Markt Isen in alten Ansichten

Markt Isen in alten Ansichten

Auteur
:   Rupert Fruth
Gemeente
:   Markt Isen
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4652-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Markt Isen in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

36. Beim Ackern wurden Pferde, manchmal auch Ochsen vor den Pflug gespannt, der meist vom Bauern geführt wurde. Eine der schwersten Arbeiten des ganzen Jahres war das Ackern. Mit dem Pflug wurde die Erde aufgebrochen und gewendet, während der Bauer oder der Knecht auf der Sohle der neugebildeten Furche schritt. Am frühen Morgen im Herbst fuhren die Gespanne mit den aufgehängten Zugseilen im schweren Schritt hinaus auf die Felder, um dort mit der Pflugschare Furche für Furche den speckig glänzenden Boden zu schälen. Da arbeitete man, bis die Fläche eines Tagewerks umgeackert war. So ist das Tagwerk zu einer Maßeinheit geworden.

Der Mensch hatte mit sich selbst und den Tieren, angemessen seiner Kraft ohne Raubbau zu betreiben und weil alles seine Zeit braucht, seine Arbeit getan. Das Bild zeigt den Wirt am Altweg, Herrn Alois Heller, beim Umpflügen des Getreidestoppelfeldes um 1930.

Die Burg, die dem Ort Burgrain seinen Namen gab, wird zum ersten Mal in einer Tauschurkunde zwischen dem Bischof Atto und dem Edlen Rifuin am 24. Mai 811 erwähnt. Die Bischöfe von Freising erlangten im Laufe der Zeit die Hoheitsrechte über das Gebiet, das unter dem Namen 'Herrschaft Burgrain' in die Geschichte einging. An der Spitze der Herrschaftsverwaltung standen die Pfleger, durchwegs adelige Herren, die nur zeitweise zu Verwaltungsgeschäften im Lande weilten. Die Last der Verwaltungsarbeit lag auf den Schultern der Gerichtsschreiber, die sich hochfürstliche Räte titulierten und ihr Amtshaus in der Götzengrinischen Behausung in Isen hatten. Verwaltungsmäßig gliederte sich die Herrschaft in das obere und untere Gericht, südlich und nördlich von Isen. Noch heute sieht man die Grenzsäulen, die das Herrschaftsgebiet abgrenzten. Sie stammen von 1685 und 1725 und zeigen das Bischofswappen, den Kopf eines Mohrenkönigs mit der Krone.

Die Herrschaftsgeschichte bestand ein volles Jahrtausend, bis zur Sekularisation 1802. Im November sandte der Kurfürst einen Kommissar nach Burgrain und Isen, um die fürstbischöfliche Herrschaft und das Chorherren-Stift Isen aufzulösen. Über Nacht waren das Gebiet, die Orte und die Bewohner bayerisch. Das bischöfliche Schloß und die Gebäude des Stiftes fielen an den Bayerischen Staat, der die Burg an Gräfin Ludolph verkaufte. Schloß Burgrain bekam viele Besitzer, unter anderen auch einen Verein für erwachsene Blinde. Herr Hans Obermeier, der Gründer dieses Vereins, kaufte die Burg und gab den bedürftigen Blinden ein Heim zu dem Wiesen, Waldbestände, eine Brauerei und zwei Anwesen in Isen zählten. Das Blindenheim wurde 1917 aufgelöst. Die jetzigen Besitzer der Burg sind Jürgen und Ulrich Klapp, die sie von ihrem Vater Dr. Maximilian Klapp 1982 erbten.

37. Der Ort Burgrain mit dem Schloß um 1910.

38. Markt Isen um 1910, Ortsansicht von Westen aus gesehen.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek