Meppen in alten Ansichten Band 3

Meppen in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Heinrich Heeren
Gemeente
:  
Provincie
:  
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6740-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Meppen in alten Ansichten Band 3'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

19. Die Burgstraße um 1940. Der ursprüngliche Besitzer der beiden ersten Häuser war der jüdische Viehhändler Max Grünberg. Das Stallgebäude für das Vieh befand sich auf dem Grundstück rechts. Dieses Grundstück erwarb später die Familie Hagspihl, die hier das Haus auf dem Foto mit dem großen Garagentor erbaute. Das Nachbarhaus gehörte einem]osefSteidel, der das Anwesen 1919 an den Studienrat Heinrich Grote verkaufte, der am Gymnasium in Meppen tätig war. Es handelte sich um zwei hintereinander liegende Häuser, von dem das hintere schon sehr betagt war. Im Nachbarhaus von Grote wohnte die Familie Hagspihl, die hier seit mehreren Generationen das Tischlerhandwerk ausübte.

20. Die Burgstraße mit dem Torhaus der Paulsburg im Hintergrund. Rechts neben dem Torhaus, etwas zurückliegend, steht das Haus der Familie Altmeppen, später Heidfeld. Es folgt das Haus des Bäckermeisters Anton Friese, von dem die AüK das Haus 1922 erwarb. Im Nachbarhaus wohnte der Malermeister Heinrich Friese. Das Haus hat zur Straße hin einen großen Vorbau - auch Garden genannt -, in dem um 1 745 der Feldherr und Baumeister c.F. Schlaun als Kommandant der Festung Meppen seine Wohnung hatte. Dem Haus Friese schließt sich die Liebfrauenschule an. Im ersten Haus links befanden sich die Schmiede und die Wohnung von Anton Bröckerhoff, der auch bei Privatschlachtungen als Trichinenbeschauer tätig war. Das folgende Haus gehörte zur Druckerei Wegener. (Foto Prasch)

21. Pausenhof des Lyzeums an der Burgstraße. Im [ahr 1896 kamen die Ordensschwestern "Unserer Lieben Frau" nach Meppen und eröffneten eine höhere Töchterschule, deren Klassenräume sich in der Burg befanden. 1904 wurde das Haus in der Burgstraße 6 bezogen, das in den [ahren 1907 und 1912 wesentlich vergrößert wurde. Die Umwandlung in ein Lyzeum erfolgte 1917, für das 1929 einige Erweiterungsbauten erforderlich wurden. Im [ahr 1933 verlangten die Nationalsozialisten den Rücktritt der Schulschwestern, die nach dem Kriege am 1.10.1949 wieder die Leitung und den Unterricht übernahmen. Zur Schulanlage gehörten auch Schwesternwohnungen, eine Turnhalle und ein Internat für auswärtige Schülerinnen. In den [ahren 1962/66 entstand ein neuer Schulkomplex am Nagelshof.

22. Die Burg, vom Wall her gesehen. Links das Torhaus der Paulsburg mit dem großen Schornstein am Giebel, auf dem bis Ende der dreißiger [ahre regelmäßig Störche nisteten. Das Torhaus wurde 1963 abgerissen. Im Hintergrund rechts das 1805 erbaute Wohnhaus des Kaufmanns Ferdinand Frye. Das Haus wurde 1834 von der Arenbergischen Verwaltung angekauft und als Amtshaus und Wohnung des Rentmeisters eingerichtet. Zwischen diesen beiden Gebäuden lag ursprünglich die Paulsburg. Da diese baufällig und unbewohnbar geworden war, ließ der Fürstbischof Clemens August diese abbrechen und an ihrer Stelle 1751 ein Zeughaus für die Festung errichten. Nach der Schleifung der Festung im [ahr 1762 ging das Haus in den Besitz der Familie Frye über. Im [ahr 1902 erwarb der Bauunternehmer Heinrich Sanders die Besitzung.

23. Die Nordseite des Domhofes mit Blick in die Kirchstraße um 1910. Links im Bild das Haus Hermann Cohen, heute Menne. Es folgt die Straße "Up'n Bûlr", anschließend das Haus des Schuhmachers Bernhard ]aeckel, später Nass und heute ]ungfermann. Im Nachbarhaus wohnte die Familie Diers und daneben der Malermeister Hermann Kamp. Es folgen das Haus des Korbmachers Georg Merkens sowie das Haus der Familie Hehenkamp, heute Volmer. Im Eckhaus gegenüber (Kirchstraße 28) das frühere Tapetengeschäft Biermann, später Malermeister Willi Deeken. Ganz rechts im Bild (Ecke Gymnasialstraße/Domhof) das Hotel Kerkhoff

24. Blick vom Domhofin die Gymnasialstraße um 1930 während der Kreuztracht am Karfreitag. Kurz vor Ende des 30jährigen Krieges im [ahre 1647 gründeten die Jesuitenpatres in Meppen eine "Männersolidarität", die es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht hatte, am Karfreitag eine Prozession zum Gedächtnis an das große Leiden Christi durchzuführen. Diese alte Prozession hat sich bis zum heutigen Tage erhalten. Die Solidarität wurde im [ahr 1818 aufgelöst und die Ausführung der Prozession von einer neu gegründeten "Kreuzträgerbruderschaft" übernommen.

25. Die Südseite des Domhofes. Bei dem Haus links im Bild handelt es sich um das Eckhaus zur Ludmillenstraße. Es gehörte einer kirchlichen Stiftung für arme Familien und hatte den Namen "Gertrudenstift". Das Nachbarhaus wurde von Franz Schulte bewohnt. Besitzer des folgenden Hauses war der Zimmermeister Hermann Schnieders, dessen Sohn Josef 1945 eine Bauunternehmung gründete. Es folgt das Haus der Familie Huesmann und die Vikarie der Propsteigemeinde. Im Hintergrund die Propsteikirche mit der überlebensgroßen Kreuzgruppe, die 1517 von Iósre Beldensnyders aus Bamberger Sandstein geschaffen wurde. Das Haus rechts im Bild gehörte der Familie Schulten. Es folgen die Häuser Voss, Höckerschmidt und Wester sowie die Domhofschule.

26. Gymnasium mit Direktorwohnung auf einer Ansichtskarte aus dem [ahre 1920. Die eigentliche Gründung des Meppener Gymnasiums geht auf das [ahr 1642 zurück. Das erste Schulgebäude mit Unterrichtsräumen hatte seinen Platz auf der Südseite des heutigen Schulgeländes, dort wo sich heute die Aula befindet. Das zweigeschossige Schulgebäude, wie es das Bild zeigt, wurde 1868 in Anwesenheit von Ludwig Windthorst durch den Osnabrücker Bischof eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Das Wohnhaus des jeweiligen Direktors wurde später hinzugebaut. Nach Übernahme der Trägerschaft durch den Landkreis Meppen wurde das Schulgebäude 1957/59 durch einen zeitgemäßen Neubau ersetzt.

27. Die Ludmillenschule - zwischen Gymnasium und Konvikt gelegen - wurde 1888 erbaut. Das Gebäude war erst einstöckig und wurde um 1900 aufgestockt. Die Knabenschule hatte anfangs vier Klassenräume, in denen etwa 200 Schüler unterrichtet wurden. Zu Beginn der zwanziger [ahre wurden ca. 800 Kinder in 14 Klassen von 11 Lehrkräften unterrichtet. Der Heimatdichter Conrad Lagemann war von 1918 bis 1930 Rektor an der Ludmillenschule (Knaben) und an der Domhofschule (Mädchen). Heute hat das Hoch- und Tiefbauamt der Stadt Meppen hier seinen Sitz.

ir Meppen. Bischöf1. Rnabenkonoikt

28. Das Bischöfliche Knabenkonvikt in Meppen an der Ludmillenstraße um 1920. Das Konvikt wurde in den [ahren 1853/54 zur Heranbildung von Priesternachwuchs erbaut. Am 29. September 1855 wurde es eröffnet. 35 Schüler konnten Aufnahme finden. Nach einer Erweiterung im Iahre 1900 waren 43 Plätze vorhanden. 1903 wurde einAnbau erstellt, so dass 80 Jungen untergebracht werden konnten. Im Februar 1945 wurde in den Räumen des Konviktes ein Lazarett eingerichtet und nach Kriegsende mit Kriegsheimkehrern belegt. Heute beherbergt das Haus zwei Stationen des Krankenhauses Ludmillenstift.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek