Markt Schwaben in alten Ansichten Band 1

Markt Schwaben in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Irmgard Köhler
Gemeente
:   Markt Schwaben
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5211-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Markt Schwaben in alten Ansichten Band 1'

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39. Der Milchtransport erfolgte von den Einöden und Weilern meist mit dem 'Bruckenwagerl'. Zweimal am Tag, bei Wind und Wetter, fuhr so ein Hundegespann - von einem Kind begleitet - oft einen weiten Weg zu der Molkerei nach Markt Schwaben. Die Erwachsenen und auch die Pferde wurden auf dem Hof gebraucht, so daß die Kinder und Hofhunde einspringen mußten. Die Hunde trugen bei dieser Arbeit ein richtiges 'Geschirr' damit sie sich nicht strangulieren konnten. Die Kinder waren allerdings nur am Sonntag so schön gekleidet wie auf diesem Bild. Der Traktor verdrängte die Hunde, wie auch später die Pferde bei der Arbeit.

40. Bild ohne Worte, aufgenommen 1913/14 in der Erdinger Straße.

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41. In Blickrichtung nach Süden zeigt diese Karte von 1932 fast alle bekannten Gebäude. Links im Vordergrund steht das Sägewerk der Gebrüder Schweiger. Auf den Schienen fährt eine Dampfloek. Rechts im Vordergrund ist die Aktienziegelei und dahinter der Bahnhof, Jaeger-Villa wie auch die Restauration. Über der Bahn sieht man die Trappentreustraße mit dem Krankenhaus im sogenannten Anger!. Links die Kirche und hinter den Bäumen das Schloß, daneben der Lederer Wandinger, dahinter das Schulhaus von 1905. Links im Hintergrund ist die Wittelsbacher Höhe mit seinem Kreuz. Man kann noch ein Stück der Straße nach Anzing erkennen, rechts liegt Ried. Die Berge mit dem Wendelstein begrenzen das Bild.

42. Auf den ersten Bliek erkennt man unseren Ort nicht, gut daß der 'Gruß aus Schwaben' dabei steht. Wer hat die Wittelsbacher Höhe noch so in Erinnerung? Sie wirkt fast wie ein Märchen. Wer kermt noch die Badeanstalt an der Bachleiten, das 'Badhaus'? Darunter sieht man die heutige Herzog-Ludwig-Straße mit der Hypo rechts und links die Bäckerei Pritzl. Darüber das erste Kriegerdenkmal für die Gefallenen 'vor' dem Ersten Weltkrieg. Daneben wieder ein ganz ungewohntes Bild von Schwaben, das Bahnhofsviertel gesehen in Richtung Norden. Die Karte muß nach 1907 entstanden sein, denn es gibt schon elektrisches Licht.

43. Der älteste Verein in Markt Schwaben ist die Königlich-priviligierte Feuerschützengesellschaft 1764. (Kreisarchiv Landshut). Immer traten Schwierigkeiten mit den Schützen auf; sie schossen über die 'Gangsteige hinweg, dann wieder über die Blanken und den Fahrtweg bis in die Häuser hinein', Dem mußte von Amtswegen Einhalt geboten werden. So schenkte Felix Trappentreu, Unterbräu und Stifter vom Krankenhaus, einen Acker am Ortsrand (gegen eine ewige Jahresmesse für sich und seine Ahnen). Auf diesem Acker konnten die Schützen ein Schutzenhaus und einen Kugelfang errichten. Die Schützenscheibe von dem Eröffnungsschießen im Mai 1880 zei gt diese Anlage.

44. Schon 1839 wurde der Veteranen- und Kriegerverein gegründet. Durch seine Initiative entstand 1900 das erste Kriegerdenkmal mit dem Löwen, zum Gedächtnis der Gefallenen vergangener Kriege. 1923 folgte das Kriegerdenkmal mit dem heiligen Georg für die Gefallenen von 19141918. Diese Aufnahme wurde bei der neunzigjährigen Gründungsfeier aufgenommen. In der Mitte sind zwei Veteranen von 1870/71: Hans Wetzllinks, daneben Dr. Molitor, Dahinter, soweit bekannt, von links: Fischer, Maser, Seidl in Kürrasier-Uniform mit alter Standarte, Eberl, Ludwig mit der neuen Standarte, ? , Bacher, Steinberger und Höpfl. Obere Reihe: ? , Dorrer, Maser, Rappold, Bachmaier, Rott, und Knadler. Zwischen Bachmaier und Rott ist Albert Jell.

45. Am Josephi-Tag fuhr der Arbeiterverein seine alten Vereinsmitglieder mit der Kutsche in die Kirche, so auch 1920. Die Ehrenmitglieder waren in der Mitte Herr Wetzl und rechts Herr Wurm, ihr Begleiter war Schreinermeister Simon Meier. Der Kutscher hieß Sepp Meindl, im Volksmund wurde er 'der schwarze Sepp' genannt. Bei ihm auf dem Bock saß Hans Sterl. Die Gründung des Vereins geht auf das Jahr 1867 zurück. Hier wurden die ersten Schritte zur Selbsthilfe in Notzeiten unternommen. Durch die Beiträgevon 6 Kreuzern im Monat, konnten erkrankte Mitglieder, mit einern Gulden in der Woche, unterstützt werden. Eine staatliche Absicherung gab es damals noch nicht.

46. Das 60jährige Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr konnte am 25. Juni 1932 begangen werden. Hier wurde stolz zur Schau gestellt, was an alten und neuen Geräten für die Bekämpfung eines Brandes zur Verfügung stand. Aber alle Geräte würden, ohne die beherzten Männer der Feuerwehr, keine Wirkung zeigen. Das Fest fand am Marktplatz, gegenüber dem damaligen Rathaus statt. Auf dem Bild sind noch zwei Häuser bemerkenswert. Das linke Eckhaus war die Bäckerei Wandinger, noch mit dem angebauten Stade!. Heute ist beides das Kaffee Seid!. Der 'Papierwarenladen Otto Sornrner, in dem auch die Zeitung der 'Volksbote.' vertrieben wurde, schließt den Marktplatz nach Osten ab.

47. Im Jahre 1895 wurde der Turnverein gegründet. Die Turner erhielten die Möglichkeit ihren Sport in dem Raum auszuüben, den Josef Bonschab Unterbräu, auf seinem Areal an der heutigen Gschmeidmachergasse, der Schule zur Verfügung gestellt hatte. Dieses Bild wurde dort um 1900 aufgenommen. 1905, als eine neue, größere Schule erforderlich wurde, baute die Gemeinde die erste Turnhalle in Markt Schwaben. Dadurch hatte auch der Turnverein eine bessere Bleibe erhalten. Auf diesem Bild sind nur noch die Gründungsmitglieder Bischof und Gerstmayer bekannt.

48. Im Jahre 1953 lud der Stadtrat München 14 Trachtenpaare aus Markt Schwaben zum Oktoberfest ein. Der Ehrenvorsitzende der Trachtier Josef Gratzl und seine Frau wurden mit dem Hubschrauber abgeholt. Hier werden sie vom Bürgermeister Jel! und dem Polizeikommandanten auf dem Marktplatz verabschiedet. Josef Gratzl trug das Hochzeitsgewand seines Großvaters, wie überhaupt auf die Echtheit der Tracht großer Wert gelegt wird. Gegründet wurde der Verein 'Neu Edelweiß' am 3. März 1908. Seit 1928 nennt er sich 'Gebirgs- und VolkstrachtenErhaltungsverein Neu Edelweiß'. Die Ziele sind die gleichen geblieben: Treu der Sitte, treu der Tracht, treu der Heimat. treu dem guten alten Brauch.

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