Merzig in alten Ansichten Band 2

Merzig in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Alfred Diwersy und Wolf Porz
Gemeente
:   Merzig
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3724-9
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Merzig in alten Ansichten Band 2'

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9. Bliek in den fünfziger [ahren (wahrscheinlich vom Amtsgericht/Katasteramt) auf die Anlage der MarienkapelIe im Zwickel von Torstraße/Ecke Marienstraße mit Bürgerhäusern, die Ende des 19. [ahrhunderts gebaut worden sind. Zum Glück präsentiert sich dieser Straßenzug auch heute noch wie damals. Die klassizistische Marienkapelle, einem griechischen Tempel nicht unähnlich, stamrnt aus dem jahr 1858. Die Einfriedung der Kapellenanlage und die beiden Sitzbänke waren ansprechend und aus Beton gegossen.

10. Ein StückAlt Merzig: Die ehemalige Mühlenstraße, die heute 'Bei den Feldmühlen' heißt. Während in unserer Zeit rechts und links die Autos der Anwolmer parken, war damals nur ein pferdekarren hier abgestellt: der Milchwagen der Milchhandlung Müller, die noch bis in die siebziger [ahre existierte. Für Kinder war die Straße ein herrlicher Spielplatz und, im Vergleich zu heute, ein Idyll. Der Straßenzug ist typisch für das alte Merzig wegen der schmalen Häuser mit der Eingangstür und direkt daneben einem Zimmer (meist derWohnküche) im Erdgeschoss. Geschlafen wurde im ersten Stock. Im Hintergrund ein altes Bauernhaus mit der vorspringenden Konstruktion eines ehemaligen Lastenaufzugs. In den Speichern wurden Teile der Ernte und auch Stroh für die Haustiere bevorratet.

Gruß aus Merzig n Gasthaus v . M. Bell, Torstra6e 22 0

11. Eine seltene Aufnahme aus der Torstraße, entstanden als Postkarte etwa um 1910: das Gasthaus von Michel Bell, später Steuer-Bell. Der moderne Anbau im Hof war zu diesem Zeitpunkt der Stolz des Besitzers, der wohl mit seiner Frau am Eingang zu dem von ihm im Hinterzimmer seines Lokals betriebenen 'Original Kino' für den Fotografen in Stellung gegangen ist.

12. Kinderbetreuung in Merzig war über [ahrzehnte hinweg Aufgabe der Borromäerinnen. Hier eine Szene aus den dreißiger Iahren im Hof des Kindergartens, der früher 'Verwahrschule' genannt wurde. Für die 'Kinderbewahrschule' war 1 890/91 neben dem von den Schwestern geleiteten Kranken- und Waisenhaus ein eigenes Gebäude errichtet worden, in dem bis Ende der fünfziger Iahre auch die Nähschule St. Peter untergebracht war. Der Kindergarten befand sich gegenüber der Marienkapelle an der Ecke Hochwaldstraße/Wilhelmstraße.

13. Weißer Sonntag 1942 in St. Peter: Dicht gedrängt stehen Pfarrangehörige und andere Interessierte am Kirchplatz Spalier und betrachten die Prozession der Kommunionkinder, die, geleitet von Pastor Jakob Bückler, den Kaplänen Backes und Pfeiffer sowie der Schar der Ministranten, die Kirche verlassen. Unter den Messdienern rechts Alfred Bock, dahinter Karl Simonis und in der Mitte (mit Brille) Karl Schreier. Ihnen folgen die 'Leviten', in weißen Tuniken rnit roten Streifen. Es sind die jüngeren Ministranten, darunter (in der ersten Reihe) Alfred Diwersy, elfjährig.

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14. Thorstraße im Iahr 1908. Die Häuser (von links) Stoff-Konfektionsladen A. Kahn, Eisenwarenhandlung Schommer, Stoffgeschäft Herz-Weil, Manufakturwaren & Konfektion Nikolaus Diwersy, deren Fassaden das unverwechselbare Bild des Kirchplatzes prägten und gottlob immer noch prägen. Wenn zum damaligen Zeitpunkt ein Foto aufgenommen wurde, kamen die Menschen aus den Häusern, und auch Passanten ließen sich nUT zu gerne ablichten.

Merzig (Saar) - Dienstags-Markt-Platz

15. Der Kirchplatz (Dienstagsmarktplatz) 1915. Fünf]ahre zuvor ist eine Häuserzeile verschwunden, die den heutigen Kirchplatz bis dahin teilte. Rechts die Jugendstil-Fassade des Gasthauses 'Zur Sonne' ,links die im Stil des Historismus um die [ahrhundertwende errichteten Geschäftshäuser (siehe Bild 14) der darrialigen Torstraße (die heute mit dem Haus Diwersy beginnt), durch die Bäume verdeckt, die Häuser Kewenig und Porz.

16. Im Iahr 1940 - während Merzig weitgehend evakuiert war - sammeln sich deutsche Soldaten auf dem Kirchplatz. Wahrscheinlich spielt eine Militärkapelle für die Bewolmer auf, die zur Aufrechterhaltung der Verwaltung in der Stadt geblieben waren. Aus einigen Fenstern blieken Menschen heraus. An anderen belegen die geschlossenen Fensterläden, dass die Wohnungen verwaist sind.

17. Am Kirchplatz, 19. März 1945: 'Die US-Leutnants W Wachs und Alan 1. Milne haben mit zwei weiteren Soldaten eine Schaufensterpuppe und ein Straßenschild aufgestellt', so lautet der Text zu diesem USPropagandabild, entstanden wenige Tage, nachdem die Stadt eingenommen worden war. Das Bild zeigt, wie stark Merzig in den letzten Kriegstagen zerstört worden ist. Die Stadt lag von der linken Saarseite aus ein paar Monate unter amerikanischem Granatbeschuss. Das Kaufhaus Orth - vormals Kahn - ist weitgehend zerstört, die Eisenwarenhandlung Schommer stark beschädigt.

18. Das Leben geht weiter: Dienstagsmarkt auf dem Kirchplatz im [ahre 1955. Auffallend im Vergleich zu heute ist die Größe des Marktes, der auf dem Kirchplatz und dem davor gelegenen Dienstagsmarktplatz abgehalten wird.Von weit her kamen die Bauern zum Markt in die Kreisstadt. Heute stehen auf dern Wochenmarkt nur noch wenige Händler. Auffallend ist auch, wie wenig Autos auf dem Bild zu sehen und wie viele Menschen mit Fahrrädern unterwegs sind.

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