Markt Schwaben in alten Ansichten Band 2

Markt Schwaben in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Irmgard Köhler
Gemeente
:   Markt Schwaben
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6152-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Markt Schwaben in alten Ansichten Band 2'

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69 Der Reichsluftschutzbund Markt Schwaben vor der damaligen Volksschule 1939. Der Luftschutzbund war straff organisiert, mußte aber, Gott sei Dank, trotz der Nähe Münchens nie eingesetzt werden. Die verpflichteten Mitglieder wurden auch als Hauswarte ausgebildet, die für die Verdunklung etc. zu sorgen hatten. Erste Reihe, von links: Iohann Schweiger, Bürgermeister; Martin Mendl, Straßenwärter; Frieda Prielmeier, Anna Landsperger, Fanni Aulelmer, Rosi Baumgart ner, Alois Bischof, Wasserwart; und Iohann Detfahl, Lehrgangsleiter. Zweite Reihe: Katharina Festl, Lina Schernhammer und Erni Demharter. Dritte Reihe: Sophie Braun,

Hilde Steinberger, Rosa Gschlößl, Hallhammer, Toni Wachinger und Isolde Lochnero

70 Schabmayr ist einer der drei Höfe im Weiler Haus, mit Nr. LEs war bis 1619 ein Familienname und wurde dann als Hausname bis in unsere Zeit beibehalten. Ob das für unsere moderne Iugend noch gelten wird? Es war ein reicher Hof, wenn man bedenkt, daB 1827 die Brandversicherung für die Gebäude 1 900 Gulden betrug. Oder, 1843 nur an Getreideabgaben jährlich zu geben waren: 3 Metzen Weizen, 8 Scheffel Kom,

5 Metzen Gerste und 7 Scheffel Hafer. (1 Scheffel sind etwa 3 Ztr. und 1 Scheffel hat. te 6 Metzen.) Dies waren ja nicht die einzigenAbgaben. Der jetzige Familienname ist bereits etwa 130 Iahre auf dem Hof und dadurch tritt

der Hausname immer mehr in den Hintergrund.

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71 Das Bild dürfte nach 1933 entstanden sein. Der damalige Föstl-Iungbauer und seine Geschwister machen auf dem Feld eine Brotzeitpause. Arbeit gab es immer auf einem Hof, da mußten alle Hände zupacken, besonders wenn es um das Getreide ging. Heute wird auf diesem Hof Milchwirtschaft und Bullenmast berrieben. Das große Haus im Hintergrund war der damalige Viehhändler Koller. Rechts neben der aufgestellten Getreidegarbe sind die ersten Häuser, die am Hermigbach gebaut wurden, zu sehen. Auf diesem Bild ist Markt Schwaben noch weit entfernt. Aber bei dem derzei-

tigen Wachstum nähert sich der Ort immer mehr dem Weiler Haus.

72 Der Huberhofin Haus hat die Nr. 2 und wird bereits 16 1 9 erwähnt. Die ersten Bauern geben auch diesem Hof seinen Namen. Noch 1721 ist in den Steuerbüehern ein Balthasar mit seiner Bäuerin Barbara Hueber aufgeführt. An Tierbestand hatten sie vier Pferde, ein Fohlen, sechs Kühe, fünf Iungtiere und vier Schafe. Sie müssen ein gutes Auskommen gehabt haben, denn schon 1691 haben sie 100 Gulden verliehen, die sie 1723 zurückbekamen. Ab 1747 ändert sich der Familienname, aber der Hausname 'Huberhof" ist bis heute geblieben. Die Aufnahme starnmt aus dem Iahr 1925 und zeigt die Familie Feicht.

73 Die 'Huber Mutter' in Haus feierte 1920 ihren 85. Geburtstag, als diese Aufnahme entstand. 1903 wurde sie Witfrau und übergab den Hof ihrem Sohn Martin, 1913. Zelm Iahre trug sie also allein die Last und die Verantwartung für den Hof und dies mit vier Kindern: Barbara, Therese, Martin und Joseph. Sie ließ sogar 1911 an ihren Hof einen Pferdestall und eine Heueinlage anbauen.

74 Der Mayr in Haus hat die Nr. 3 und ist der dritte Bauernhof in diesem Weiler, der zu Markt Schwaben gehört. Seine nachweisbare Tradition reicht bis 1616 mit einem 'Mayr' als Besitzer. Nach Lanzl und Furtner bleibt der Hof bei Mayr. Halrnayr, Mittermayr und dann Ostermayr. Letzterer bis heute. Vielleicht ist es ganz interessant zu erfahren welche Belastungen bei der Übernahme eines solchen Hofes auf den Jungbauern zukamen. 1828 wird der Hof auf 3 054 Gulden geschätzt. NachAbzug aller Belastungen hat er noch einen Wert von 585 Gulden (Austrag, Urnstandsgeld - dies ist quasi die Ablösung -, Ausbezahlung der Geschwister oder

deren Versorgung, alle Schulden und Steuern). Erst dadurch wird verständhch, daß große Bauern eine vermögende Braut brauchten. Herr Jas. Haller malte dieses schone Bild.

75 Das Ehepaar Ostermayr von Haus konnte seine Goldene Hochzeit 1911 mit vielen Gästen begehen. Hier, vor dem alten Rathaus haben sie sich dem Fotografen gestellt. Das Jubelpaar Georg (mit Stock) und Katharina (mit Schultertuch) befindet sich natürlich in der Mitte. Links von der Mutter ist Ludwig und rechts neben dem Vater an dritter Stelle Ludwigs Frau Ursula. Links neben dieser findet man Frau Bonschab. Im Bild sind noch zu erkennen Ludwig und Korbinian Ostermayr, Frau Staffinger mit Benno. Schade daß man nur so wenige der Gäste mit Namen kennt. Die Markierung auf der Erde ist leider irreführend. Das bäuerliche Kopf-

tuch ist spärlich vertreten. Nur wenige konnten ihren schönen Hut aufsetzen, um nicht ihren Hintermann zu verdecken.

76 Van derWittelsbacherhöhe, im Volksmund 'Wittach' genannt, genießt man diesen schönen Blick über Markt Schwaben. Mit 537 m über dem Meereespiegel ist sie der höchste Punkt im Ortsbereich. Von hier oben kann man bei gutem Wetter, besser noch bei Föhn, hinweg über das Schwabener Moos und den Ebersberger Forst, die Alpenkette von den Salzburger Alpen bis hin zu den Allgäuer Bergen sehen. Nach Westen hin erreicht der Blick die Frauentürme von München. Auf dieser Höhe wurde die erste gemeindliche Wasserreserve 1927 angelegt. Die Wittelsbacherhöhe zierte einmal ein Pavillon zu dem ein

Weg in Serpentinen führte. Als Schlittenberg war sie auch sehr beliebt.

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