Mecklenburg-Vorpommern in alten Ansichten

Mecklenburg-Vorpommern in alten Ansichten

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Mecklenburg-Vorpommern
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5333-1
Pagina's
:   128
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Mecklenburg-Vorpommern in alten Ansichten'

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29. Die Luftaufnahme mit einem Poststempel vom 3.10.1927 bildet die Stadt Witten burg aus 150 m Höhe ab. Im Zentrum der Stadt sind die dreischiffige Barockkirche St. Bartholomäus, der Marktplatz und das stattliche Rathaus zu erkennen. Der Westturm der Kirche wurde erst im Jahre 1909 errichtet.

30. Parchim liegt zwischen Neustadt-Glewe und Lübz an dem kleinen Flüßchen Elde am Wockersee. Die Aufnahme von ca. 1940 zeigt einen Bliek über die Elde, versteekt gelegene Fachwerkhäuser und die Pfarrkirche St. Georg, die im Jahre 1307 geweiht wurde. Da die erste St. Georgskirche abbrannte, errichtete man ab 1289 eine zweite Kirche mit diesern Namen.

31. Parchim liegt im Tal des kleinen Flüßchens Eide. Nach Süden und Norden steigt die Niederung wieder auf die Moränenhügel an. Auf diesen wachsen auch die Rotbuchen, die Charakterbäume der heimisehen Wälder. Auf der Ansicht mit einem Poststempel vom 23.2.1900 erkennt man links ein Naturphänomen: Die 27 aus einer Wurzel stammenden Buchen im Sonnenberge. Rechts erkennt man die von Parchim nach Süden zum Dorf Slate führende Slater Dorfstraße. Stolz hebt die Kartenaufschrift hervor, daß die Kreisstadt am Wockersee der Geburtsort von Helmuth Graf von Moltke ist, der hier am 26.10.1800 geboren wurde und als Feldmarschall, Reichstagsabgeordneter und Schriftsteller Bedeutung erlangte.

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Am Strande

32. Alt-Gaarz, wie Rerik am Übergang zur Halbinsel Wustrow früher hieß, ist ein beliebtes Seebad am Salzhaff und an der Ostsee. Bademöglichkeiten gibt es besonders an der Ostsee mit einem vier Kilometer langen Strand und einem Steilufer. Auf diesem zieht sich ein Höhenweg mit guten Aussichtspunkten entlang. Die alte Ansicht mit einem Poststempel vom 30.7.1917 zeigt den Strand mit Sandburgen, Strandkörben und die hölzernde Seebadeanstalt. Zum Höhenweg auf der Oberkante des Steilufers führt eine Treppe; und ein kleiner Pavillon krönt die Steiluferkante. Obwohl es Juli ist, sieht man keinen Nackedei.

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Damenbad

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33. Brunshaupten ist im Jahre 1938 von der Landkarte verschwunden und durch Zusammenlegung mit den Fischerdörfern Fulgen und Arendsee zum Ostseebad Kühlungsborn geworden. Um die Jahrhundertwende galt Brunshaupten schon als aufstrebendes Seebad sowie als beliebte Sommerfrische. Das als klimarischer Kurort anerkannte Brunshaupten hatte zu dieser Zeit schon eine Damen- und ein Herrenbad am Strand. Die alte Ansicht zeigt das Damenbad und gibt einen kleinen Eindruck vom Strandleben dieses Seebades.

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Ostseebad Brunshaupten

34. Die Abbildung zeigt einen Ausschnitt des Strandlebens von Brunshaupten von der Seeseite. Während auf dem Wasser reger Bootsverkehr zu sehen ist, reiht sich am Strand lückenlos Strandkorb an Strandkorb. Dahinter ist ein Küstenwald zu erkennen, der auf den Strandwällen und Dünen mit Kiefern besetzt ist. Über alles ragt das mehrstöckige imposante Kurhaus mit seinen Veranden und der Türmchenbekrönung. Die alte Ansicht hat einen Poststempel vom 15.7.1928.

35. Arendsee war um die Iahrhundertwende ein kleines Fischerdorf mit ca. 300 Einwohnern ca. zwei Kilometer nordwestlich von Brunshaupten. Auch dieser Küstenort galt als ein im Aufblühen begriffener Badeort mit einem waldreichen Hinterland. Die Aufnahme mit einern Poststempel vorn 11.7.1936 bildet von links nach rechts Ostsee, Strand, Promenade, Strandstraße sowie einige stattliche Gebäude des Ortes ab. Am Ende der Promenade erkennt man eine Badeanstalt. Das große Haus im Wald hinter der Badeanstalt ist das auf Seite 34 beschriebene Kurhaus von Brunshaupten.

36. Nach der Zusammenlegung von Arendsee, Brunshaupten und Fulgen nennt sich der 1938 neu geschaffene Ort Kühlungsborn. Die alte Ansicht zeigt dieses heute größte Ostseebad Mecklenburgs von der Seeseite. Man erkennt die hölzerne Seebrücke, den Strand mit den vielen Strandkörben und dahinter die Häuser an der Promenade. Die alten Villen erinnern an Gebäude aus der Gründerzeit um 1900. Dahinter erhebt sich das waldreiche Gebiet der 'Kühlung', ein schluchtenreicher Höhenrücken. Die Diedrichshäger Berge im Süden dieses Höhenrückens erreichen 128 m Höhe.

Vor dern Grand Hotel

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37. Heiligendamm wurde schon im Jahre 1793 von Herzog Friedrich Franz 1. als Seebad gegründet und später auch von der großherzoglichen Domänenkasse verwaltet. Wegen der frühen Gründung ist Heiligendamm das älteste anerkannte Seebad an der deutschen Ostseeküste. Die alte Ansicht mit einem Poststempel vom 9.8.1912 zeigt den Platz vor dem Grand Hotel. Das mehrstöckige geflaggte Gebäude ist das 1795/96 errichtete Bad und Logierhaus, heute Haus Meekienburg genannt. Rechts erkennt man die Ecke des Hauses 'Neuer Flügel'. Hinter dem Kinderwagen ragt ein Stein empor. Dieser Granitblock trägt aus Anlaß des 50jährigen Bestehens des Seebades Heiligendamm die Inschrift 'Friedrich Franz 1. gründete hier Deutschlands erstes Seebad. 1793/1843'.

38. Die alte Ansicht mit einem Poststempel vom 21.8.1931 zeigt den Kurplatz im Ostseebad Heiligendamm. Links erkennt man das im klassizistischen Stil errichtete Kurhaus. Der Vorbau wird von Säulen getragen. Nach oben schließt eine Giebelbekrönung in Form eines gleichschenkligen Dreiecks mit einem runden Fenster ab. Die Inschrift über den Säulen lautet: 'Hic te laetitia invitat post balnea sanum!'. Rechts erkennt man das Bad und Logierhaus. Charakteristisch für Heiligendamm ist, daß alle Häuser weiß gehalten sind. Deshalb hat das Ostseebad Heiligendamm auch die Bezeichnung 'Weiße Stadt am Meer' erhalten.

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