Mecklenburg-Vorpommern in alten Ansichten

Mecklenburg-Vorpommern in alten Ansichten

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Mecklenburg-Vorpommern
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5333-1
Pagina's
:   128
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Mecklenburg-Vorpommern in alten Ansichten'

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Bad Doberan

Springbrunnen

39. Das bedeutendste Motiv von Bad Doberan ist die gotische Zisterzienserkirche des 1171 gegründeten Klosters. Damit aber diese bedeutende Kirche hier entstehen konnte, mußte der Sage nach ein Schwan dem Fürsten bei der Jagd diesen Ort zeigen und 'Dobre, dobre' rufen, was soviel wie 'Out, gut' heißt. So kam es zum Namen von Bad Doberan, dem Bau des Doberaner Münsters an dieser Stelle; und außerdem wurde der Schwan der Wappenvogel dieser Stadt. Der Springbrunnen auf der Ansicht mit einem Poststempel vom 6.7.1930 erinnert an dieses Ereignis.

Nlenhazen

Strand mit Badeanstalt.

40. Das Ostseebad Nienhagen befindet sich westlich von Warnemünde. Hier stehen Endmoränen an der Ostsee an und werden von den Kräften des inneren und äußeren Küstenverfalls abgebrochen, so daß sich ein stattliches Steilufer bilden konnte. Unterhalb dieses Kliffs stand die hölzerne Badeanstalt, die von Strandkörben eingerahmt war. Schon um die lahrhundertwende war Nienhagen ein beliebtes Seebad. Der Poststempel der alten Ansicht trägt das Datum vom 17.8.1929. Bekannt geworden ist dieser Küstenabschnitt unter dem Begriff 'Stoltera' . Die 'Stoltera' war für viele Maler ein beliebtes Motiv.

41. Die historische Aufnahme mit einem Poststempel vom 1.8.1937 zeigt den Strand von Warnemünde im Vordergrund sowie die an der Promenade stehenden zumeist gründerzeitlichen Gebäude. In der Mitte ragt der 1898 erbaute Leuchtturm empor. Links von diesem steht ein runder Pavillon, der 1968 durch den 'Teepott' ersetzt worden ist und eine von der Bautechnik interessante Gaststätte darstellt. Dahinter befindet sich die Einfahrt in die Warnow, die es Schiffen ermöglicht, bis nach Rostock zu fahren. Ein Reiseführer schreibt 1899: Warnemünde, der Hafenort Rostocks, mit 3200 Einwohner, liegt unmittelbar am offenen Meere und gehört trotz seiner ziemlich reizlosen, einförmigen Umgebung zu den besuchtesten (und am besten verwalteten) Ostseebädern, wozu die gute Eisenbahnverbindung mit Rostock-Berlin wesentlich beitrûgt.

42. Die alte Ansicht mit einem Poststempel vom 23.8.1918 zeigt die Hafeneinfahrt des Ostseebades Warnemünde. Im Vordergrund ist die über 500 m lange Mole zu erkennen, auf die auch der Poststempel hinweist. Man kann gut erkennen, welche Bedeutung dieses Bauwerk, das die Versandung der Warnowmündung verhindern soll, für die Besucher des Ostseebades hat. Das abgebildete neue Fährschiff 'Schwerin' fährt gerade in die Warnow hinein. Nach rechts geht es in den Alten Strom, während nach links die Einfahrt zum Fähranleger und nach Rostock führt. Schon um die Jahrhundertwende gab es täglich zweimal Dampferverbindungen nach Kopenhagen über Gedser.

Rosfock i. M.

Tolalansidil

43. Über die Unter Warnow blickt man zur Hansestadt Rostock, die schon im Jahre 1218 das Stadtrecht verliehen bekommen hatte und seit 1259 auch dem Hansebündnis angehörte. Zur Zeit der Aufnahme war noch ein großer Teil der mittelalterlichen Stadtanlage erhalten. Besonders die gotischen Kirchen überragen mit ihren Türmen die Altstadt. Von links erkennt man St. Petri am Alten Markt, St. Nikolai, St. Marien am Neuen Markt und St. Jakobi.

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Rostock I. Meckl. - Marlenkirche

44. Hinter den Häusern in der Straße Am Strande, die alle Traufenhäuser sind, erhebt sich die Kirche St. Marien in Rostock. Dieses Gotteshaus ist ein sehr großer Backsteinbau, der um 1230 begonnen wurde und erst im 15. Jahrhundert vollendet worden ist. Die kreuzförmige dreischiffige Hallenkirche hat ein 34,5 m hohes Kirchenschiff. Die Kirche St. Marien gilt als eins der größten Denkmäler baltischer Gotik. Die alte Ansicht mit einem Poststempel vom 2.8.1927 zeigt diesen Ausschnitt aus dem Stadtbild Rostocks von Nordwesten.

45. Die lakobikirche befand sich vor dem Krieg zwischen der Langen Straße und der Kröpeliner Straße am lakobiplatz. Die Aufnahme zeigt die gotische Kirche mit ihrem eigentümlichen Turm von Südosten. Die lakobikirche wurde im 14. und 15. Jahrhundert errichtet und hatte einen 100 m hohen Turm mit einem sogenannten zopfigen Helm. Im Zweiten Weltkrieg wurde diese dreischiffige gotische Hallenkirche zerstört.

ROSTOCK - [akobikirche

Grub aus Sál/iJaan i. m.

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46. Südlich der Hansestadt Rostock liegt das kleine Städtchen Schwaan. Die alte Ansicht hat keinen Poststempel, sondern sie trägt auf der Vorderseite ein handschriftliches Datum vom 3.11.1926. Links erkennt man eine gepflasterte Straße und einen Fußgängerweg über dem Mühlenbach. Dahinter ist eine Pfarrkirche aus der Mitte des 13. Jahrhundertszu erkennen.

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J lar~lp:alz

47. Zwischen Neukloster und Güstrow liegt das kleine Städtchen Bützow. Die um 1900 entstandene Aufnahme zeigt den Marktplatz dieser Landstadt mit dem 1848 fertiggestellten neugotischen Rathaus (Tudorstil) und die Stiftskirche von Bützow. Diese gehörte zum im Jahre 1248 gegründeten Kollegiatsstift. Die Kirche wurde zunächst als dreischiffige Basilika begonnen. Da jedoch in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts die Baupläne verändert worden waren, wurde die Pfarrkirche als große Hallenkirche weitergebaut.

48. Sternberg liegt in der Nähe von Brüel im Nordwesten der Mecklenburgischen Seenplatte. Die historische Ansicht mit dem Poststempel vom 3.1.1936 zeigt einen Bliek vom Kirchturm zum Großen Sternberger See. Die Stadtkirche befindet sich an einem im 13. Jahrhundert angelegten Marktplatz, der eine rechteckige Form hat. Hier stehen noch viele Fachwerkhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die im 13. und 14. Jahrhundert errichtete Stadtkirche steht an der Ostseite des Sternberger Marktplatzes.

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