Meppen in alten Ansichten Band 1

Meppen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Heinrich Heeren und Dieter Stockmann
Gemeente
:   Meppen
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1852-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Meppen in alten Ansichten Band 1'

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29. In ältester Zeit war die Feuerstelle der Mittelpunkt des häuslichen Lebens. Hier wurden nicht nur die einfachen Mahlzeiten zubereitet. Abends gesellten sich die Hausbewohner noch ein Stündchen zur gemütlichen Unterhaltung um das Herdfeuer, über dem das durch den fortwährenden Rauch schwarz gefärbte Sägehal hing. Das Feuer erlöschte nie, selbst nachts wurde es glimmend erhalten und mit einem eisernen oder tönernen 'Feuerstülper' bedeckt. Morgens konnte dann die Glut mit einem Blasebalg oder mit Lungenkraft wieder entfacht werden.

30. Kreuzung Markt, Hinterstraße, Nagelshof, Kuhstraße um 1920, mit Bliek in die Hinterstraße. Im Haus links befindet sich heute das Möbelgeschäft Brandt und im Haus rechts die Bäckerei Voss. Vor dem Haus ist noch eine der vielen Wasserpumpen der Stadt zu sehen, die zur damaligen Zeit für die Trinkwasserversorgung der Bürger äußerst wichtig waren. Die letzten Pumpen wurden noch nach dem Zweiten Weltkrieg genutzt.

31. Nagelshof um 1900 mit Bliek in Richtung des heutigen Hallenbades. Elendswohnungen, im Volksmund 'Langer Jammer' genannt, wie hier am Nagelshof. gab es bis zu den vierziger Jahren an verschiedenen Stellen der Stadt. Der Nagelshof hat seinen Namen von dem Burgmannshof der Herren von Nagel. Der Hof wurde kurz vor 1800 an den Kaufmann Caspar Schnabel verkauft und wenig später in einzelne Bauplätze aufgelöst.

32. Die Kuhstraße um 1920. Morgens und abends zog eine große Kuhherde durch diese Straße zu den Kuhweiden in der Marsch. Nach einer Statistik vom 1. Dezember 1911 betrug der Yiehbestand in der Stadt Meppen 132 Pferde, 793 Rindvieh, 1 761 Schweine und 11 Schafe.

33. 'Langer Jammer' an der Waldstraße. Welche hygienischen Verhältnisse in vielen Wohnungen herrschten, ist heute kaum vorstellbar. Hauswasserversorgung und Kanalisation waren in Meppen kaum bekannt. Im Stadtgebiet gab es an verschiedenen Stellen öffentliche Wasserpumpen, von denen das Wasser in Eimer geholt werden mußte.

34. So sahen um die Jahrhundertwende noch in vielen Häusern die Schlafstellen aus: Enge und fensterlose Bettverschläge (Alkoven), die mit Türen versehen waren. In diesen primitiven, mit Stroh gefûllten 'Schlafschränken' wurden die Kinder geboren, verlebten die Brautpaare ihre Hochzeitsnacht und warteten die Sterbenden auf den Tod.

35. Bis zum Jahre 1385 wurde die Emsüberquerung mit einer Fähre durchgefûhrt. Die Besitzer der Fähren erhielten dafür aus jedem Haus der Stadt jährlich einen Scheffel Gerste. Bischof Heinrich de Wulf ließ die erste Emsbrücke erbauen und entschädigte die Besitzer der Fähre. Zum Unterhalt der Brücke wurde ein Wegegeld erhoben, das je zur Hälfte an den Landesherrn, Bischof Heinrich, und an die Stadt ging. 1569 übernahm die Stadt die Unterhaltung der Ems- und Hasebrücke. Das Bild zeigt die in den Jahren 1928/29 von der Firma Bernhard Otten noch einspurig erbaute Emsbrücke mit den Eisbrechern.

36. Beim Neubau der Emsbrücke 1928/29 wurde vorübergehend für die Dauer des Baues wieder ein Fährbetrieb eingerichtet. Bei Hochwasser gehörte schon einige Geschicklichkeit dazu, die eigentliche Fähre trockenen Fußes zu erreichen.

37. Der heutige Straßenzug 'An der Bleiche' zwischen Stadtwall und Ems hat seinen Namen - wie aus dem Bild ersichtlich - vom Auslegen von Wäschestücken zur natürlichen Sonnenbleiche. Der schlank aufragende Schornstein im Hintergrund gehört zum damaligen Sägewerk Esders.

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38. Die Emsstraße um 1910, die Häuser von links nach rechts: Dr. Ameling (Tierarzt), Dr. Sievert (Praktischer Arzt), Firma C. und H. Augustin (gegründet 1901, seit 1934 Opelvertretung), Baustoffgroßhandlung Heinrich Krapp (gegründet 1878), mit dem Heylschen Haus aus dem Jahre 1809 (heute Standort der Emsländischen Volksbank) und im Hintergrund das Amtsgericht.

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