Memmelsdorf in alten Ansichten

Memmelsdorf in alten Ansichten

Auteur
:   Hans Müller
Gemeente
:   Memmelsdorf
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1814-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Memmelsdorf in alten Ansichten'

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17. Den letzten der drei Dorfbrunnen sehen wir auf diesem Foto. Er war aus Gußeisen und stand an Stelle des früheren Holzbrunnens; er wurde erst 1956 beseitigt und ist seitdem verschwunden. Die Fronleichnamsprozession - hier von 1951 - findet auch heute noch statt.

18. Elf Jahre alt war dieses Kommunionkind aus dem Jahre 1915, Kunigunda Nüßlein, verheiratete Bleier aus Drosendorf. In der 5. Klasse gingen damals die Kinder zur Erstkornmunion, vorher sogar erst in der 6. Klasse. Zu beachten sind das Haarband mit Schleife, der Stehkragen und die Bluse mit Rock.

19. Im Ersten Weltkrieg - nämlich 1917 - sind diese Kinder geboren. Man könnte meinen, die Natur hätte sich gegen den Krieg verschworen, denn nur neun Buben und doppelt soviele Mädchen gingen 1927 zur Ersten Kommunion. Links Lehrer Nagengast mit Frack und Zylinder, rechts Kaplan Wettengel.

20. Der Kleinlandwirt Adam Bauer aus Drosendorf war unter dem Namen 'Dickles Odl' als Unikum weithin bekannt - so ernst und kriegerisch er auch auf diesem Foto dreinschaut. Wenn er auch nur wenige Hektar sein Eigentum nennen konnnte, so war er doch sein Leben lang voller Witz und 'Lumperei'. In jedem Wirtshaus als humorvoller Unterhalter gern gesehen, war er auch Treiber bei der Hasenjagd und beherrschte das Jägerlatein in Vollendung.

21. Einer unserer ältesten Mitbürger in Memmelsdorf:

Hans Möhrlein, Zentstraße 1, auf einem Foto von 1915. Er hatte schon vor dem Ersten Weltkrieg als Maurer in Berlin gearbeitet, mußte dort seinen aktiven Militärdienst leisten und blieb bis zum Ende des Krieges Soldat. Wir sehen ihn in der Paradeuniform des 4. Garderegiments zu Fuß Berlin-Moabit.

22. Der St-Josefs-Verein - der älteste Verein in Memmelsdorf - wurde 1866 vom damaligen Kaplan Franz Seraph Freiherr von Buseek (Neffe des letzten Fürstbischofs) als katholischer Jungmännerverein gegründet, mit dem Ziel, der Jugend 'mit Belehrung und Unterhaltung und mit populären Vortragen nützliche Kenntnisse zu vermitteln'. Aus Mitgliedern des St.-Josefs-Vereins bildete sich 1870 die Freiwillige Feuerwehr. Unser Bild zeigt die Theatergruppe des Vereins 1908 auf der Bühne des Ochsenwirtssaa1es (mit Kaplan Schütz).

23.1908 war das Gründungsjahr des Radfahrervereins 'Windthorst Memmelsdorf'.lnitiator war Kaplan Schütz. Das Ziel des Vereins war Freude am Radsport und Pflege der Geselligkeit (durch Theateraufführungen, Vereinsfeste, Pflege des deutschen Liedes), Aus dem 'Windthorst' entstand 1924 der Gesangverein 'Liederkranz'. Auf dieser Aufnahme von 1913 - vor dem Ottenkeller - sehen wir den 'Ottenwirt' (mit dem Maßkrug in der Hand) und seine Schwester ganz rechts. Der Name 'Ottenwirt' heute Brauerei Leicht - geht auf den Vorbesitzer Otto Hübner zurück, der 1773 die von Ferdinand Dietz geschaffene Figur des heiligen Otto (auf der Friedhofsmauer) stiftete.

24. Der Sportverein Memmelsdorf - SVM - wurde 1923 offiziell gegründet und widmete sich zunächst ausschließlich dem Fußballspiel. Damals hatte man noch keinen eigenen Sportplatz. Sonntag für Sonntag zogen die Sportler auf eine andere Wiese. Die Torpfosten mußten mitgetragen werden. Unsere Aufnahme von 1928 zeigt die erste Mannschaft mit dem 1. Vorstand Georg Bauer (links) und dem Spielleiter Hans Ohland (rechts). Heute gehören dem SVM rund 700 Mitglieder an. Neben Fußball wird Volleyball gespielt und viele Sparten der Leichtathletik gepflegt. Sportliches Kegeln ergänzt das Programm.

25. Nicht nur wegen der sportlichen Betätigung, sondern auch um die engere Heimat kennenzulernen, fanden sich häufig im Sportverein Memmelsdorf größere Gruppen zu Radwanderungen zusammen. Die Aufnahme von 1929 stammt von einem Ausflug zur Reifenbergkapelle bei Kirchehrenbach, gegenüber des 'Walberla',

26. Der SVM hatte auch eine eigene Laienspielgruppe, die schon kurz nach der Vereinsgründung für die Unterhaltung der Bevölkerung sorgte. 1926 brachten die Laienspieler die 'Winzer-Liest' zur Aufführung. Noch nach dem Zweiten Weltkrieg spielte der SVM fleißig Theater. Links vorne der Theaterfachmann Hans Fink.

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