Marburg in alten Ansichten

Marburg in alten Ansichten

Auteur
:   Dieter Woischke
Gemeente
:   Marburg
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6053-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Marburg in alten Ansichten'

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59 Der Südbahnhof, rechts im Bild, eröffnete 1897 auf Druck einer Marburger Bûrgerinitiative seinen Betneb. Heute ist er nur noch ein unbesetzter Haltepunkt und die Schranke ist durch eine Brükke ersetzt worden. Die Marburger Kreisbahn verkehrte von 1905 bis 1972 zwischen Marburg-Süd und Dreihausen. Links im Bild das Gleis und das Verwaltungsgebäude der Kreisbahn. ImVordergrund der Zugang zum Bahnsteig mit dem Sper:rehäuschen, in dem der Sperreschaffner saß. Er lochte die Fahrkarten bereits vor betreten des Zuges. Heute ist dieser Bereich bebaut.

60 Die alte Weidenhäuserbrücke bestand bis 1892 aus einem hölzernen Mittelteil. Die Herrenmühle dahinter wurde 1905 zum städtischen Elektrizitätswerk. Heute befindet sich im rechten Bau eine Filiale der Dresdener Bank. Der linke Bau wurde abgerissen, ebenso die Gebäude links der Brücke. In dem großen weißen Gebäude war noch nach dem Krieg die Drogerie Steube ansässig. Die Aufnahrne dürfte nach 1880 entstanden sein, denn das Refektorium des ehemaligen Dominikaner Klosters befindet sich imAbbruch. Zwischen Kirche und Café Vetter ist noch die städtische Scheune zu sehen.

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61 Das Bild, erwa um 1900 aufgenommen, zeigt die neue Weidenhäuserbrücke aus dem Iahre 1892. Die Herrenmühle ist noch nicht abgebrannt, das neue Universitätsgebäude, in dem sich die 1891 eingeweihte Aula befindet, ist fertig und die städtische Scheune vor Café Vetter steht auch noch. Auch richtige Winter gab es früher in Marburg, sodaß die zugefrorene Lahn zum Schlittschuhlaufen genutzt wurde.

}Yfarburg. a. a . Eahn Universitiit und Schloss

62 Der Marburger Stadtbaumeister Broeg entwarf und plante am Ende des vorigen Iahrhunderts nicht nur die neue Weidenhäuserbrükke, die neue Wasserversorgung für Marburg und die Kanalisation, sondern baute auch Autos. Als er mit Carl Benz (heute in Stuttgart) in Marburg eine Autofabrik bauen wollte, winkte der damallge Oberbürgermeister Schûler wegen diesem "Ieufelszeug' ab. So blieb Marburg eine industrielose Stadt. Auf dem Bild sehen wir Stadtbaumeister Broeg mit seiner Familie in seinem Auto.

63 Den Bau der neuen Weidenhäuserbrücke in den jahren 1891/92 fiel auch das alte Zunfthaus der Wollweber, wahrscheinlich aus dem 14. jahrhundert, das unmittelbar an der Lahn stand, zum Opfer.

64 Am östlichen Ausgang der BrückenvorstadtWeidenhausen stand das 1830 erbaute Wach- oder Zollhaus, rechts im Bild. 1969 wurde es abgerissen und auch die sich anschließende Flutbrücke verschwand. Links im Bild hinter dem Lattenzaun ist vor dem Haus der noch heute stehende Brunnen zu erkennen. Auch die hinter der Brücke stehende ehemalige Frauensiche aus dem Mittelalter mußte der Autobahn weichen. Die Frauen in Weidenhausen trugen als Marburger Bürgerinnen keine Tracht, aber wenn sie auf die Straße gingen, wie auf dem Bild zu sehen, weiße Schürzen.

65 Das Bild zeigt uns die erwa 1830 erbaute LohemühIe in Weidenhausen. Sie wurde vom Wasser der heute durch die Baurnaßnahmen auf den Lalmbergen verslegten Zahlbachquelle und von Erlengraben, dessen Wasser von der Lahn kam, getrieben. Die nach dem Krieg zugeschutteten Gräben waren von Kopfweiden gesäumt. Diese wurden regelmäßig geschnitten und die Ruten zum Korbflechten genutzt. In der Mûhle ließen die Weidenhäuser Gerber die Rinde zu Lohe mahlen, die beim Gerben benötigt wurde. Von der Lohe ist auch der Namen der Mühle abgeleitet, die zum Wohnhaus umgebaut wurde.

66 Der Universitátssportplatz auf dern Hirsefeld wurde nach kräftiger Mithilfe von Studenten und auch Marburger Bürgern 1923 einweiht und 192 6 bereits erweitert. 1924 fand hier die Deutsche Akademische Olympiade statt, an die dieses Bild erinnert. Die Universität Marburg hatte das erste Institut für Leibesübungen an preußischen Hochschulen unter Prof Jaeck gegründet und wurde die führende Sportuniversität.

67 Im [ahre 1 92 8 eröffnete die Stadt Marburg ihr Freibad ebenfalls auf dem Hirsefeld. Am Hang des CappIerberges ist noch das nicht mehr existierende Gebäude der Brauerei Missomelius zu sehen. Auch die Scheune und die daneben gelegene Bahnschranke Posten 34 III sind nicht mehr. 1924 wurde ebenfalls auf dem Hirsefeld die Iugendherberge eingeweiht.

68 Der Ortenberg zeigt sich am Ende des 19. Iahrhunderts völlig unbebaut. Nur die durch den Bahnbau abgeschnittene an der ursprünglichen Straße nach Kassel gelegene Knüppelsburg steht

einsam am Hang. Der Krummbogen ist als Feldweg mit Bäumen bepflanzt und der Deutsch-Ordenshof noch nicht abgerissen. Auch der Hang oberhalb des Michelchen ist unbebaut und wird

noch als Gartenland bewirtschafiet. Der alte Stadtturm am Renthof war zu einer Sternwarte ausgebaut worden und wurde auch zu Vermessungszwecken genutzt.

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