Meersburg in alten Ansichten

Meersburg in alten Ansichten

Auteur
:   Suzanne Satzer-Spree
Gemeente
:   Meersburg
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5409-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Meersburg in alten Ansichten'

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19. Durch das Unterstadttor hindurch kommen wir zur ältesten Meersburger Schiffslände zwischen Hotel 'Schiff", dem ehemaligen konstanzerischen Chorherrenhof, und dem Gasthaus 'Wilder Mann'. Hier legen seit dem Mirtelalter Schiffe an und löschen ihre - seit dem 16. Jahrhundert zumeist menschliche - 'Fracht'. Auch die Meersburger Fischer nutzten die Anlegestelle. Die Aufnahme zeigt einigc Fischer , die unterhalb des Hotels 'Schiff' ihrer Arbeit nachgehen.

20. Vor den Toren der Stadt liegt das Hotel 'Wilder Mann'. Seit 1623 bietet das Gasthaus Quartier für Reisende. Schon im 19. Jahrhundert gab es hier neben den zwölf Fremdenzimmern im Obergeschoß einen Tanzsaal und im Sommer eine Gartenwirtschaft mit Bliek über den Bodensee bis zu den Alpen.

21. Gehen wir weiter in Richtung Unteruhldingen, so erreichen wir bald den Fährehafen. Vor 1928 reichten die Felder und Äcker der Meersburger bis an das Ufer des Sees. In Meersburg erhofften sich die Bürger viel von der Autofähre, vor allem weil, trotz vehementer Bemühungen noch vor dem Ersten Weltkrieg, die Eisenbahnlinie von Unteruhldingen nicht nach Meersburg verlängert wurde.

22. Im Jahre 1928 begann man in Meersburg mit dem Bau des Fährehafens, der sich wegen der topographischen Lage als äußerst schwierig erwies. Auf Grund des fehlenden Platzes mußte das Gelände für den Aufstellplatz für die wartenden Fahrzeuge aufgeschüttet werden. Auf dem Foto sehen wir die stählerne Landungsbrücke.

23. Noch bevor der Hafen richtig fertig war, wurde die erste Fähre mit dem Namen 'Konstanz' am 30. September 1928 in Dienst gestellt. Dieser Name wurde gewählr, weil der Fährbetrieb zu den Stadtwerken Konstanz gehört. Hier sehen wir die Fähre 'Konstanz', die 1930 in 'Meersburg' umbenannt wurde , bei der Abfahrt von Meersburg.

24. Das Foto zeigt den Zustand der Hafenanlage zwischen 1928 und 1952. Der Aufstellplatz für die wartenden Fahrzeuge reichte nur bis zum Pavillon. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm der motorisierte Individualverkehr stark zu, so daß die Kapazität des alten Meersburger Fährehafens nicht mehr ausreichte. Ein Ausbau des Hafens wurde unumgänglich. Eine zweite Landungsbrücke wurde errichtet und der Aufstellplatz mußte vergrößert werden. 1953 konnten die Bauarbeiten abgeschlossen werden. Der Fährehafen hatte sein heutiges Aussehen erhalten.

25. Nicht weit vom Fährehafen entfernt, befindet sich das Badehäuschen des Ehepaars Mauthner. Der Philosoph Fritz Mauthner und seine Frau, die Schriftstellerin Harriet Straub, ließen sich 1909 im Glaserhäusle in Meersburg nieder. 1919 wurde Mauthner zum Ehrenbürger der Stadt ernannt.

l 2233 Meersburg

26. Wenden wir uns auf unserem Rundgang wieder der Stadt zu: zurück zum Bismarckplatz beim Unterstadttor. Bis ins 19. Jahrhundert stand am Eingang der Steigstraße das Untere Steigtor, das dem Abriß zum Opfer fiel. An dieser Stelle nehmen wir den beschwerlichen Aufstieg in die Meersburger Oberstadt in Angriff. In den zwanziger Jahren unseres Jahrhunderts gab es unter der Federführung Bürgermeister Molls Bestrebungen zum Bau eines Aufzuges oder einer Seilbahn zwischen der Unterstadt und der Oberstadt. Die Vorschläge wurden allerdings nie in die Tat umgesetzt.

27. Die Oberstadt erreichen wir durch die Steigstraße. Seit dem Mittelalter diente die Steig als Verbindungsweg zwischen Unter- und Oberstadt. Hier entlang mußten die Reisenden. wenn sie von Konstanz kommend auf der alten Handelsstraße nach Ravensburg und Ulm wollten. Die heutige B 33, die Serpentine, wurde erst zwischen 1870 und 1872 gebaut. Im Haus NT. 19 soll sich etwa zwischen 1350 und 1509 Meersburg erstes Kom- und Warenhaus befunden haben. Anschließend wohnten hier fürstbischöfIiche Hofräte. Die Aufnahrne, die um die Jahrhundertwende entstand. läßt den schlechten baulichen Zustand der Häuser zu Anfang unseres Jahrhunderts erkennen.

28. Auf halber Höhe auf dem Weg in die Oberstadt gelangen wir zum Bärenbrunnen. Dieser Brunnen wurde im Jahre 1929 von der 'Gesellschaft der 101 Bürger von Meersburg' aufgestellt. Diese Bürgergesellschaft, die nur männliche Mitglieder aufnimmt, wurde 1480 gegründet und ist damit die älteste Bürgergesellschaft in Deutschland. Unsere Aufnahme zeigt den Vorgänger des heutigen Brunnens aus Schmiedeisen. Dahintersehen wir die Raithenmühle, die auch Schloßmühle genannt wird.

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