Marl in alten Ansichten Band 1

Marl in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Paul Krajewski
Gemeente
:   Marl
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2825-4
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Marl in alten Ansichten Band 1'

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48. Aus der sogenannten 'Küchenliederzeit' stammt dieses Foto. Und es bleibt nur die Frage, was die junge, hübsche und recht modisch gekleidete Köchin (Johanna Beckmann) da wohl zusammenbraut. Ein dicker Hasenbraten ist es wohl nicht, vielleicht 'Hasenpfeffer', denn Bruder Oemens hat diese Aufnahme am zweiten Ostertag 1902 in seinem Elternhause gemacht.

49. Bernhard Beckmann, um 1900, der letzte Weber von Marl. 1846 hier geboren und 1938 auch hier 92jährig verstorben, hat er noch bis 1918 seine handwerkliche Kunst offiziell ausgeübt. Danach nicht mehr, denn DI. Pennings hat den alten Webstuhl sofort für das Stadtmuseum in Recklinghausen erworben. Die Leinenweberei war ein altes Marler Hausgewerbe. Allein für 1855 lassen sich über einhundert Webstühle nachweisen. Eine überörtliche Bedeutung erlangten allerdings nur die Webereien Berkenbusch, Bü!tmann und Wüller. Als ein Marler Beckmann war der 'Weber' natürlich auch Musiker und hat viele Jahre die große Tuba geblasen (geputzt und geschleppt!).

so. Hier präsentiert sich die 'Beckmann'sche Kapelle' einmal komplett, wie sie 1925 zusammengesetzt ist. Von links nach rechts, stehend: Johann Bruns, Holzschuhmacher; Hubert Huthmacher, Schreiner; Johann Heumer, Bergmann; Dirigent August Kuhlmann, Maurer; Aloys Huthmacher, ein Bruder von Hubert und ebenfalls Schreiner; Heinrich Grund aus Westerholt, bei der Eisenbahn beschäftigt; Hans Strook, ein Maurer aus Scholven; Bernhard Beckmann, Schneidermeister und nur noch der einzige Beckmann. Sitzend: Franz Lasthaus, Schreiner; Franz Huthrnacher, ebenfalls Schreiner und Vater der vorgenannten Hubert und Aloys Huthmacher; Johann Erwig, ein besonders künstlerisch befähigter Ornamentenweber; und Theo Strangemann, ein Postbeamter aus Erle.

51. So sah der Dorfeingang Polsum aus Richtung Marl im Jahre 1895 aus, Der Mann vorn im Bild soll ein Bruns sein. Er steht etwa in Höhe des heutigen Kolpinghauses. Zwischenzeitlich hat sich was geändert, oder. ..

GruB aus Polsum

52. Mit einem Gruß zeigt sich Polsum von der anderen Seite, der Dorfeingang von Buer her, um 1915. Links im Bild der Dorfkrug Münch, rechts vor der alten Kirche die beiden ersten Polsumer Schulen mit Lehrerwohnungen.

53. Schulentlassung und zugleich Feier der Ersten Heiligen Kommunion (selten!) in Polsum um 1900. Die 'Erwachsenen' sind Lehrer Meteling, ein unbekannter Kaplan und Fräulein Schmäing, die sich hier mit ihren Zöglingen vor dem Kirchenportal in Positur gebracht haben.

54. Die Freiwillige Feuerwehr Polsum im Jahre 1929 anläßlich des Landesverbandstages daselbst. Dritter von links in der ersten Reihe der damalige Wehrführer Josef Heitfeldt, der von 1909 bis 1934 als Chef aktiv und bis zu seinem Tode 1942 als Ehrenbrandmeister seinen Wehrmännern vorbildlich zur Verfügung stand. Auf der rechten Bildseite die Musiker in Uniform sind Mitglieder der Kapelle Beckmann. 'Gut Schlauch!'

Erholungsheim Wienforth Marter-Helee

55. Urn 1924. Einer der ersten Versuche, die eigene Landschaft irn Lokalbereich als Erholungsgebiet zu werten und zu nutzen? Mitnichten, denn das 'Erholungsheim' war eine schlichte Holzbaracke, die den Kanalarbeitern (Strecke Sickingmühle-Dorsten) als Kantine und teilweise auch als Unterkunft diente. Allein Wienfort'sche Geschäftstüchtigkeit hat hier einen entsprechenden Versuch unternommen. Das Pferdefuhrwerk gehört Inhester aus Marl, der eine neue Ladung Gerstensaft anliefert. Heute steht hier der 'Lippekrug', kurz vor der Hervester Brücke.

56. 'Es wird gedroschen.' Herbst 1900 auf Jörgens Hof an der Altendorfer Grenze. Es scheint, als sei die gesamte Bauerschaft beisammen und doch sind es nur die eigenen Leute und die nächste Nachbarschaft, die hier 'das große Werk' vollbringen. Immerhin ein Anlaß und für alle Beteiligten, nur Zufall, einmal fotografiert zu werden.

57. Industrieverdrängt und schon 1862 in Bochum ausgesiedelt, kam die Familie Vortmann genannt Dorlöchter nach Marl und erwarb hier an der Grenze zwischen Polsum und Altendorf den Prangemanns Hof, der überwiegend Heideland war. Dorlöchters Wilm (1883-1975), der bis 1930 immer eine eigene Schafherde hatte und auch als Wanderschäfer in der Marler Heide zu finden war, hat eigenen Aussagen zufolge, den Heidehof erst einmal 'kultiviert', wobei seine Schafe die Hauptarbeit bewaltigten. Heute wird der Hof von seinem Neffen bewirtschaftet und ist gut 140 Morgen groß. Nach 1930 sah es die Forstbehörde nicht mehr gern, wenn Wilm seine Herde durch die Waldungen trieb, bis hinauf zur Lippe, wo die Schäflein gelegentlich auch gewaschen wurden. Und Dorlöchters Wilm verkaufte die Herde.

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