Melsungen in alten Ansichten

Melsungen in alten Ansichten

Auteur
:   Otto Wiegand
Gemeente
:   Melsungen
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6488-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Melsungen in alten Ansichten'

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69 ]ubiläumsfeier der Melsunger Abendgesellschaft am 18. Oktober 1926. (Bild unten) Sie wurde mit einem Herrenabend eingeleitet, die ehemaligen Landräte von Aschoff und von Gagern erinnerten in ihren Ansprachen an schöne Stunden gemeinsamen Erlebens. Der Sonntag begann mit einem Frühstück, am Abend gab es einen historischen Oktoberball mit einem Lustspiel, verfaßt von Theo Kruhm (vorn stehend 2. von rechts) und RudolfKlepper. Vorsitzender Studien-

direktor Karl Kauffmann (sitzend 8. von rechts mit Gattin) spürte wichtigen Ereignissen der 1 OOjährigen Geschichte der Abendgesellschaft nach. Käthe Reinhardt übergab namens der Damen als Ehrengabe für das Gesellschaftszimmer einen Teppich und eine Korbmöbelgarnitur. Fabrikant Carl Braun mit Gattin, sitzend 4. und S. von rechts, engagierte sich, wie später sein Sohn Dr. Bernd Braun, sehr für die Gesellschaft und ihren Besitz.

70 Bereits um 1830 existierte in Melsungen ein Männergesangverein, dem weitere folgten. Um die [ahrhundertwende gab es fünf

Männergesangvereine in der Stadt. In 1875 war eine Liedertafel gegründet worden. Der heutige Männergesangverein Concordia / Liedertafel

sieht sich aber in der NachfolgedesVereinsvon 1830. Bild: Die Liedertafel 1932, dem [ahr des 1 1 . Deutschen Sängerfestes in Frankfurt/

Main. Sitzend 8. von rechts mit Dirigentenstab Lehrer Iulius Müller, der nach 1945 zum Vizelandrat aufstieg.

7 1 Erstes Heimatfest in

192 8. Ein [ahr zuvor hatte der neue Bürgermeister Dr. Otto Schmidt seinen Platz im Rathaus eingenommen. Er erneuerte sofort das Rathaus und rief zur Einweihung mit einem Heimatfest auf Unser Bild zeigt einen Festwagen im riesigen Festzug, gemeinsam gestaltet von den Sportvereinen der Stadt.

72 Erntedankfestfeier zugleich Gedenkfeier für den Sedanstag am 2. September 1905. Die jungen Frauen im schmucken Dirndl, die jungen Männer in Soldatenuniform, selbst wenn sie noch keine Soldaten waren. Vorn im Bild mit Zylinder Kaufmann Heinrich Krüger.

73 Feldarbeit mit einem Kuhgespann. Beide Bauersfrauen machen eine sehr zufriedene Miene. Viele Kleinbauern mußten bei der Feldarbeit mit Kühen oder Ochsen auskommen. Der Milchertrag der Kühe hielt sich bei Anspanntieren natürlich in sehr engen Grenzen.

74 Getreideernte an einem Hochsommertag. Die reife Frucht wird mit der Händearbeit eingebracht. Mit der Sichel bringt die Bauersfrau die gemähten Halme zu einer Garbe zusammen. An Hügel gestellt, warten die Garben dann auf Trocknung und den Drusch. Fast in jedem Haus der Melsunger Innenstadt wird Groß- und Kleinvieh gehalten. Stroh und Erntewagen stören am Straßenrand niemanden. Kraftfahrzeugverkehr, selbst im bescheidenen Umfange, war hier in der Steingasse kaum zu erwarten. In der Bildmitte ein Ziegenhalter mit der 'Kuh des kleinen Mannes'.

75 Brot aus eigener Erzeugung. In den Bauernhäusern gab es eigene Backöfen, ansonsten stand der ländlichen Bevölkerung das Gemeinschaftsbackhaus zur Verfügung. Brot wurde im allgemeinen samstags und dann immer gleich für vier Wochen im voraus gebacken. Aus Mehl, Wasser und Sauerteig, im Backtrog sorgfältig vorbereitet, wurden runde Laibe geformt und in den holzbeheizten Backofen eingeschoben. Was dabei herauskam, zeigt das Bild: duftendes, wohlschmeckendes, kerniges Brat. Im Anschluß an das Bratbacken kamen die graßen Blechkuchen an die Reihe.

76 Der Dorfschmied hatte in früheren Jahrzehnten und Jahrhunderten im ländlichen Raum große Bedeutung. Stellmacher, Schreiner, Küfner, Schlosser und Schmiede waren für die Bevölkerung unentbehrlich. Herausgehoben die Stellung des Hufschmieds. Neben der üblichen Gesellenprüfung hatte er noch eine weitere Prüfung in einer Lehrschmiede abzulegen. Unser Bild stammt vom Februar 1904. Die sieben jungen Hufschmiede von der Lehrschmiede in Weißenborn dürfen jetzt auch zu Hause pferde beschlagen. Rechts im Bild zwei Schmiedelehrlinge, eigentlich noch Kinder.

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