufgebaut. Die Tews-Kate ist die älteste Räucherkate Ostholsteins. Sie stammt aus dem Dreißigjährigen Krieg,

16. Im Jahre 1900 stattet der Landesherr Großherzog Friedrich-August von Oldenburg seinen Untertanen in Malente einen Besuch ab. Ganz vorn im Bild spricht er mit Feuerwehrleuten. In der Straßenmitte die Frau Großherzogin mit dem Kirchenrat Rhatgens, der die Honeurs macht. Rechts dahinter unterhält sich der Regierungspräsident von Buddel mit dem Förster Süchting vom Dodau. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite stehen bravaufgereiht die Schulklassen.

17. Die Aufnahme zeigt den Geburtsjahrgang 1900 im Jahre 1910. Klassenlehrer war der spätere Rektor Fischer. Oberste Reihe: BaH, Rau, Schlünzen, Wiese, Krützfeld, Furchtbar, Wittern, Möller, Schlichting, Langfeld. Zweite Reihe: Wildfang, Rosenkranz, Jürgens, Bauschke, Lorenzen, Ehlers, Filter, Wichmann, Paap, Müller, Bahr. Dritte Reihe: Paustian, Pries, Schnellmann, Bösche, Wichmann, Langfeld, Rathge, Pries, Kloth, Burmeister, Roloff, Hohnspen. Vierte Reihe: Siems, Lenhard, Paasche, Zeidler, König, Möbitz, Erich, Schröder.

18. Die Malenter Kirche war in verreformatorischer Zeit der Mariä Himmelfahrt geweiht. So ergab es sich, daß die Aufschrift einer Glocke aus dem Jahre 1514 den Text trug: 'Gegrüßt seist Du, Himmelskönigin, Du Mutter des Königs der Engel'. Beim Umbau der Kirche 1893 wurde die Glocke durch größere ersetzt. Die kleine Glocke wurde der Schule geschenkt - sie läutete viele Jahrzehnte den Stundenbeginn, aber auch die Pausen ein.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Algemene voorwaarden | Algemene verkoopvoorwaarden | © 2009 - 2021 Uitgeverij Europese Bibliotheek