Meppen in alten Ansichten Band 3

Meppen in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Heinrich Heeren
Gemeente
:  
Provincie
:  
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6740-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Meppen in alten Ansichten Band 3'

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59. Paketzustellung im [ahre 1956 in der Stadt Meppen durch die Postschaffner Paul Gehrke und Heinz Holt. Das Postamt Meppen hatte zwei große einachsige Karren mit Deckel. Damit zogen die Paketzusteller durch die Stadt. Sie hatten nicht nur die Pakete abzuliefern, sie mussten auch Rundfunk- und Nachnahmegebühren in Empfang nehmen.

Konfirmauden -Anflalt

60. Die Konfirmandenanstalt der evangelischen Kirchengemeinde in Meppen um 1910. Die evangelischen Einwohner Meppens wurden bis zum [ahr 1842 von der evangelisch-lutherischen Gemeinde Lingens betreut. Der Pastor Karl Prior (Geistlicher der Gemeinde Lingen) bereitete die Gemeindegründung in Meppen vor und konnte dort am 19. Mai 1856 den Grundstein zur evangelischen Kirche legen. Die Einweihung des neuen Gotteshauses, die offizielle Gründung der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde und die Einführung des Pastors Grasshoff erfolgten am 10. Juni 1858. Von großer Bedeutung war die Gründung einer Konfirmandenanstalt im [ahr 1869. In ihr wurden die Kinder der weit zerstreut wohnenden Gemeindemitglieder während der Vorbereitungszeit untergebracht.

61. Im [ahr 1949 erwarb der Gastwirt Bernhard Albers das Haus Backs Haselûnner Straße 22 und richtete hier nach einem Umbau eine Gastwirtschaft ein, die er zusammen mit seiner Ehefrau Maria, geborene Ostermann, betrieb. Schon 1956 erfolgte eine größere Baumaßnahme. Das Haus erhielt ein zweites Geschoss und ein ausgebautes Dachgeschoss. Ein neuer großer Gastraurn und 10 Fremdenzimmer konnten anschließend den Gästen angeboten werden. Der Betrieb erhielt die Bezeichnung Gastwirtschaft und Hotel "Neustádter Hof" und wird seit 1968 von Hans Albers geführt.

62. Die Meppener Eisenhütte auf einer Ansichtskarte aus dem [ahre 1905. Im [ahr 1857 wurde unter der Firmenbezeichnung "Hüttengesellschaft Reimann und Co." die Eisenhütte gegründet, um aus dem in der Umgebung Meppens gefundenen Rasenerz durch Verhüttung Eisen zu gewinnen. Nach dreijähriger Bauzeit standen der Hochofen, der Begichtungsturm, die Gießhalle und das Maschinen- und Kesselhaus. Der Eisengehalt des Rasenerzes erwies sich aber als zu gering. Das Werk geriet bald in Schwierigkeiten und wechselte mehrfach den Besitzer. Am 1 1. Februar 1913 übernahm Wilhelm Spalthoff den Betrieb, der hier eine Eisengießerei und eine Maschinenfabrik einrichtete. Die Firma befindet sich noch heute in dem Besitz der Familie Spalthoff.

63. Die Klosterkapelle des Maristen-Missionshauses in Meppen. 1899 wurde die Erlaubnis erteilt, in Meppen eine Ordensniederlassung der Maristen zu gründen. Im März 1900 bezogen zwei Patres mit 7 Schülern das Haus Korde in der Hasestraße (später im Besitz der Seilerei Wöbker). Die Jungen besuchten das Gymnasium. 1901 konnte das neue Kloster an der Herzog-Arenberg-Straße errichtet werden. Nachdem in den [ahren 1912/13 der westliche Trakt mit einer Kapelle erbaut worden war, konnte im Kloster selbst der Unterricht erteilt werden. Nach der Enteignung 1941 durch die Nationalsozialisten wurde das Kloster erst als Krankenhaus, später als Polenlazarett genutzt. 1947 erhielten die Maristen ihr Kloster zurück, das seitdem wieder zur Ausbildung von Ordensnachwuchs diente. Zum Kloster gehörten eine mittelgroße Landwirtschaft, eine Bäckerei sowie eine Metzgerei.

64. Von den Nationalsozialisten errichtetes Schlageterkreuz auf dem Gelände des heutigen Emslandstadions an der Lathener Straße, benannt nach Albert Leo Schlageter (1894-192 3), der im Ersten Weltkrieg Offizier und Freikorpskämpfer war und 1923 wegen Beteiligung an Sabotageakten gegen die französische Besatzung im Ruhrgebiet von einem französischen Kriegsgericht verurteilt und standrechtlich erschossen wurde. Das Kreuz wurde in den fünfziger [ahren abgebrochen.

65. 1951 wurde in Meppen "Am Wendehafen" eine Schwerkriegsbeschädigten-Siedlung eingeweiht. Sie bestand aus 11 Häusern auf jeweils ungefähr 800 Quadratmeter großen Grundstücken. Die gesamte Planung und Durchführung dieses Werkes lag in den Händen des Architekten Anton Timpe und des Kreisvorsitzenden des Verbandes der Kriegsbeschädigten Hermann Wulf. Die Einfamilienhäuser in der Größe 7,50 x 7,75 Meter kosteten je rund 9.500 Mark. Die Bewohner der Häuser waren (von rechts) Schulte, Schnieders, Knuck, Wulf und Kordsmeyer.

66. Fußballplatz an der Ems hinter der Ziegelei Kamp (im Hintergrund) am Schullendamm um 1920. Unter dem Vorsitz von August Krapp wurde 1912 der "Fe Amisia Meppen" gegründet. Gespielt wurde seit 1919 auf einer Wiese der Ziegelei Kamp, die van Johannes Kamp unentgeltlich zur Verfügung gestellt wurde. Trainiert wurde 2 x wöchentlich auf der Schülerwiese am Kanal. Da der Platz bei Kamp im Überschwemmungsgebiet der Ems lag und oft nicht bespielt werden konnte, pachtete der Verein, der inzwischen in "Sportverein Meppen 1912 e.v." umbenannt worden war, ein Dünen- und Heidegelände an der Lathener Straße. Das Gelände wurde von den Vereinsmitgliedern hergerichtet und am 22. Juni 1924 eingeweiht.

67. Die Wienbergstraße in Süd-Nordrichtung um 1940. Zu Beginn der 30er [ahre bestand der Stadtteil Esterfeld noch überwiegend ausWaldungen undAckerland. In den [ahren 1930 bis 1932 wurde in Esterfeld zur Behebung der Wohnungsnot eine Wohnsiedlung erbaut. Das Baugebiet umfasste den Schlaunplatz, die Neelandstraße, die Stadtheidestraße und den Fuller Kirchweg. Als Erschließungsstraßen dienten die Klinkenbergstraße und die Wienbergstraße. Zu jedem Siedlungshaus wurde von der Stadt Meppen ein 600 Quadratmeter großes Grundstück kostenlos zur Verfügung gestellt.

68. Die linke Seite des Fuller Kirchweges von der Neelandstraße her gesehen. Zum Bau der Häuser mussten alle erforderlichen Baumaterialien mit pferdefuhrwerken von Meppener Fuhrunternehmen herangeschafft werden, ohne befestigte Straßen und bei den sandigen Böden ein oft schwieriges Unterfangen. Häufig blieben die schwer beladenen Fahrzeuge im tiefen Sand stecken und mussten unter großen Mühen wieder befreit werden. Dabei platzte einem Fuhrmann eines Tages der Kragen, und ein Fluch "Dieses Hakeldama, dieser Blutacker! " kam über seine Lippen.

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