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Merzig in alten Ansichten Band 2

Merzig in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Alfred Diwersy und Wolf Porz
Gemeente
:   Merzig
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3724-9
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Merzig in alten Ansichten Band 2'

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99. Ripplingen und Rech werden heute eigentlich in einern Atemzug mit Ballern genannt. Aber Recher und Ripplinger beharren dann doch augenzwinkernd auf ihrer 'Eigenständigkeit'. Hier eine Straßenszene aus Ripplingen urn 1910. Der Landbriefträger stoppt für den Fotografen seineTour, und die Kinder des Dorfes lassen sich ebenfalls nur zu gerne ablichten.

100. Eine für die fünfziger Jahre typische Grußpostkarte, hier aus Fitten. In der Dorfansicht erkennt man die gewachsene Struktur des Ortes. Die kleinen Bauernhäuser scharen sich um die Kapelle irn Dorfkern. Im Hintergrund ist der Neubau der Schule zu erkennen, aber vom sich heute anschließenden Neubaugebiet, das fast den Lückenschluss mit Ballern vollzogen hat, ist noch nichts zu erkennen. Die Postkarte hatte Gasthaus und Kolonialwarenhandlung Naumann aufgelegt. Es warb auf der Rückseite für seine gute Küche, die Fremdenzimmer, die Kegelbahn und den Tanzsaal.

101. Dorfidyll in Hilbringen - eine interessante Aufnahme aus dem [ahr 1911. Sie zeigt die Metzgerei Martin, heute Metzgerei Naumann, in der Rehstraße. Der Metzgermeister steht auf der Treppe seines Ladens, vermutlich hat sich die Nachbarschaft im Sonntagsstaat zum Gruppenbild mit herrschaftlicher Kutsche dazu gestellt. An der Hauswand sieht man die bis in die späten vierziger [ahre typischcri Werbeschilder aus Emaille, die heute begehrte und teure Sammlerstücke sind.

102. Partie an der Saar bei Hilbringen. Rechts im Hintergrund ist die Pfarrkirche St. Petrus zu den Ketten zu erkennen, ein neugotischer Bau, errichtet in den [ahren 1890/91. Links das Gasthaus Weiten, ein insbesondere zu früheren Zeiten äußerst beliebtes Ausflugslokal, das aber auch heute noch wegen seiner guten und bodenständigen Küche eine empfehlenswerte Adresse ist, Vom Haus aus gelangte man direkt an die Saar, und nicht wenige Gäste nutzten ihren Aufenthalt zu einer kleinen Bootspartie.

103. Der Bereich der Schule in Hilbringen, etwa Mitte der fünfziger jahre. Die Turnhalle der Schule, die 1957 eingeweiht wurde, befindet sich auf dieser Luftaufnahme noch im Bau. Der Sportplatz, auch Saargau-Stadion genannt, wurde 1955 fertig gestellt. Der saarländische Innenminister Dr. Hector war damals zur Übergabe des Sportplatzes nach Hilbringen gekommen. Drei Sportbegegnungen gab es zur Eröffnung:

Jugend Hilbringen - Pfalzel (8: 15), einTreffen zwischen Hilbringens zweiter Mannschaft und dem darnaligen Tabellenzweiten der Luxemburgischen Landesklasse, Fola Esch (18: 8), sowie ein Spiel zwischen der I. Mannschaft des HSV Hilbringen gegen Fortuna Düsseldorf, das 10: 15 endete.

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GruB aus Hilbringen a. d. Saar

104. Fast städtisch mutet dieser Blick in die Rehstraße in Hilbringen um 1914 an. Rechts und links der noch nicht ausgebauten, aber für ländliche Verhältnisse recht breiten Straße, sind einige für die damalige Zeit als luxuriös zu bezeichnende Häuser entstanden. Sie spiegeln bürgerliches Selbstbewusstsein und steigenden Wohlstand wider und deuten einen Wandel an, der sich vielleicht schneller vollzogen hätte, wenn nicht zwischen dem Aufnahmedatum und heute zwei verheerende Kriege gelegen hätten.

105. Innenansicht der Menninger Kapelle aus dem Iahr 1929. Das kleine barocke Gotteshaus des Bietzerbergdorfes ist, Mitte des] 8. Iahrhunderts erbaut, dem heiligen Clemens geweiht. Als Kostbarkeiten in ihrem Inneren gelten der Barockaltar, der wahrscheinlich um das jahr 1770 entstanden ist, sowie eine Glocke, auf der die Iahreszahl l 578 zu finden ist, und die auf eine Vorgängerkapelle schließen lässt,

106. Altarraum der früheren Bietzener Pfarrkirche. Man sieht in der Mitte den barocken Hochaltar von 1731. Er wurde ebenso in die neue Kirche St. Martin übernommen wie die kunstvollen Figuren der Seitenaltäre links und rechts, die die Heiligen Antonius und Narbert zeigen. Die alte pfarrkirche war 1730 erbaut worden und gehörte bis 1802 zu der von den Merziger Prämonstratensern betreuten Großpfarrei. Dann wurde Bietzen selbstständige Pfarrei mit den Filialen Menningen und Harlingen.

107. Ein seltener Glückfall: Auf der 'Orig. Fliegeraufnahme' von Bietzen sieht man zwei Kirchen im Ort:

Vorne die eben erst fertig gestellte neue Kirche St. Martin (errichtet 1930 bis 1932), im Hintergrund die alte Pfarrkirche, die wenig später abgerissen wurde. St. Martin wurde nach Planen des Trierer Architekten Marx erbaut, der bereits die Schwemlinger Pfarrkirche St. Laurentius errichtet harte, jedoch rund zwanzig [ahre zuvor. Der Bau in Bietzen verdeutlicht die inzwischen in der Architektur vollzogene Loslösung von historisierenden Bauformen. Wie auf der Fotografie deutlich zu erkennen, steht die Kirche an einem Hang. Dadurch ergibt es sich, dass man nach Durchschreiten des Portals ins Kircheninnere hinabsteigt.

Gruss aus Harlingen

Totabnsicbt

108. Ein ganz früher Gruß aus Harlingen, wohl aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Der Hinweis auf der Vorderseite verrät, wie klein der Ort auf dem Bietzerberg damals war. Auf der Totalansicht ist die Kretzschmar-Kapelle in der linken Bildhälfte, das Wahrzeichen des Ortes, fast nicht zu erkennen. Um sie herum einige Häuser, ein bebauter Straßenzug in Richtung Osten und vorne links die ersten Häuser an der Straße nach Bietzen.

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