Meppen in alten Ansichten Band 1

Meppen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Heinrich Heeren und Dieter Stockmann
Gemeente
:   Meppen
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1852-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Meppen in alten Ansichten Band 1'

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9. Das Windthorstdenkmal an der Nordseite des Marktes. Ludwig Windthorst wurde am 17. Januar 1812 in Osterkappeln geboren. 1848 wurde er Oberappellationsrat in Celle. Von 1851 bis 1853 und von 1862 bis 1865 war er Hannoverscher Justizminister. Seit 1867 war er für den Wahlkreis Meppen Mitglied des Norddeutschen und des Deutschen Reichstages sowie des Preußischen Abgeordnetenhauses, Er gehörte zu den Begründern der Zentrumspartei. Nachdem Dr. Ludwig Windthorst am 29. Mai 1888 zum Ehrenbürger der Stadt Meppen ernannt worden war, starb er am 14. März 1891 in Berlin. Das 1896 errichtete Denkmal steht heute im Vorgarten der Residenz an der Gymnasialstraße.

10. Die Ostseite des Marktplatzes mit der Gastsätte Börsenhalle (Inhaber Heinrich Krapp), auf deren Grundstück sich heute die Kommerzbank befindet, Rechts daneben stand das Haus des Kaufmannes Bernhard Rohling. Seit 1935 unterhält die Firma Heißen hier ein Pelzfachgeschäft.

11. Das Luftschiff 'Viktoria Luise' überflog am 8. Juli 1912 die Stadt Meppen. Die erste Fahrt des Luftschiffes erfolgte am 4. März 1912. Am 8. Oktober 1915 wurde es beim Einfahren in die Halle zu Liegnitz völlig zerstört. Bei einer Länge von 148 Metern und einer Motorleistung von 450 PS betrug der Inhalt des Luftschiffes 1800 Kubikmeter. Bei diesem Bild handelt es sich wahrscheinlich um eine Fotomontage, wodurch sich auch das Desinteresse der abgelichteten Personen erklären läßt.

12. Buchbinderei und Einrahmungsgeschäft Döbbeler am Markt 36. Das Geschäft wurde 1909 gegenüber dem Rathaus eröffnet, Der Inhaber des Geschäftes, Wilhelm Döbbeler, machte seine Lehre bei der Buchbinderei Meyer, Meppen. Er bestand 1910 vor der Industrie- und Handelskammer, Osnabrück, seine Meisterprüfung und übernahm kurze Zeit später das Geschaft. Auf dem Bild sind zu sehen (von links nach rechts): zwei Lehrlinge, Wilhelm Döbbeler, seine Frau Maria Döbbeler und Frau Büter.

13. Die Jesuitenresidenz an der Gymnasialstraße wurde von 1726 bis 1729 nach den Plänen des Superiors Franciscus Kernper in dreigeschossiger Bauweise errichtet. Die Repräsentationsräume befanden sich im Erdgeschoß, die übrigen Räume dienten den Jesuiten als Wohn- und Arbeitsräume. Heute beherbergt die Residenz unter anderem die Bibliothek, das Direktorium und die Verwaltung des Kreisgymnasiums.

14. Von 1743 bis 1746 entstand die einschiffige Gymnasialkirche, die der Superior Karl Immendorf entwarf. Am 9. November 1746 konnte die im wesentlichen fertiggestellte Kirche eingeweiht werden. Die von H.W. Eckmann erbaute Orgel wurde 1748 aufgestellt. Die beiden Seitenaltäre, die von Johann Christoph Manskirch nach einem Entwurf von Konrad Schlaun gefertigt worden waren, kamen 1755/1757 hinzu. Im Jahre 1758 entstand der von Heinrich Wies geschaffene Hauptaltar mit dem Andachtsbild van Johannes Grüter.

15. Das Gymnasium Meppen. Die eigentliche Gründung geht auf das Jahr 1642 zurück. Das Gebäude, wie es das Foto zeigt, wurde 1868 in Anwesenheit von Ludwig Windthorst durch den Osnabrücker Bischof eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben, Nach der übernahme der Trägerschaft durch den Landkreis Meppen wurde das Schulgebäude 1957/1959 durch einen großzügigen Neubau ersetzt,

j - _ - Meppen. ,Bischöfliches Konvlet und

16. Blick vom Wall auf die Ludmillenschule (rechts im Bild - heute Johannesschule) und das Konvikt um 1910. Die 'Knabenschule", wie die Ludmillenschule genannt wurde, wurde etwa 1888 einstöckig errichtet und dann um 1900 aufgestockt. Im Jahre 1853 gründete der Bischof von Osnabrück das Bischöfliche Konvikt, um Schillern aus ländlichen Gebieten den Besuch des Meppener Gymnasiums zu ermöglichen. Das Konvikt stand immer unter geistlicher Leitung. Heute wird das Gebäude von der Johannesschule mitgenutzt.

17. Festmesse auf der Schülerwiese aus Anlaß des Emsländischen Katholikentages vom 11. bis 13. Juni 1921 in Meppen. Über 2 000 Menschen aus dem gesamten Emsland nahmen daran teil. Unter ihnen befand sich der Ehrenprotektor des Katholikentages, der Bischof zu Osnabrück, Dr. Wilhelm Berning, der in Lingen geboren war und lange Jahre am Meppener Gymnasium wirkte,

18. Die Kuhstraße mit Propsteikirche um 1920. Im Hintergrund der steil aufragende Turm der Kirche, der im Kriegsjahr 1944 durch Beschuß stark beschadigt und 1950 mit einer neuen flachen Spitze wiederhergestellt wurde. Die ältesten Teile der Kirche stammen aus dem 13. Jahrhundert. Das Südportal zeigt die Jahreszahl 1471. In den Jahren 1889/90 wurde die Propsteikirche durch den Dombaumeister J.B. Henne, Osnabrück, nach Westen erweitert, wobei die Maßverhältnisse des dreischiffigen gotischen Langhauses übernommen wurden.

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