Meppen in alten Ansichten Band 1

Meppen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Heinrich Heeren und Dieter Stockmann
Gemeente
:   Meppen
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1852-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Meppen in alten Ansichten Band 1'

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39. Gastwirtschaft Johannes Többe um 1920 am Püntkers Patt (Többen Herberge), vor der Tür der Inhaber, Josef Többe. Der Gastwirtschaft war eine Herberge angegliedert, in der Handwerksburschen übernachten konnten. Sie mußten sich vorher bei der Polizei melden und bekamen von dort einen Ubernachtungsschein. Der Raum zur Übernachtung befand sich im hinteren Teil des Hauses. Es standen darin mehrere einfache Betten zur Verfügung,

40. Das frühere Elektrizitätswerk am Püntkers Patt an der Hasemündung. Bis zur Übernahme und Weiterflihrung durch die Stadt Meppen im Jahre 1912 wurde es durch die Westdeutsche Elektrizitätsgesellschaft betrieben. Am 1. November 1949 wurde das mit Kohle betriebene Elektrizitätswerk durch das Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerk A.G. (RWE) übernommen und von Gleichstrom auf Drehstrom umgestellt.

41. Alte Treidel-Pünte auf der Ems. (Treideln: ein Wasserfahrzeug vom Ufer aus stromaufwärts ziehen mit Hilfe von Pferden oder mit menschlicher Muskelkraft.) Das charakteristische und bis zur Einführung der Dampfschlepper um 1925 bis nach Greven LW. bekannteste Emsschiff war die 'Harener Pünte'. Sie war ein bis zu 25 Metern langer hölzerner Kahn mit flachem, trapezförmig auslaufendem Vorder- und Achterschiff. Der umlegbare Pfahlmast trug ein Gaffelsegel und ein bis zwei Focksegel, der Laderaum betrug etwa zwischen 35 und 45 Tonnen. Die 'Harener Pünte' wurde getreidelt oder gesegelt und später auch mit Motoren versehen.

42. Im Vordergrund die Hasebrücke als Zugbrücke, von der Mündung der Hase in die Ems aus gesehen. Im Hintergrund die Meppener Eisenhütte mit dem Turrn, genannt Gichtturm. Die Eisenhütte wurde 1858 errichtet zur Verarbeitung des in der Umgebung Meppens geförderten Rasenerzes. Heute werden hier Maschinenbau und eine Eisengießerei betrieben,

43. Hasebrücke, durch die Meppener Baumeister Webering, Kessener und Schagemarm erbaut, im Jahre 1894 abgebrochen. Aus dem im Amtsblatt für Hannover 1880 veröffentlichten Tarif entnehmen wir folgendes: Es ist zu entrichten von jedem die Brücke passierenden Schiffe, welches das Aufziehen der Zugklappe erfordert, 75 Pf. Die Zahlung des Brückenaufzuggeldes muß vor dem Aufziehen der Zug· klappe erfolgen. Die Zugklappe bleibt an Sonntagen geschlossen. Einer Polizeiverordnung aus dem gleichen Jahr zufolge war das Fahren oder Reiten über die Brücke nur im Schritt gestattet, außerdem war das Überfahren mehrerer aneinander gebundener Wagen über die Brücke untersagt. Zuwiderhandlungen wurden mit einer Geldbuße von ein bis drei Mark geahndet. Die Strafe für das Anbinden von Vieh an die Brückengeländer betrug eine Mark.

44. Im Zuge des Baues des Dortmund-Ems-Kanals mußte die bisherige Zugbrücke über die Hase 1895 dem Neubau einer modernen Drehbrücke (nach Schwedlerscher Bauart, Gewicht 67 Tonnen) weichen. Im Jahre 1908 wurde eine zusätzliche Fußgängerbrücke errichtet, so daß Fußgänger und Radfahrer von nun an unabhängig vom Schiffsverkehr die Hase jederzeit überqueren konnten. Im Hintergrund rechts der Bauhof der Wasser- und Schiffahrtsverwaltung mit Bauhafen, Querhelling und Winterhafen für Prahme.

45. Ausschwimmen der Drehbrücke (Hasebrücke). Infolge der starken Zunahme des Schiffsverkehrs auf dem Dortmund-Ems-Kanal mußte die Drehbrücke immer häufiger in Tätigkeit gesétzt werden. Dadurch wurde der Straßenverkehr zwischen den beiden Stadtteilen diesseits und jenseits der Hase sehr erschwert. Um Platz für eine moderne Hubbrücke zu schaffen, wurde die Drehbrücke abgebrochen. Das Bild zeigt das Ausschwimmen der Drehbrücke, das unter großer Anteilnahme der Bevölkerung stattfand. Im Hintergrund rechts das Spritzenhaus der freiwilligen Feuerwehr (gegründet am 26. Februar 1886), daneben die Gaststätte Többe 'Zur Herberge'.

46. Bau der Hubbrücke, Während des Neubaues der Hubbrücke ließ man den Fußgängerüberweg der alten Drehbrücke stehen. 20 Meter oberhalb der Baustelle errichtete man eine Notbrücke aus Holz fûr Pferdefuhrwerke und Kraftfahrzeuge. Deren Auffahrtsrampe ist auf dem Bild rechts im Vordergrund zu sehen.

47. Die neue Hubbrücke konnte 1928 eingeweiht werden. Der Neubau kostete 290 000 Reichsmark. Hinzu kamen die Rampenbaukosten in Höhe von 30 000 Reichsmark, die von der Stadt Meppen zu tragen waren. Die Brücke kann mit Elektromotoren 2,75 Meter über ihre Konstruktionskante angehoben werden. Die Gegengewichte in den kleinen Türmen bestehen aus Schrottbeton und hängen jeweils an vier Seilen.

48. Die Hasebrücke um 1940. In dem Haus im Hintergrund rechts, einem ehemaligen Lagerhaus, befand sich zu dieser Zeit die Jugendherberge. Im Haus links der Hasebrücke waren bis zum Jahre 1925 die ehemalige Volksbank Arenberg Meppen und anschließend die Kreissparkasse Meppen untergebracht. 1937 wurde das Haus von der Firma Wolken (gegründet 1895) erworben, die dort ein Möbelgeschäft einrichtete.

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