Meersburg in alten Ansichten

Meersburg in alten Ansichten

Auteur
:   Suzanne Satzer-Spree
Gemeente
:   Meersburg
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5409-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Meersburg in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

69. Zum Seminar gehörte auch eine Turnhalle, die 1900 gebaut wurde. Hier wurde nicht nur geturnt, man konnte die Halle auch für die verschiedensten Feiern nützen, nicht zuletzt deshalb, weil die Akustik der Halle außerordentlich gut war. 1968 wurde die Halle leider abgerissen. 1921 wurde in Meersburg eine große Landwirtschaftschau veranstaltet. Auch die Turnhalle diente als Ausstellungsraum. Hier konnten sich die Ausstellungsbesucher über Obst, Trauben, Saatgut und Konserven informieren.

70. Reithof und Seminar sind die bedeutenden Teile der sogenannten Sentenhartvorstadt, die im Zuge des planmäßigen Ausbaus Meersburgs zur barocken Residenzstadt im 18. Jahrhundert entstand. Neben den großen Gebäuden ließen die Fürstbischöfe auch etliche kleinere Häuser bauen, in denen verschiedene Hofbedienstete untergebracht waren. Die einfachen Wohnhäuser des bischöflichen Tafeldekkers oder des Hofgärtners sehen wir in der heutigen Stefan-Lochner-Straße. Zu Anfang des 20. Jahrhunderts, als das Foto aufgenommen wurde, lebten hier zumeist Handwerker, zum Beispiel ein Glaserrneister und ein Schlosser.

W Dr. TrenkJer ce., Leipzi~. 19165

71. Nun sind wir mit unserem Rundgang zu Ende. Werfen wir noch einen letzten Bliek von Osten auf die Stadt. Auf der Postkarte, die um 1905 entstand. sehen wir oben rechts das Seminargebäude und die Turnhalle. Links unterhalb der Weinberge sehen wir das Gredhaus und den Hafen, davor ist noch die alte Badeanstalt zu erkennen. 1934 wurde die Seebadeanstalt durch ein neues Strandbad ersetzt, das von dem Villinger Fabrikanten Hermann Schwer maßgeblich finanziert wurde. Schwer erhielt für sein Engagement für die Entwicklung des Fremdenverkehrs in Meersburg die Ehrenbürgerwürde.

72. Meersburg selbst bietet dem Besucher viel Sehenswertes. Aber auch außerhalb der Stadt gab und gibt es interessante Ziele. Das Rebgut HaJtnau des Konstanzer Heilig-Geist-Spitals, östlich der Stadt in Richtung Hagnau, wird immer gerne besucht. Seit 1272 ist das Konstanzer Heilig-Geist-Spital einer der größten Rebbesitzer auf Meersburger Gemarkung. Zum Rebgut Haltnau gehört der Oberhof. der mit seinem Hauptgebäude , der Torkelscheuer und dem Backhaus eine autarke Hofanlage bildet.

73. Westlich der Stadt finder sich ein weiteres vielbesuchtes Ausflugsziel, der kleine Wasserfall im Gehau-Tobel. Wie man auf der Postkarte sieht, genossen schon um die Jahrhundertwende die Somrnergäste den Spaziergang durch den kühlen Buchenwald.

74. An der Straße nach Daisendorf lag früher der Ergetenweiher. Seit dem Mittelalter dierite er zur Versorgung der Stadt mit Wasser. Bis in die dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts standen im Gewann Ergeten nur wcnige Häuser. Eines davon war das Gasthaus 'Zum letzten Heller', das auf unserem Foto abgebildet ist. Seit 1849 werden hier Gäste bewirtet. Wurde der Weiher auch in den 1960er Jahren trockengelegt, das Gasthaus steht immer noch.

75. Auf eine Besichtigung der malerischen Baitenhauser Wallfahrtskirche wollen wir nicht verzichten. Die barocke Kirche erhielt zwar schon 1704 die bischöfliche Weihe, die Innenausstattung entstand aber erst fünfzig Jahre später. Vor allem die Deckenmalereien von Johann Wolfgang Baumgartner von 1760 sind sehenswert. Bemerkenswert ist auch die Aussicht, die man vom Vorplatz der Kirche über den Linzgau bis nach Markdorf und manchmal sogar bis nach Tettnang hat. Die Postkarte aus den 1920er Jahren zeigt die Wallfahrtskirche von Baitenhausen aus.

76. Zum Abschied werfen wir noch einen Bliek von oben auf die Stadt. Auf der Postkarte von 1909 sehen wir 'Meersburg vom Ballon des Grafen Zeppelin'. wie auf der Rückseite der Karte zu lesen ist.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2018 Uitgeverij Europese Bibliotheek