Meppen in alten Ansichten Band 2

Meppen in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Heinrich Heeren
Gemeente
:   Meppen
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5323-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Meppen in alten Ansichten Band 2'

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69. Im Jahre 1933 erbaute der Reichsarbeitsdienst auf dem Gelände der ehemaligen 'Kampschen Ziegelei' drei Baracken, die von Arbeitsdienstmännern belegt wurden. Die Ziegelei im Hintergrund rechts wurde zwischen 1870 und 1880 von Bernhard Kamp erbaut. Hier wurden in mit Torf beheizten Brennöfen Ziegelsteine gebrannt. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Produktion von Ziegeln eingestellt und das Werk an den Kaufmann Diekmann verkauft, der dort eine Kommühle einrichtete. Später wurde die Mühle von Johann Esders erworben, der den Betrieb einige Jahre später an die Deichstraße verlegte. Im April 1945 wurde das Ziegeleigebäude durch Kriegseinwirkungen zerstört.

70. Die Esterfelder Behelfsschule 1946 (rechts) in den Baracken des ehemaligen Reichsarbeitsdienstes. Zunächst wurde am 4. Januar 1946 in der Schießhalle auf dem Grundstück der Gaststatte Kamp ein Klassenraum behelfsmäßig eingerichtet. Vier Schulklassen wurden hier von dem Lehrer Veltrup und der Lehrerin Kobor unterrichtet. Nach den Sommerferien 1946 zogen Lehrer und Schüler in eine RAD-Baracke urn, die nach dem Krieg kurze Zeit von Polen bewohnt war.

71. Ein Bliek in den Klassenraum 1 der Behelfsschule mit einem 'Kamin' in der Mitte zeigt die völlig unzulängliche bauliche Substanz der Baracke. Es entstanden bald Pläne für eine neue Schule , die bereits 1952 fertiggesteJlt wurde. Die neue 'Marienschule' bestand zunächst aus sechs Klassen, wurde aber schon 1961 aufzehn Klassen erweitert.

72. Die Notkirche 'Maria zum Frieden', die am 18. August 1946 von Propst Carl Meyer eingeweiht wurde. Da die Emsbrücke irn April 1945 durch Kriegseinwirkungen zerstört worden war und somit die Propsteikirche für die Esterfelder nicht erreichbar war, wurde erstmals am 15. April 1945 irn Vorraum des Schießstandes bei Kamp ein Gottesdienst gefeiert. Da der Raum und später auch der kleine Kampsche Saal nicht ausreichten, wurde eine bei Fürstenau stehende ehemalige Turnhalle unter der Leitung des Zimmermeisters Fritz Plöger abgebrochen und nach Meppen geschafft. Auf dem Platz zwischen der heutigen Kirche und dem Kindergarren wurde die Baracke als Notkirche nach Feierabend von vielen Gerneindemitgliedern wieder aufgebaut.

73. Die 1. Manasehaft des SV Union Meppen aus der Gründerzeit. Von links: Wunnenburger (Betreuer), Altenkämper, Knietsch, Adomeit, Swieszy, Schädlich, Roth, Abeln, Kötter, Vieljans, Jansen und Janßen. Der Sportverein 'Union Meppen' wurde 1947 von sportbegeisterten Esterfeldern in der Gaststätte Kamp gegründet. Das sportliche Geschehen des Vereins wickelte sich irn Hindenburgstadion ab. bis am 7. Juni 1954 an der Stelle des jetzigen Waldstadions ein Fußballspielplatz eingeweiht werden konnte. Das heutige Waldstadion mit seinen drei Spielfeldern wurde im Jahr 1966 seiner Bestimmung übergeben.

74. Hochwasser auf der Schülerwiese im Jahr 1946. Im Hintergrund links die Fußgängerbrücke über den Dortmund-Ems-Kanal. Rechts daneben das 1937 erstellte Bootshaus des Wassersportvereins Meppen. In dem Haus befanden sich Hallen für 14 Boote , Duschräume und WC, eine Hausmeisterwohnung, ein Clubraum und ein Festsaal. Finanziert wurde der Bau durch Baudarlehen und Materialspenden sowie durch eine Bausteinaktion der Mitglieder. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 21 500 Reichsmark.

75. In den Jahren 1827 bis 1835 entstand der Hanekenkanal für Emsschiffe bis zu 85 Tonnen Tragfähigkeit. Dieser Emsseitenkanal hatte zwischen Hanekenfähr und Meppen drei einfache Schleusen und in Meppen die Koppelschleuse (rnit zwei hintereinander liegenden Schleusenkarnmem) für den Abstieg zur Ems über den Haseunterlauf.

MEPPEN

PartIe an C1er 11agJlnger SChleuSe

76. Als der Dortmund-Ems-Kanal in den Jahren 1892 bis 1899 bis zu einer Wassertiefe von 2,50 Metern für Schiffe bis 500 Tonnen ausgebaut wurde, errichtete man gleichzeitig die Teglinger Schleuse. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde bei einem weiteren Ausbau des Kanals für 1000-TonnenSchiffe die SchJeusenanlage durch eine moderne, mit Sparbecken ausgerüstete Doppelschleuse ersetzt.

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