Markt Isen in alten Ansichten

Markt Isen in alten Ansichten

Auteur
:   Rupert Fruth
Gemeente
:   Markt Isen
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4652-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Markt Isen in alten Ansichten'

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26. Drei typische Bürgerhäuser am Mittelmarkt von Westen gesehen. Von links: Das Xaver Anzenbergeranwesen, das Fischerhaus und das ehemalige Postamt, in dem damals Postmeister Karl Springer seinen Dienst verrichtete.

(Foto um 1900.)

27. In der Faschingszeit wurden als alte Frauen verkleidete Männer in die eigens dafür gebaute Mühle geschleppt, um als fesche Frauen zu erscheinen. Das aufstellen der Altweibermühle war nur mit großem Material- und Zeitaufwand zu bewältigen und wurde deshalb nur sehr selten gebaut. So mancher Isener Bürger kann sich noch an diese Gaudi erinnern, als die Kleider der alten Frauen aus dem Kamin flogen.

(Foto um 1920.)

28. Am 21. September 1859 wurde dieses Haus von der Marktgemeinde Isen an Josefund Katharina Raggl verkauft. Die Eheleute mußten sich jedoch verpflichten, die im Erdgeschoß befindlichen zwei ArrestzeIlen zum immerwährenden Gebrauche der Gemeinde unentgeltlich zu überlassen.

Heute ist das Wohnhaus am Marktplatz ein Uhren- und Schmuckgeschäft der Babette Neuberger. Der Vorbesitzer war der Bader und Zahntechniker Xaver Leipfinger.

(Foto um 1920.)

29. Der Postbote und Schneidermeister Ludwig Aschenbrenner, der hier vor seinem Haus im Jahre 1912 zu sehen ist, war ein besonders guter Unterhalter. So erzählte er einmal nach einer Theaterprobe die kaum glaubhafte, aber sehr ernst vorgetragene Geschichte: Es war wieder einmal Gesellschaftstag beim Gasthaus Anzenberger, der sich sehr in die Länge zog und die Rede ging über den damals sehr aufstrebenden Norddeutschen Lloyd. Übermächtig wie die Isener öfter waren, schrieben sie an den Norddeutschen Lloyd eine Postkarte, ob die Gesellschaft einen alten 'ausrangierten Dampfer' hätte, der Markt Isen wäre daran interessiert. Bis daher war der Übermut der Stammtischler noch glaubhaft, dann aber fingen sie zum Streiten an. Die Griesler, die den westlichen Teil des Marktes bewohnten, wollten den angeforderten Dampfer in der Isen herumschwimmen lassen, während die Marktler für den Schinderbach plädierten. Der Streit endete damit, daß sie sich einigten und erst ausprobieren wollten wie es wohl sein würde, wenn man auf so einem Dampfer sitzt. Um die Jungfernfahrt auch proben zu können, verkeilte man die Tür, ließ das Zimmer voll Wasser laufen, drehte die Tische um und schwamm umher.

Den letzten Teil der Geschichte konnte man dem Erzähler nicht mehr glauben und doch ist es immer wieder schön, sich an solche alten Erzählungen zu erinnern.

30. Gesellschaftstag beim Singerwirt 1912, jetzt Mittermaier Willi - Münchener Straße.

Von links: Schloßer Maier, Schreiner Obermaier (Bürgermeister), Bäcker Hofreiter, Leonhard Bader, Hans Leipfinger, J osef Burgmaier und Karl Mittermaier.

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