Meppen in alten Ansichten Band 2

Meppen in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Heinrich Heeren
Gemeente
:   Meppen
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5323-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Meppen in alten Ansichten Band 2'

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Meppen

Herzog trasse

49. Die Herzogstraße um 1920 mit dem Wohnhaus der Familie Georg Klasmann, der als 27jähriger im Jahr 1913 die Heseper Torfwerke GmbH gründete. Die Gewinnung von Torfstreu aus Weißtorf sowie Heizmaterial aus Schwarztorf war das unternehmerische Ziel. Die Errichtung des Torfkraftwerkes in Rühle und die darnit verbundene Verstromung des Torfes fanden große Anerkennung. Das Heseper Torfwerk wurde nicht nur in der Torfgewinnung führend, sondern auch in der Entwicklung von Spezialmaschinen zum Torfabbau .

50. In den Jahren 1920-1922 baute das Heseper Torfwerk eine Feldbahn, die von Groß Hesepe nach Meppen zum Kabelkran an die Ems führte. Mit diesem Kabelkran wurden Torferzeugnisse in den Wagenkästen der Waggons rnit Hilfe von Stahlseilen über den Fluß befördert. Die Anlage hatte eine Stützhöhe von 20 Metern und eine Spannweite von 155 Metern. Das Rangieren der Waggons wurde mit Hilfe von Pferden durchgeführt, die morgens und abends in besonderen Boxen mit dem Kabelkran übergesetzt wurden. Nach 45 Betriebsjahren wurde der Kran im Jahr 1968 stillgelegt.

51. Im Jahr 1924 wurde die Blaskapelle des Maristenklosters unter dem Namen 'Musikkapelle Wumba' gegründet. Seit dem 27. Mai 1895 bestand bereits der 'Gyrnnasial-Musikchor', und gleichzeitig die erste Blaskapelle in Meppen. Als dieser Chor im Jahr 1938 aufgelöst wurde, war Fritz Helmkamp ihr Leiter. Außerdem gab es in Meppen noch die Feuerwehrkapelle, genannt 'Schmoorkapelle'. Ihr Gründungsjahr ist nicht bekannt.

52. Bliek in den Studiersaal des Maristenklosters an der Lathener Straße, heute Gymnasium Marianum. Bereits ab 1913 wurde in dem 1901 erbauten Kloster auswärtigen Schülern, die im Klosterinternat untergebracht waren, Unterricht erteilt. Das Maristengymnasium war in erster Linie für Theologiestudenten vorgesehen, um den Ordensnachwuchs zu sichern.

53. Die Einweihung des Jahndenkmals 1926 im Meppener Hindenburgstadion. Das erste Fußballfeld wurde in den Jahren 1924/25 vorn Sportverein Meppen in Eigenleistung errichtet. 1927 entstand unter der Leitung des Architekten Timpe mit Hilfe vieler Arbeitsloser das Hindenburgstadion. Die Einweihung erfolgte am 2. Oktober 1927, am 80. Geburtstag des damaligen Reichspräsidenten Hindenburg. Nachdem die Stadt Meppen das Gelände 1929 erwerben konnte , begann der Ausbau zu einern echten Sportzentrum.

54. Die erste Mannschaft des SV Meppen im Jahr 1927 in Papenburg-Obenende. Von links: Wallmeyer, Kley, Brück, Wewers, Baum, Möller, Jühe, Barke, Haussman, Tammen, Boven, Knol! und Meyer. Der erste Meppener Fußbal!verein 'Arnisia' wurde bereits im Jahr 1912 gegründet. Im Ersten Weltkrieg kam der Spielbetrieb völlig zum Erliegen. Nach dem Krieg gründeten alte Amisianer den Sportverein Meppen (SVM). Der Spielbetrieb wurde zunächst auf einer Wiese des Ziegeleibesitzers Johann Kamp am Schullendamm durchgeführt.

Meppen

Bahnhojstrasse

55. Bliek in die Bahnhofstraße in Nordrichtung im .Jahr 1926. In dem Haus links im Bild - mit dem schönen Balkon - hatte der Zahnarzt DL Bode seine Praxis. Vorher gehörte das Haus dem Dentisten Rübesam. Im Anschluß daran die Häuser Többen, Meister und Stürzel. Das Haus rechts im Bild gehörte dem Friseur Kuhlmeyer, die Häuser danach waren im Besitz der Familien Volmer/Mette und Verkamp. Hinter Verkamp befindet sich die Einmündung zur Töpfergasse und im Anschluß daran das Geschäftshaus Müller/Dappers.

Meppen

Bahnhofsslraae

56. Die Bahnhofstraße um 1900 von der Kreuzung Bahnhofstraße, Poststraße und Marienstraße (heute Kolpingstraße) aus gesehen. Von links die Häuser Keller (seit 1884 Papierwaren}, Bäckerei Kleingunther und Metzgerei Telgmann (Vorbesitzer war der Jude Silberrnann), Rechts die Häuser Fontein (seit 1981 Neubau der Oldenburgischen Landesbank) und Bernsen.

Meppen

Babnbofsstrasse

57. Die 'Kruppsche Villa' an der Ecke Poststraße/Bahnhofstraße im Jahr 1915. In dem Haus wohnten die Leiter des Meppener Schießplatzes, Hauptmann a.D. Bergmann und danach der Major a.D. Wesener. Nach dem Zweiten Weltkrieg war in dem Gebäude eine EntnazifizierungssteJIe untergebracht und später die Emsland GmbH. Heute befindet sich auf dem hinteren Teil des Grundstücks das Kreiswehrersatzamt und auf dem vorderen ein Parkplatz.

58. Die Kolpingskapelle mit dem Dirigenten Otto Baum beim Höltingschützenfest 1948 auf dem Markt. Der Polizeimeister Otto Baum war der erste Dirigent der 1931 gegründeten Kolpingskapelle. Sie hatte bereits 1932 ihren ersten öffentlichen Auftritt. Als 1938 die Kolpingsfamilie aufgelöst wurde , mußten die Mitglieder der Kapelle ihre Instrurnente abgeben. Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges wurde bereits 1945 mit ihrem Wiederaufbau begonnen. Im Jahr 1948 legte Otto Baum sein Dirigentenamt nieder. Sein Nachfolger wurde Hans Kohnen. 1952 übernahrn Anton Hermsen das Amt, das er 1968 an Gerd Lammers übergab. Seit 1983 ist Clemens Kötter Dirigent der Kolpingskapelle .

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