Meppen in alten Ansichten Band 2

Meppen in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Heinrich Heeren
Gemeente
:   Meppen
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5323-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Meppen in alten Ansichten Band 2'

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Bahnhofslrasse

59. Ecke Bahnhofstraße/Marienstraße. Das Haus rechts im Bild mit dem dazugehörigen Garten hinter der Mauer (heute Polizeidienststelle, vorher Kreishaus und Kreissparkasse), gehörte 1867 dem Auktionator und Posthalter Bemhard Josef Altmeppen. Dieser verkaufte das Haus 1877 an Gottfried Overmann und Johanna Kerstins. Auf der linken Straßenseite das Grundstück der evangelischen Kirche. Im Vordergrund rechts stand bis zum Jahr 1935 ein Ehrenmal für die Gefallenen des Krieges 1870/71 und des Ersten Weltkrieges. Die nach dem Krieg 1870/71 gepflanzte 'Friedenseiche' steht heute noch am Eingang der Polizeidienststelle.

Meppen BahnhofstraBe

60. Das Haus des Kaufmanns Visser, Bahnhofstraße 29, im Jahr 1910. Das Haus wurde am 25. Mai 1938 für 42500 Reichsmark an die Reichspost verkauft. Die Absicht, das Gebäude sofort abzubrechen und mit einem Neubau zu beginnen, konnte nicht verwirklicht werden, da Baugelder nicht zur Verfügung standen. Irn Herbst 1938 wurden vier Räume von dem Telegraphentrupp bezogen und im Mai 1939 zwei weitere Räume von der Fernsprechstelle. Am 15. Dezember 1940 wurden die Paketannahme und am 5. März 1941 die Paketausgabe nach hier verlegt. Erst 1955 erfolgte der Abriß des Hauses. 1956 konnte dann das neue Postamt bezogen werden. Nach Abriß dieses Gebäudes wurde im Jahr 1988 auf demselben Grundstück ein neues, größeres und modemores Postamt eingeweiht.

61. Die Nordseite des Meppener Bahnhofs mit seinen Gleisarilagen um die Jahrhundertwende. Die 'Hannoversche Westbahn' (Hannover-Osnabrück-Rheine-Emden) wurde am 23. Juni 1856 mit einer Sonderfahrt und Feierlichkeiten auf allen Bahnstationen entlang der Strecke eingeweiht.

Meppen

HaselQnnerstrasse

62. Die Haselünner Straße im Jahr 1920. Das Haus links im Bild wurde um 1910 von der Firma Krupp als Wohnhaus für leitende Mitarbeiter angekauft. Hier wohnte lange Jahre der Leiter des Schießplatzes, Fregattenkapitän Erich Kelm. Bis 1957 waren in dem Haus die Kruppsche Güterverwaltung und die Betriebskrankenkasse für die Bediensteten des Schießplatzes und der Güter untergebracht. Die sieben, vormals Kruppschen Güter, die sich - wie auch der Schießplatz - heute im Bundesbesitz befinden, werden noch von hier verwaltet. Auf dem Gründstück gegenüber, an der Ecke Vitusstraße. steht heute das Haus des Schneidermeisters Robben, mit einer ZweigstelIe der Kreissparkasse. Das Grundstück rechts im Bild mit dem Zaun gehört der Arenberg GmbH, die dort noch heute ihre Verwaltung beherbergt.

63. Festzug der Hubertus-Schützengilde 1933 in der damals noch ungepflasterten Langen Straße. Die Schützengilde St. Hubertus wurde am 26. Juli 1930 durch fast 100 Bewohner der Neustadt gegründet. Das erste Fest fand am 7. und 8. Juni 1931 auf dem Gelände des Hindenburgstadions statt. Erster König der Schürzengilde wurde Hermann Engeler, Königin Katharina Kohnen. Nach einer Zwangspauso von 1935 an erfolgte 1949 eine Neugründung. Das erste Volksfest nach dem Krieg fand 1950 auf dem 'Hubertushof statt. Schützenkönig wurde Werner Husemann, Königin Maria Albers.

64. Die Gartenwirtschaft Winkeler, ein beliebtes Ausflugsziel um die Jahrhundertwende. an der Stelle des heutigen Parkhotels. Hier war in den Jahren 1805/06 von Ferdinand Frye das erste Haus im heutigen Stadtteil Esterfeld gebaut worden, in dem sich eine Gaststätte befand. 1810 erwarb der Herzog von Arenberg das Anwesen und verpachtete es an einen Wolters. Nachdem neben dem Haus ein Neubau errichtet worden war, übernahm ein neuer Pächter, Kapitän Blau, die Bewirtschaftung. Die Familie Winkelerpachtete 1898 das Anwesen.

65. Esterfeld - heute An den Tannen - im Jahr 1935. Rechts der Bauernhof Kuhl. In dem zweigeschossigen Neubau wohnten nach Fertigstellung im Erdgeschoß die Familie Kuhl und im Obergeschoß die Familie des langjährigen Geschäftsführers der Buchhandlung Schöningh, Wilhelm Launer. Auf der linken Straßenseite die Gärtnerei Winkeler, daneben die Wohnhäuser Büringl Nee und Büring/Feringa.

66. Die Gaststätte Kamp 'Schützenlust' um 1900. Erst im Jahr 1860 wurde der Schullendamrn als überflutungsfreie Straße ausgebaut. An der Einmündung Versener Straße befand sich eine Gaststätte - Haus Eilers -, welche um 1870 durch einen Brand zerstört wurde. Die kinderlose Familie Eilers nahm einen Erben namens Bemhard Kamp an, der auf der gegenüberiiegenden Straßenseite eine neue Gaststätte errichtete. Diese wird heute - bereits in der vierten Generation - von Hans Jürgen Kamp geführt. Im Hintergrund links auf dern Bild ist ein Schlagbaum zu sehen, an dern alle Fuhrwerke Wegegeld entrichten mußten.

67. Der Königsthron der linksemsischen Schützengilde St. Georg im Jahr 1932 mit der Königin Agnes Büring und dem König Jan Klosterhuis. In der Gründungsversammlung am 26. April 1931, auf der bereits sechzig Mitglieder eintraten, erhielt der neue Verein den Namen 'Linksernsischer Schützenverein Meppen/Ems'. Im Jahr 1932 zählte der Verein bereits 103 Schützenbrüder. Sein erstes Schützenfest feierte er in den Anlagen der Ziegelei Kamp. Im Jahre 1935 wurden die Schützenvereine der Stadt Meppen zwangsvereinigt. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte am 21. Juli 1951 eine Wiedergründung der linksemsischen Schützengilde.

68. Kriegsopfersiedlung in der Albert-Schlageter-Straße im Jahr 1938. Die Hausbesitzer von links:

Borker, Lüken, Proske, Martin, Heine, Lammers, Syemens, Winkels und Drees. Die AlbertSchlageter-Straße wurde nach 1945 in Bürgermeister-Frye-Straße umbenannt. Johann Frye war zwischen 1802 und 1811 Bürgermeister der Stadt Meppen. Er und sein Sohn Ferdinand schufen die Voraussetzungen für die Besiedlung des Stadtteils Esterfeld.

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