Markt Schwaben in alten Ansichten Band 1

Markt Schwaben in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Irmgard Köhler
Gemeente
:   Markt Schwaben
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5211-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Markt Schwaben in alten Ansichten Band 1'

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49. Im Jahre 1920 schlossen sich fußballbegeisterte Männer dem schon bestehenden Turnverein an. Das waren noch schwere Zeiten, allein den benötigten Platz zu finden. immer wieder war man gezwungen, das Feld zu räumen. Für alles mußten die Fußballer selbst sorgen und auch bezahlen, war es das Trikot, die Fahrt oder auch die Miete für den Platz. Doch dies festigte den Zusammenhalt, auch wenn das erste Spiel gegen TSV Feldkirchen rnit einer Niederlage endete. Unter der Dachorganisation München entstand der 'Spiel-und Sportverein' und später konnte der BSe aus der Taufe gehoben werden, aus dem 1930 der 'Fe Falke' wurde. Das Bild zeigt die Mannschaft 1920 nach dem 'Wettspiel' gegen Dorfen. Seit 1956 gibt es auch den 'BSG'.

50. Im Gasthaus 'Zur Post' bei der Post-Marie - wie die Besitzerin Fräulein Adelberger liebevoll genannt wurde - hatte die Kolpingsfarnilie ihren Stammplatz. Die Aufnahme entstand anläßlich der Bannerweihe 1931. Von links: ? , Rappold , Dax, Benefiziat Ortner , Josef Mitterrnaier, Scheuerecker , Winhard. Knadler , Kirrnaier. Ostermayr und Scheuerecker. Dahinter: 'l , ? , Scheuerecker, Betz, Wetzl, Lechner, Wurm, 'l , Maria Adlberger, ? , 'l , ? , und Ostermayr , Darüber: ? , ? , ? , ? , Winhard. Wax, Ostermayr, Wurm, ? , Zeilinger, und Ottenrieder. Darüber: ? , ? , Weindl, ? , Höller, Ostermayr, Wagner,? , ? .

51. Die Gründung einer Sanitätskolonne vom Roten Kreuz in Markt Schwaben 1934, geht auf den Bahnmeister Sack zurück. Leute der ersten Stunde waren:

Georg Schmitzer, Hans Herweger , Jas. Ludwig, Josef Kirmeier, Frau Wagenhäuser und andere. Ein Omnibusunglück war ihr erster Einsatz auf der B 12, in der Nähe von Forstinning. Die Verletzten wurden durch die Sanitätskolonne in das Krankenhaus Markt Schwaben gebracht. Bereitschaftswache wurde nur Sonntags abgehalten in einem Nebenraum vom Oberbräu. Das Bild müßte zum 20jährigen Bestehen aufgenommen sein und zeigt von links Herrn Herweger, Herrn Schmitzer und Frau Wagenhäuser mit ihrem ersten Transportmittel.

52. Wie diese und folgende Seiten zeigen, wurde in Markt Schwaben immer viel Wert auf die Musik gelegt. Schon in früheren Zeiten war es den Bürgern wichtig einen Lehrer zu bekommen der gute Musik machen und vermitteln konnte. Die Liedertafel wurde nach dem Ersten Weltkrieg gegründet und 1933/34 aufgelöst. Hier sitzend von links: Herr Beer, Lehrer Bürgle , Lehrer Haushofer, ? , Herr Stacheter und? , Darüber: Dr. Neumeier , Herr Wagner, Herr Hipelli ? , Herr Braun mit Standarte, Herr Eek, Dr. Kellner, Herr Jansen und Oberlehrer Heiler. Wieder darüber: Herr Knidlberger, Dr. Jas. Kumpfmüller, Herr Abstreiter, Herr Leininger , Herr Lemberger, Herr Ferd. Kramer, ? und Herr Hubert Kramer.

53. Nach dem Ersten Weltkrieg sind im musikfreudigen Schwaben unter den erfolgreichen Kapellmeistern Emmer und Schartner gleich zwei Blaskapellen entstanden. Sie spielten auf zu Hochzeiten und Beerdigungen, zu Empfängen, Umzügen und Prozessionen, auf Volksfesten und natürlich zum Tanz. Auf dem Bild links Paul Schartner, rechts die Brüder Rosenberger und in der Mitte der Kapellmeister Ludwig Schartner sen. mit seinem Sohn Ludwig, der das Erbe des Vaters weiterführte, bis Anfang der achtziger Jahre die Marktkapelle gegründet wurde. Die Kapelle Schartner war in der ganzen Umgebung bekannt und brachte es sogar zu Münchner Oktoberfestehren.

54. Um 1930 fanden sich einige Mitglieder aus dem Trachtenverein zu einer Musikgruppe zusammen. Zum Aufspielen bevorzugten sie, außer natürlich Markt Schwaben, die Gegend nach Erding zu. Es war eine Freude, ihnen zuzuhören, Josef Gratzl spielte die Zieharmonika bzw. das Bandoneon. Der Geigenspieler stammte aus Neuching. An der Kontragitarre war der 'Henner Schorsch' , er kam aus der Finsinger-Au. Der 'Frei Sepp'. im Bild ganz rechts, spielte die Schoßgeige.

55. Sie nannten sich 'Die Dorfgeiger' und brachten eine neue Variante in das Musikleben der Gemeinde. Aufgenommen wurde das Bild ungefähr 1930 und es zeigt, von links sitzend: Hansa Wax, Lehrer Riederer, Maria Freilinger, Herr Kemper und Linda Wax. Stehend von links: Herrn Ruckdeschi, Dr. Josef Kumpfmüller, ? , Herr Hipelli und Hans Wagner. Die Schwestern Hansa und Linda Wax sangen auch als Solistinnen im Kirchenchor und bereicherten den Gottesdienst mit ihren schönen Stimmen.

56. Theaterspielen war immer die besondere Vorliebe vieler Schwabener. Das Bild stammt von etwa 1900-1904. Diese Spielfreude wurde gepflegt bis heute zu den Weiherfestspielen, um nur eine dieser Aufführungen zu nennen. Keine Obrigkeit würde heute ein Theaterspiel verbieten. 1770 war das noch anders. Der Pfleger von Schwaben glaubte ein Mysterienspiel verbieten zu müssen. Er hatte nicht mit den streitbaren Bürgern gerechnet. Mit Hölzern für den Bühnenbau wollten sich die Bauern zur Wehr setzen und die Frauen versorgten sich mit Pfeffer um ihren Männern 'streugewalrig' beistehen zu können. Der Pfleger erteilte doch noch die Genehmigung, auf einen 'Krieg' wollte er es nicht ankommen lassen.

100000~~~KiA~~ Gutschein

4791 *

über

I Dieser Schein ist vor dem 10. August einzulösen!

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der Bayernwerke für Holzverwertung, A.-G. München Wer k Si: h w a beo.

Auf Anregung des Gemeinderates Schwaben vom 2. August 1923 ist dieser Gutschein von allen Ge chäfrsleuten und Privatpersonen der Marktgemeinde Schwaben als vollwertiges Zahlungsmittel anzunehrnen,

ferner löst ihn die

Oberbayerische Vo ksbank, Zweigkasse Schwaben

ein.

57. Eine Erinnerung an die Inflationszeit, in der sogar die Gemeinde Anregungen zum Druck geldwerten Papieres gab. Bis zum 10. August 1923 mußte dieser Gutschein von 100000 Mark eingelöst bzw. als Zahlungsmittel verwendet sein, sonst würde auch er keinen Zahlungswert mehr darstellen. Dieser Geldersatz wurde von den Bayernwerken für Holzverwertung ausgestellt. Nachfolger dieser Firma wurden 1929 die Gebrüder Schweiger.

58. Ecke BahnhofstraBe/Herzog-Ludwig-StraBe 1913/14. Zu dieser Zeit wurde das Haus von vier Familien bewohnt und dazu hatte ein Friseur seinen 'Salon' untergebracht. Ab 1923 gehörte es Herrn Korbinian Kunstwadl, Fahrradhändler, und wurde auf stolze 100000000. Mark geschätzt. Der Abbruch erfolgte 1988 zur Entschärfung der Kurve. Auf dem Bild ist noch zu sehen der Schmied: Kunstwadi (Bruder des Korbinian). Daneben ist der 'Hutterer' Knittlberger, wie es damals hieß. Heute Hutgeschäft Lippl.

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