Meppen in alten Ansichten Band 3

Meppen in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Heinrich Heeren
Gemeente
:  
Provincie
:  
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6740-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Meppen in alten Ansichten Band 3'

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9. Gaststätte Anton Wissing am Markt 17 um 1932. Im [ahr 1905 war am Markt ein großes Feuer ausgebrochen; dadurch waren mehrere Häuser vernichtet worden, darunter auch das Anwesen des Albert Muke am Markt 17. Nach dem Wiederaufbau richtete Albert Muke hier eine Gaststätte und ein Kolonialwarengeschäft ein. Bei der Gastwirtschaft handelte es sich um eine Anspannwirtschaft. Zwischen dem Haus Muke und dem Haus Cohen konnte man durch einen breiten Gang zu den pferdeställen gelangen. 1926 erwarb die Brauerei Rohling das Haus und richtete eine moderne Restauration ein. Der erste Wirt war Anton Wissing, der der Gaststätte den Namen "Rcstaurant Windthorst" gab. 1953 erwarb der Gastwirt Heinrich Schmidt den Besitz, den 1962 sein Sohn Paul übernahm.

10. Das Blasorchester der Schüler des Gymnasiums Meppen - hier bei einem Umzug auf dem Markt - wurde von dem Studiendirektor Bösken geleitet und war bei Umzügen, Prozessionen und anderen Veranstaltungen gerne gesehen. Nach 1933 wurde die Kapelle zwangsweise in die Hitlerjugend überführt. Danach trat sie nie wieder in Erscheinung. Das Haus rechts im Bild (Eckgrundstück Markt/Hinterstraße) befand sich im Besitz der Familie Augustin, die hier ein Textilgeschäft betrieb. Das Gebäude brannte im [ahr 1928 ab und wurde zweigeschossig wieder aufgebaut.

Meppen

Markt mit VVindhorstdenkmal,

1 1. Blick in die Hasestraße und auf die Nordseite des Marktplatzes mit dem Windhorstdenkmal um 191 O. In dem Eckhaus links (Hinterstraße/Hasestraße) befand sich das Kolonialwarengeschäft Katrin Kohnen, später das Schuhhaus Wösten. Im Nachbarhaus wohnte der Amtshauptmann Joseph Schöningh, der den Besitz 1926 an den Kaufmann Johannes Huesmann verkaufte. Hinter dem Haus befand sich ein wunderschöner Garten, der sich bis zum Stadtwall ausdehnte. In dem Eckhaus auf der anderen Straßenseite befand sich das Textilhaus Mayboom. Später erwarb Eduard Lerch das Grundstück. Das Nachbarhaus ging 1907 in den Besitz des Schneidermeisters Gerhard Kemmlage über, der hier ein Fachgeschäft für Herrenausstattungen betrieb. Im nächsten Haus rechts im Bild befand sich das Fahrradfachgeschäft Viktor Sommer.

12. Zum Fest der Fahnenweihe veranstaltete die Jugendwehr Meppen im Kriegsjahr 1916 eine militärische Feier. Vor einer festlich geschmückten Rednertribüne auf dem Marktplatz versammelten sich die Jugendwehren aus Lingen, Haselünne und Meppen (im Hintergrund mit ihren hölzernen Gewehren). Als Ehrengäste hatten sich das Offizierskorps der Garnison Meppen, die Spitzen der Behörden, die Geistlichkeit und Abordnungen der drei Meppener Militärvereine mit ihren Fahnen eingefunden. Am Rednerpult der Landrat Behnes, der die Festansprache hielt und die Fahnenweihe vornahm. Nach einem Parademarsch zum Abschluss der Veranstaltung fand auf einem Exerzierplatz bei Borken eine militärische Übung der Jugendwehren statt, die bis zum Abend andauerte.

13. Die Ostseite des Marktplatzes um die Jahrhundertwende mit dem Fachgeschäft für Herrenwäsche und Hüte der Familie Bernhard Rohling. In den dreißiger [ahren erwarb der Kürschnermeister Ernst Heißen den Besitz und richtete hier ein Pelzfachgeschäft ein. Rechts daneben das ehemalige Verlagshaus des "Katholischcn Volksboten" der Familie Heinrich Wegener. Seit 1970 steht auf dem Grundstück Markt 26 das Modehaus Brinkmann. Im nächsten Haus, Markt 27, das auch der Familie Wegener gehörte, befindet sich heute das Optikerfachgeschäft der Firma Fielmann. Im Nachbarhaus wohnte die Familie des früheren Stadtvogtes Schärpenborg. 1935 ging der Besitz an Dr. Josef Kamp über, der hier 1936 eine neue Zahnartzpraxis aufbaute.

14. Zum Feiertag am 1. Mai 1919 veranstaltete der Sozialdemokratische Wählerverein mittags einen Umzug. Daran schloss sich eine Versammlung auf dem Marktplatz an. Der Gewerkschaftssekretär Groß aus Osnabrück hielt eine Ansprache über die Bedeutung von Maifeiern. Im Verlauf seiner Rede trat er auch für den Völkerfrieden und besonders für die Entlassung der deutschen Soldaten aus der Kriegsgefangenschaft ein.

1 S. Der Feinmechaniker [acob Geyer zog 1910 von Varel (Oldenburg) nach Meppen und richtete am Markt (Haus Nummer 38) einen Laden mit einer Werkstatt ein. Im Laufe der Zeit spezialisierte er sich auf Nähmaschinen und Zweiräder, später kamen der Verkauf und die Reparatur von Kraftfahrzeugen hinzu. Im [ahre 192 7 wurde hier die erste MeppenerTankstelle eröffnet. Auf dem Platz des Anbaues (rechts) stand das Eckhaus der Familie Büscher. Das Gebäude wurde abgerissen. Ein Teil des Grundstückes wurde zur Verbreiterung der Burgstraße benötigt und der Rest von der Firma Geyer zur Vergrößerung der Werkstatt genutzt.

16. Die Werkstatt der Firma [acob Geyer in der Burgstraße. Neben dem Wagen steht der Sohn Georg, rechts daneben ein Geselle, in der Bildmitte der Firmeninhaber [acob Geyer, daneben sein Sohn Heinrich, der später den Betrieb übernahm, in der Einfahrt zurWerkstatt RudolfRother mit seinerTochter sowie Johanna Geyer, rechts im Bild noch ein Geselle. Im Hintergrund steht eine der damals typischen Gemeinschaftspumpen, von denen es 11 im gesamten Stadtgebiet gab. Zu jeder Trinkwasserpumpe gehörte eine Pumpengemeinschaft, die jährlich einen Pumpenmeister wählte, der die Pumpe betreute.

17. Blick von der Gymnasialstraße in die Burgstraße im [ahr 1931. Auf der linken Straßenseite die Kraftfahrzeugwerkstatt Geyer. Im Haus rechts, mit dem Pferdefuhrwerk, direkt neben der Gymnasialkirche befand sich die Obst- und Fischhandlung [ohann Heeren. Im nächsten Haus hatte der Bäckermeister Johannes WinkeIer seinen Betrieb. Durch die große Tür ging man durch die "Dàhle" in den Laden. Das Haus erwarb 1939 der Bäckermeister Wilhelm Lücken. Es folgt das Haus des Getränkehändlers Meyer, das 1929 [acob Geyer erwarb und hier später ein Fachgeschäft für Fahrräder und Nähmaschinen einrichtete. Besitzer der nächsten drei Häuser waren der Malermeister Bömeker und die Herren Grünberg und Grote.

18. Im Iahr 1939 eröffnete der BäckermeisterWilhelm Lüken in der Burgstraße eine Bäckerei. Das eigentliche Backhaus stand hinter dem Hauptgebäude auf dem Hof. Die erste Bombe, die im 2. Weltkrieg auf Meppen fiel, zerstörte das Backhaus vollständig. Wilhelm Lücken erwarb daraufhin ein Grundstück am Schullendam und erbaute dort eine neue Bäckerei, die 1942 eröffnet und 1962 durch ein Cafe und eine Gaststätte erweitert wurde. 1966 erwarb sein Sohn Wilhelm Lücken (geb. 1939) den Betrieb, den er wiederum im [ahr 2001 seinem Sohn Wilhelm (geb. 1970) übergab.

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