Mansfeld in alten Ansichten

Mansfeld in alten Ansichten

Auteur
:   Helmut Baumgarten
Gemeente
:   Mansfeld
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5997-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Mansfeld in alten Ansichten'

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Einleitung

Unser Städtchen Mansfeld ist nicht allein durch seinen Namen der einstigen mächtigen Kriegsgrafen weltweit bekannt geworden. Es war vielmehr, als man im 12. [ahrhundert im Mansfeldischen das Kupfer entdeckte, was hier zu Tage trat. Als man später auch feststellte, daß sich darinnen auch Silber und sogar Gold befand, ging der Name Mansfeld

durch die Welt.

Natürlich waren es zuerst die Mansfelder Grafen, die alle Schätze ihr eigen nannten. Von überall ströhmten zuerst Neugierige und dann Beschäftigungssuchende herbei, um zu Reichtum zu gelangen. Mit diesen kam auch Iabob Luther mit seinen Angehörigen und Bekarmten nach Eisleben und Mansfeld. Bald besaß auch er hier mehrere Hütten und Hüttenfeuer, die ihn bald mit anderen zu Persönlichkeiten und Besitzer machten. Bald bestimmte auch er als Ratsherr mit die Geschicke der Stadt und darüber hinaus. Hier in Mansfeld sind dann die weiteren Kinder geboren. Der älteste Sohn Martin besuchte mit vier weiteren Jungen die damals noch bescheidene Schule vom

5. bis zum 14. [ahre, dann verließ er Mansfeld um Theologie zu studieren.

Bekannt machte ihn das Anschlagen seiner Thesen an der Schloßkirche zu Wittenberg. Es widersetzte sich der Bannbulle des Papstes, sein Aufenthalt auf der Wartburg und die Auseinandersetzungen mit den Mansfelder Grafen. Er trug aber den Sieg davon, trotz aller religiösen Kämpfe, und so wurde er zum großen Reformator im 16. Jahrhundert. Heute erinnern uns noch einige Gebäude in Mansfeld daran.

Natürlich dürfen wir dabei auch nicht die anderen Persönlichkeiten, wie Spangenberg, als Theologe und Geschichtsschreiber der damaligen Zeit, ebenso Franz Wilhelm Junghuhn, als den späteren Ostasienforscher, der sich besonders in Niederländischen Dienstes hervor tat.

Dieses kleinen Büchlein 'Mansfeld in alten Ansichten' enthält also nicht die alte Geschichte als solche, sondern alte Fotos und Zeichnungen, die unsere Bürger aus alten Zeiten sicher kaum noch kennen.

Unser Stadtkronist Helmut Baumgarten

I Das Wappen von Mansfeld, das wahrscheinlich aus dem 12. oder 13. [ahrhunden stammt.

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2 Eine Abbildung des Schlosses Mansfeld von etwa 1600.

3 Hier ist der Innenhof von Schloß Mansfeld, abgebildet nach der Zerstörung im 17. Iahrhundert.

4 Vorderansicht des letzten, noch vorhandenen Schloßteils, von der Hofseite aus aufgenommen. Rechts davor sieht man den Ziehbrunnen.

5 Der Eingang zum Mansfelder Schloß. Die Aufnahme datiert vom [ahr 1911.

6 Diese beiden Aufnahmen zeigen Teile der alten, ehemaligen Brauerei von Schloß Mansfeld.

7 'Der Söller' aufSchloß Mansfeld. Von dieser Tribüne schauren die Gräfinnen den 'Iurnierrittern in ihren Reiterspielen zu.

8 Das damals am Schloßberge errichtete Reichsarbeitsdienstlager 1938. Pläne fûr ein weiteres auf dem Silberacker lagen schon vor. Da aber zwischen Möllendorf und Blumerode das bisherige ]agdschloß des Grafen von der Asseburg (Falkenstein und der von der Schulenburg in Meisdorf) nicht mehr genutzt wurde, wurde aus der Asseburg inmitten von alten Buchenwäldern das zweite Reichsarbeitsdienstlager dort errichtet. (Etwa ab 1950 wurde es als Altenheim eingerichtet und weiter ausgebaut.)

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