Meppen in alten Ansichten Band 3

Meppen in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Heinrich Heeren
Gemeente
:  
Provincie
:  
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6740-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Meppen in alten Ansichten Band 3'

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29. Die Wirtschaftsgebäude am Krankenhaus Ludmillenstift um 1940. Durch Erbschaften und Ankäufe gelangte das Ludmillenstift im Laufe der Zeit zu einem größeren Besitz an Ackerland und Gärten, den die Clemensschwestern neben der Krankenpflege selbst bewirtschafteten. So wurde 1884 die Errichtung eines Wirtschaftshofes erforderlich. Die weitgehende Selbstversorgung des Krankenhauses mit Lebensmitteln wirkte sich besonders in den Notjahren während und nach den beiden Weltkriegen günstig auf die Ernährung der Kranken aus. Im [ahr 1951 wurde an der Dalumer Straße ein neuerWirtschaftshof erbaut, der 1972 wegen Aufgabe der Landwirtschaft verkauft wurde.

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3 O. Am 7. April 1945 wurde durch Artilleriebeschuss der Turm der Propsteikirche zerstört. Der Turm fiel auf das Kirchendach und durchbrach das Gewölbe. Durch eine Bombardierung am darauf folgenden Tag brannte das Gotteshaus aus, so dass nur der Chor mit dem von dem Meppener Ehrenbürger Wilhelm Anton Riedemann gestifteten Hauptaltar erhalten blieb. Schon im Mai 1945 genehmigte die englische Militärregierung die Wiederherstellung der Kirche, so dass bald mit den Aufbauarbeiten begonnen werden konnte. Die Kirchenglocken, die 1942 als Materialspende abgegeben werden mussten, lagerten noch in Hamburg und wurden 1947 wieder nach Meppen geholt. Am 16. Oktober wurde eine neue Orgel eingeweiht und Mitte Dezember 1950 mit der Fertigstellung des Kirchturmes der Wiederaufbau beendet.

Meppen - Kuhstraße

31. Durch die Kuhstraße trieb früher jeden Morgen ein Kuhhirt (von Mai bis Oktober) das Milchvieh der Ackerbürger zur großen Meppener Weide. Gegen Abend ging es zurück in die Ställe. In dem Eckhaus NagelshoflKuhstraße (rechts) befand sich die Gastwirtschaft Hermann Dörgemann, später Nüsse und Gandras. Im folgenden Haus hatte lange [ahre der Fischhändler [ohann Heeren sein Geschäft. Es folgen die Häuser des Malermeisters Richter, des Schneidermeisters Schwieters und der Firma Kellersmann. Vorn auf der linken Straßenseite das Haus Schiester. Es folgt das Wohnhaus Scheiben, später Volmer. Auch die nächsten zwei Häuser gehören zum Fleischereibetrieb Marin Volmer. In dem Eckhaus an der Straße "Up'n Bült" befindet sich auch heute noch die alte Gastwirtschaft "Burenschänke up'n

32. Ecke Ludmillenstraße/Kuhstraße mit dem Haus der Familie von Euch. Hier befand sich eine große Anspannwirtschaft für die Landleute, die mit pferdefuhrwerken in die Stadt kamen. Rechts neben der Gastwirtschaft befanden sich die Stallungen, in denen die pferde untergebracht und versorgt werden konnten. 1913 verstarb der Wirt ]osef von Euch. Die Witwe heiratete den Kaufmann ]oseph Meyer, so dass die Familie fortan Meyer von Euch genannt wurde. ]oseph Meyer führte im rechten Teil des Hauses ein Geschäft mit Eisen-und Haushaltswaren. Der 1909 geborene Sohn Theo von Euch übernahm den Gaststättenbetrieb, baute 1958/59 das Haus völlig um und richtete einen Hotelbetrieb ein. Heute gehört das gesamte Anwesen zum Krankenhaus Ludmillenstift.

33. Der am 1. Juli 1955 gegründete Spielmannszug des Bürgerschützenvereins SanktAntonius e.v. im [ahre 1957. Nach der Gründung übernahm Gerd Rübertus die Gesamtleitung. Er wurde bei der Ausbildung der Spieler von Heinrich [acobs, Willi Rübertus und Gustav Thiers tatkräftig unterstützt. 1968 übernahm Willi Rübertus dasAmt des Tambourmaj ors von seinem Bruder Gerhard, übergab den Tambourstock aber schon nach kurzer Zeit an Heinrich [acobs, der den Spielmannszug bis zum [ahr 1972 leitete. Heinz Rübertus, Sohn des ersten Tambourmajors, übernahm die Leitung, die er erst nach 30 [ahren im Iahr 2003 abgab.

34. Häuserzeile (Nr. 31 bis 34) in der Hinterstraße um 1940. Im Haus links befand sich die 1886 gegründete Herrenschneiderei Wilhelm Robben. Der Betrieb wurde 1959 in die Haselünner Straße verlegt. Das anschließende Haus des Malermeisters Friedrich Schnieders wurde im Iahr 1910 von dem Kaufmann Heinrich Löning erworben, in dessen Besitz sich schon seit 1888 das nächste Haus befand. Anschließend rechts im Bild das Lagerhaus der Eisenwarenhandlung Augustin. Zwischen den Häusern befand sich ein breiter Weg in die Zwischenhöfe mehrerer Häuser der Hinterstraße und den Geschäftshäusern am Markt. Heute befindet sich hier die Rathauspassage.

35. Ein Foto vom Maiumzug im [ahr 1919 in der Emsstraße. In dem kleinen Haus links (heute Einfahrt zum Parkplatz des Kaufhauses Ceka) führten die Geschwister Blöm eine Pension für Herren. Das Haus ging kurz vor Kriegsende 1945 durch Artilleriebeschuss in Flammen auf. Auf dem angrenzenden Grundstück errichteten die Gebrüder Kessener 1910/1 1 ein zweigeschossiges Geschäftshaus, heute Fischgeschäft KIene. Hinter dem Haus entstand ein dreigeschossiges Lagerhaus mit Front zum "Neuen Markt" (heute Emseck). Die Firma hatte sich zu einem Großhandel für Getreide, Mehl, Futter und Düngemittel entwickelt, so dass auch Lagerräume mit Gleisanschluss an den Emshafen erforderlich wurden. Da die Räumlichkeiten 1938 in Meppen nicht mehr ausreichten, wurde der Firmensitz nach Geeste verlegt.

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36. Vom 11. bis zum 13. Juni 1921 fand in Meppen der 1. Emsländische Katholikentag statt. Über 2.000 Christen aus dem gesamten Emsland nahmen daran teiL Unter ihnen befand sich der Ehrenprotektor des Katholikentages, der Bischof zu Osnabrück, Dr. Wilhelm Berning, der in Lingen geboren war und lange [ahre am Meppener Gymnasium wirkte. Das Festzelt befand sich auf dem "Neuen Markt" an der Emsstraße, einem Platz zwischen der Firma Kessener und der Emsbrücke, dem heutigen Emseck. Der Neue Markt war der Festplatz der Stadt, hier wurden die Zirkuszelte aufgebaut, hier fanden 2 x im [ahr die Kirmes sowie die Kram- und Viehmärkte statt. 1959 erwarb die Firma Brüne (Freren) das Lagerhaus der Firma Kessener (im Hintergrund) und von der Stadt Meppen den "Marktplatz".

37. Die Emsstraße während der Hochwasserkatastrophe im [ahr 1946. Rechts das Geschäfts- und Lagerhaus der Firma Kessener, davor der Neue Markt. Links im Bild ist ein Teil eines alten Lagerhauses mit nebenstehendem Wohnhaus zu sehen, in dem der Kaufmann Max Co hen ein Geschäft mit landwirtschaftlichen Produkten betrieb. Später erwarb die Firma Kessener das Gebäude und gab es an den Tierarzt Dr. Franz Ameling weiter. Im nächsten Haus befand sich die Praxis von Dr. Johannes Sievert. Diese drei Gebäude befinden sich heute im Besitz der Stadt Meppen. Nach einer schmalen Gasse folgt die Gaststätte Drexler. Das Haus wurde 1981 abgebrochen. Heute befindet sich an der Stelle einAusstellungsplatz der Firma Augustin, die auf dem Nebengrundstück einAutohaus mit einer Tankstelle betrieb. Es folgen die Häuser Emsstraße 1 und 2 der Baustoffgroßhandlung Heinrich Krapp, heute Emsländische Volksbank. Im Hintergrund das alteAmtsgericht, welches 1973 abgerissen wurde. (Foto Prasch)

38. Der Werkstatthof des Autohauses Augustin an der Emsstraße vom Püntkers Patt her gesehen. 1930 erwarb Carl Augustin das Haus Nr. 3 in der Emsstraße, wo er eine Kraftfahrzeugwerkstatt mit Tankstelle und Garagen einrichtete. 1931 übernahmen die Söhne Carl und Heinrich die Firma und schlossen 1934 einen Opel-Händlervertrag ab. Im selben [ahr wurde eine Fahrschule eröffnet. Als der Platz in der Emsstraße 1973 nicht mehr ausreichte, baute man einen neuen Betrieb mit Ausstellungshalle in der Schützenstraße. Auf dem Betriebsgelände in der Emsstraße wurde 1982 ein Zweiradladen eröffnet.

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