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Manching in alten Ansichten

Manching in alten Ansichten

Auteur
:   Ernst Albrecht
Gemeente
:   Manching
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2223-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Manching in alten Ansichten'

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EINLEITUNG

'Manching in alten Ansichten' ist ein Büchlein, das den Ort Manching zeigt, wie er wohl nur mehr wenigen, bestenfalls der älteren Generation unserer Großväter, in Erinnerung ist. Es blendet zurück in die Jahrzehnte um die Jahrhundertwende bis gegen die Zeit des Zweiten Weltkrieges und möchte noch einmal etwas von der Idylle und Atmosphäre des alten Manching, des Bauern- und Fischerdorfes an der Paar, wachrufen.

Dabei will es kein wissenschaftliches Werk sein, sondern nur durch Bilder, alte Ansichtskarten oder Aufnahmen mit ergänzenden kurzen sachlichen Hinweisen den Wandel des Ortes, der sich anschickte aus seinem Dornröschenschlaf zu erwachen, aufzeigen. Sicherlich werden bei den Älteren durch die Bilder Erinnerungen und Erlebnisse aus ihrer Jugendzeit wieder lebendig. Die Jungen mögen im Vergleich zum Heute nicht nur den Wandel des Ortes in dieser Zeitspanne erkennen, sondern auch Leben und Wirken vorausgegangener Generationen sich besser vorstellen, schätzen und achten. Selbst Neubürgern und Zuge-

zogenen mag das Wissen von dem Ort, der ihnen Heimat geworden ist oder noch werden soll, eine weitere Beziehung und Bindung vermitteln.

Bis nach dem Zweiten Weltkrieg war kein Fotograf am Ort ansässig, deshalb entstammen die vorgelegten Aufnahmen, Bilder und Ansichtskarten keinem BildArchiv; sie sind mehr oder weniger Zufallsfunde aus der Bevölkerung, die da und dort noch schlummerten. Dabei ist es durchaus möglich, daß es noch Bildmaterial gibt, das dem Sammler nicht zugänglich war. Nicht minder schwierig war mitunter die Fassung der Begleittexte, die die Bildaussage verdeutlichen sollen, sowie die Datierung der Bilder. Diese Angaben stützen sich weitgehend auf Berichte von Zeitgenossen. Soweit aber genaue Daten nicht mehr ermittelt werden konnten, ist auf eine ungefähre Zeitangabe verwiesen, die sich rekonstruieren ließ. Allen, die in Bild und Wort zur Gestaltung dieses Büchleins beigetragen haben, wird an dieser Stelle nochmals gedankt.

Für den Leser mit besonderem historischen Interesse

sei hier noch das Wappen Manchings und ein kurzer Überblick seiner mehr als zweitausendjährigen Geschichte angefügt.

Das Wappen Manchings weist auf die beiden Anfänge des Ortes hin: Der goldene Verschlußhaken in Pferdekopfform in der rechten Hälfte des gespaltenen Schildes ist Teil einer bronzenen Gürtelkette und spricht die Stammeshauptstadt der keltischen Vindeliker innerhalb des fast acht Kilometer langen Ringwalles im Osten Manchings an, die noch vor Christi Geburt unterging. Der schwarze Schlüssel im linken Feld erinnert an den Heiligen Petrus, den Patron der Pfarrkirche St. Peter und des Fischerdorfes an der Paar. Seit dessen erster urkundlichen Erwähnung im Jahre 844 hat sich das Gesicht des bajuwarischen Ortes nie so sehr gewandelt wie in

den wenigen Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg.

Manching trug durch die Jahrhunderte sein Los als Ort an der Grenze. Dieser war zwar nicht klein, doch wenig beachtet und bedeutsam, wie es noch heute das Schicksal vieler Grenzorte und -gebiete ist. In all den Jahren war es weder Hofmark noch Marktflecken und hat sich nie darnach gedrängt. Nicht einmal, seit es vor einem halben Jahrhundert durch seine militärischen Anlagen und Einrichtungen deutlich an Bedeutung gewann. Erst seit Anfang der achtziger Jahre wagt man nun - aber immer noch zögernd - die Markterhebung anzusteuern, obwohl der Ort schon vor nahezu hundert Jahren das Privileg zur Abhaltung eines großen Vieh- und Krämermarktes erhalten hat und heute fast 10 000 Einwohner zählt.

Ernst Albrecht

1. Gesamtansicht Manchings aus der Luft. Der vom Friedhof umgebenen Pfarrkirche St. Peter in der Bildmitte streben die in Ost-West-Richtung verlaufende Hauptstraße und die Berg- und Schulstraße aus der Nord-Süd-Richtung zu. Die Silhouette des Ortsbildes wird überragt von den den Ort beherrschenden Gebäulichkeiten, der Kunstmühle Kraus, der Niedermühle, sowie der Schule an der Mühlstraße aus dem Jahre 1902. Noch zieht die Paar in zahlreichen Windungen von Südwesten her, und die Waldungen des Kühbichl drängen im Süden in die ebene Au gegen den Ort.

2. Gesamtbild des Ortes von Südosten her in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg. Die niedrigen Bauernhäuser der Geisenfeider Straße und der Bergstraße im Vordergrund werden überragt von den bedeutendsten Gebäuden des Ortes, der Niedermühle, der Brauerei Mathes mit dem 'Bräujakl', dem 'Jungbräu', der Bräu-Villa und über alle sich erhebend die Pfarrkirche St. Peter. Der Weg im Vordergrund wird in alten Karten 'Oberer Falltorweg' genannt, heute trägt er die Straßenbezeichnung 'Am Reiterskastell'. Er führte zum 'Schlößl', der einstigen Burg, dem späteren Sedelhof und Sitz des Manchinger Ortsadels.

3. Hauptplatz Alt-Manchings, Im Blickfeld zwischen der Gastwirtschaft 'Jungbräu' links und der Gastwirtschaft 'Bräujakl' rechts ragt in der Mitte des Platzes auf steinernem Sockel ein umzäuntes Kreuz unter einer Baumgruppe empor. Es erinnert an die vom 2. bis 9. März 1873 von Redemptoristen zu Manching gehaltene Volksmission. Links duckt sich im Schatten der 'Jungbräu-Gastwirtschaft das 'Strehle-Haus' mit seinem schönen Barockgiebel. An der Ostseite des Platzes reihen sich gegen Süden ab dem Zugang zur Kirche St. Peter das alte Lehrerwohnhaus und die Krämerei Georg Dangl.

4. Die Ostseite des Hauptplatzes vor der Kirche begrenzte die Krämerei Dangl mit dem unverwechselbaren Doppelgiebel aus dem vorigen Jahrhundert. Gegen die Geisenfelder Straße zu fand sich sogar noch Platz für ein Hausgärtchen. Das Schild über der Ladentür trägt die Aufschrift 'Krämerei - Schnittwarenhandlung Georg Dangl'. Links, etwas gegen die Kirche zu versetzt, schließt das Lehrerwohnhaus gegen Norden hin an.

5. Die katholische Pfarrkirche St. Peter ist in den zwanziger und dreißiger Jahren unseres Jahrhunderts noch vom kirchlichen Friedhof umschlossen, der inzwischen aufgelassen und eingeebnet wurde. Eine hoher Mauer grenzte ihn gegen die Geisenfeider Straße ab. Turm und Anbauten des Gotteshauses zeigen in ihren Stilelementen dessen Wandel und Wachsen im Laufe eines Jahrtausends. Im Jahre 844 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Zum Bau seiner ersten Kirche holte man die Jurakalksteine von der einstigen keltischen Ringmauer im Osten Manchings.

6. Inneres der katholischen Pfarrkirche St. Peter. Flankiert von den beiden bareeken Seitenaltären zu Ehren der Gottesmutter und des Heiligen Sebastian öffnet sich der Bliek unter einem flachen Bogen, der links von der barocken Kanzel begrenzt wird, zum Presbyterium. Dieses war im frühen Mittelalter das eigentliche Kirchenschiff. Im Osten verdeckt der klassizistische Hochaltar den Zugang zum Turm, in dessen Rundbogen bei der Erweiterung der Kirche im Jahre 1956 alte Fresken aufgedeckt wurden. Das Bild dieser Kirche mit den beiden Patres soll an die von diesen vom 20. März bis 3. April1932 durchgeführte Volksmission erinnern.

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7. Das 'Strehle-Haus' mit seiner jahrhundertealten Barockfassade gehörte gegen Ende des vorigen Jahrhunderts dem Manchinger Lehrer und Schulleiter Donatus Strehle, der nach einundzwanzig Lehrerjahren in Manching am 3. März 1903 verstarb. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat die Gemeinde Manching bei der Errichtung der Paarschule, die im Jahre 1950 bezogen wurde, von seinen Erben das Haus erworben. Heute hat dieses ebenso wie das benachbarte Stippel-Anwesen an der Schulstraße nach Abbruch einem neuen Rathausund Verwaltungsbau Platz gemacht.

8. Donatus Strehle , geboren am 16. Februar 1858 zu Wo1ferstadt, Kreis Donauwörth, war Schulgehilfe zu Manching von 1878-1880. Im Jahre 1881 vermählte er sich mit der ältesten Tochter des damaligen Schullehrers Johann Nepomuk Mayr, der von 1852 bis 1885 die Schulleiterstelle zu Manching innehatte. Donatus Streh1e folgte ihm darin von 1885 bis 19 02.

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