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Merzig in alten Ansichten Band 2

Merzig in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Alfred Diwersy und Wolf Porz
Gemeente
:   Merzig
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3724-9
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Merzig in alten Ansichten Band 2'

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89. Eine solche fast idyllische Ansicht könnte man sich heute selbst im ruhigen Silwingen nicht mehr vorstellen. In aller Gemütsruhe bewegt sich ein Huhn auf der Straße, ein Karren ist das einzige Gefährt auf dem Bild. Die Fotografie entstand 1940 und zeigt die Ecke Mondorfer Straße/Büdinger Straße. Die Ortsgruppe Hilbringen der NSDAP hatte dieses Foto als Postkarte herstellen lassen und an Soldaten verschickt. Auf der Rückseite stand der Text: 'Lieber Kamerad! Herzliche Heimatgrüße sendet Dir die Ortsgruppe Hilbringen. Zugleich ein kleines Stückchen Heimat, das Du sicher noch kennst.'

90. Sucht man alte Silwinger Bilder, stößt man immer wieder aufFotos van Aufführungen der Naturbühne, die zwischen den heutigen Stadtteilen Silwingen und Mondorflag. Mit dem Theaterspielen begonnen hatten die Silwinger 1927 aus Anlass des hundertjährigen Bestehens der Volksschule mit einer Inszenierung von Schillers 'Wilhelm 'Iell'. aus der dieses Foto stammt, 192 9 spielte man Ludwig Uhlands 'Ernst, Herzog von Schwaberi'. 1931 'Elrnar, Herr vom Habichtshofe' nach 'Dreizehnlinden' von Friedrich Wilhelm Weber, und 1933 das von Kaplau Heinen geschriebene Schauspiel 'Die Heimat'. Es gab jeweils ein halbes Dutzend Aufführungen, zu denen manchmal fast tausend Besucher aus den Dörfern diesseits und jenseits der Grenze, aber auch aus der Stadt Merzig kamen.

91. Eine Straßenszene aus Wellingen, entstanden im [ahr 1924. Der Dorfschmied passt gerade dem starken Belgier eines Landwirts Hufeisen an. Wellingen, einer der westlichsten Stadtteile Merzigs, hat sich bis heute seinen ländlichen Charakter bewahrt. Weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt wurde der Ort, zusammen mit Büdingen, durch das internationale Bildhauersymposion 'Steine an der Grenze'. Die oberhalb der Ortslage entlang dem Grenzweg zwischen Deutschland und Frankreich stehenden 'Megalithskulpturen' unserer Zeit ziehen jährlich tausende von Besuchern an.

92. Auch Büdingen ist bis heute ländlich geblieben. Aber die Dorfstraßen sehen schmucker und 'aufgeräumter' aus als auf dieser Fotografie, die zwischen 1938 und 1940 entstanden ist. Das Bild ist einer umfàngreichen Serie entnommen, die fast alle Stellen des Ortes in offiziellem Auftrag dokurnentiert hat. Möglich, dass die Nationalsozialisten mit dem deutschen Grenzdorf umfangreiche Umbaupläne vorhatten, die aber gottlob nicht realisiert worden sind. So zählt Büdingen heute zu den Stadtteilen, die ihre schone, gewachsene Dorfstruktur bei aller Modernisierung nicht verleugnen.

93. Weiler im Iahr 1966. Vergleicht man diese Aufnahme mit der heutigen Situation, wird deutlich, wie schnell in den letzten dreißig [ahren sich viele Dörfer vergrößert haben. Und auch der Autobahnbau tat das Seinige, die Landschaft rund um den Ort fast komplett umzugestalten. Die Weilerer mögen aufgeatmet haben, als in den achtziger [ahren die Autobahn 8 Richtung Luxemburg endlich fertig gestellt war und damit die Bundesstraße 406, die den Ort durchschneidet und an der sich die Häuser im Hintergrund wie Perlen an einer Kette nebeneinander reihen, deutlich entlastet wurde.

SCHWEMLINGEN (Saa,)

94. Ein Bliek aufSchwemlingen, vermutlich in den zwanziger [ahren. Die Fotografie macht deutlich, wie der Ort allmählich aus unterschiedlichen Teilen zusammen gewachsen ist: dem Kernbereich Svaemedinga auf beiden Seiten des Kohlenbrucherbachtales, Staad (von Gestade) am Randbereich zwischen der Schwemlinger Au, der alten Saar und der heutigen Luxemburger Straße, Schank (von Schänke) arn nördlichen Rand der heutigen Ortslage entlang der Straße nach Dreisbach und Federfels. das auf der nerdwestlichen Höhe des heutigen Federfelsberges lag, aber im Dreißigjährigen Krieg völlig zerstört wurde und verschwunden ist. In der Ortsmitte die 1913/14 erbaute Pfarrkirche, ein neubarocker Bau, entstanden nach Plänen des Trierer Baumeisters Marx.

95. Schwemlingen in den fünfziger [ahren. Die Aufnahme ist relativ leicht zu datieren. Der Kindergarten, links vor der Pfarrkirche St. Laurentius, neben dem Haus von Friseur Bock, befindet sich im Rohbau. Im Hintergrund sieht man Besseringen auf der anderen Saarseite und davor die noch völlig unberührten Saarwiesen. Rechts der Saaraltarm, inzwischen ein geschütztes Terrain und beliebtes Naherholungsgebiet.

96. Das 1954 gegründete Kloster Marienau in der Ortsmitte von Schwemlingen, fotografiert Ende der fünfziger [ahre. Steyler Missionsschwestern unterhielten das Kloster, das am 15. januar 1991 aufgelöst wurde. Heute befindet sich hier das Alten- und Pflegeheim Kloster Marienau. Zur Zeit der Aufnahme ist die Straße, die heute rechts am Kloster vorbei führt, noch nicht gebaut. Links neben dem Kloster sieht man das Pfarrhaus, das zur gegenüberliegenden, leider nicht auf der Aufnahme abgebildeten pfarrkirche St. Laurentins gehört.

97. 'Gruß aus Ballern/Saar', eine bis in die sechziger [ahre hinein typische Dorf-Postkarte. Sie zeigt die Gesamtansicht des Ortes. Dann das órtliche Lebensmittelgeschäft, das vermutlich die Postkarte beim Verlag in Auftrag gegeben hatte und diese auch vertrieb, und die 19 54nach Plänen des Merziger Architekten Schulz erbaute Kapelle St. Josef Deren Vorgängerkapelle, dem heiligen Isidor geweiht, war im Herbst 1941 abgerissen worden, weil sie angeblich ein Verkehrshindernis darstellte.

98. Eine Genre-Szene aus dem [ahr 19 13, entstanden in Rech. Die Familie Dax lässt sich var ihrem Haus in der Straße, die heute ' Am Hügel' heißt, ablichten, und präsentiert nicht nur die Famllienmitglieder, sondern voller Stolz auch ihre Simmentaler Kuh. Man sieht auf der Fotografie unter anderen links Peter Dax und seine Frau Elisabeth geborene Stein, die das Baby Anna auf dem Arm hält, das 1912 geboren worden ist.

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