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Merzig in alten Ansichten Band 2

Merzig in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Alfred Diwersy und Wolf Porz
Gemeente
:   Merzig
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3724-9
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Merzig in alten Ansichten Band 2'

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39. Die heutige HochwaldstraBe um die Jahrhundertwende. Damals hieB sie noch Kaiserstraße. Die Aufnahme entstand von der Kreuzung Bahnhofstraße/BrauerstraBe aus. Die Villa rechts gehörte damals Nikola Bauer. Der Fabrikbesitzer und langjährige Erste Beigeordnete der Stadt, im Volksmund Bank'sche Bauer genannt, erbaute sie nach dem Verkauf seines Hauses in der Bahnhofstraße an den Kreis. Das Gebäude links war bis zur Gebietsreform 1974 Sitz des Amtes Merzig-Land.

40. Die Schreinerei Zenner in der Feldstraße 10 im Iahre 1912. In der Mitte Edmund, rechts Georg Zenner, links ein Geselle. Die Schreinerei Zenner ist 1874 von Peter Zenner gegründet worden. Seit der Schließung der Schreinerei im [ahr 1985 unrerhält die Christliche Erwachsenenbildung (CEB) hier ein Arbeitslosenzentrum mit Möbelbörse.

41. Das ehemalige 'Gesellenhaus' in der Kaiserstraße während der Erweiterungsarbeiten Ende der zwanziger Jahre. Schon unter Präses Weber war das Grundstück, auf dem sich heute ein Supermarkt und ein Parkplatz (in der HochwaldstraßelEcke Schwarzenbergstraße) befinden, angekauft worden. Mit finanzieller Unterstützung des Kaufmannes Nikolaus Schmitt und nach den Plänen von Kreisbaumeister Brech wurde das Gesellenhaus schließlich unter Kolping-Präses Getz von der Bauunternehmung Jennet gebaut. Grundsteinlegung war am 24. Februar 1896, bereits am 12. Oktober des gleichen Iahres konnte das Haus eingeweiht werden. Es wies übrigens eine technische Besonderheit auf: Der Dachstuhl bestand aus einer Eisenbeton-Konstruktion, der ersten dieser Art in Merzig.

Merzlg (Saar). Konsum Uerein. KathoL 6eseßenhaus.

42. Haus des Konsumvereins - er wurde zunächst gegründet zur Versorgung der Fabrikarbeiter von Merzig - und daneben das 1896 erbaute Gesellenhaus. Auf der Aufnahme von 1919 kommt die Schönheit des Gebäudes mit den Terrakotta-Figuren über den Fenstern im ersten Stock sowie mit der gefliesten Fassade zur Geltung. Das Gesellenhaus war neben dem Trierischen Hof wichtigster Veranstaltungsort in Merzig. Während des Krieges zerstört, wurde es in den fünfziger [ahren als Saalbau wieder errichtet. Dieser war bis zum Bau der Stadthalle 1968 Ort der kulturellen Veranstaltungen in der Stadt. Außerdem wurde er als Kino genutzt.

43. Die Kaiserstraße (Hochwaldstraße ) in Richtung Brauerstraße. Links die Mauer, die das Gesellenhaus umgab. Dahinter die Einbiegung zur heutigen Schwarzenbergstraße, Linsengasse genannt. Die gegenüberliegende Straßenfront ist heute in weiten Teilen verändert. Rechts die damalige Buchbinderei Fritz Heinrichs im Haus Nr. 41. Die Baulücke etwas weiter unten wurde später durch Schreinermeister Edmund Zenner geschlossen. Die dann folgenden Häuser Mautes und Kessler sind heute durch die Firma Friedrich zu einem vereint.

44. Kolping-Sölme nach dem Krieg beim Bau des neuen Gesellenhauses in der Brunnenstraße, das den Namen Kolpinghaus erhielt. Weil die Stadt am Standort des zerstörten Gesellenhauses den Saalbau errichtere, erhielt der Kolpingverein im Zuge eines Grundstück-Tausches ein Haus an der Ecke Kreuzbergstraße. Die Mitglieder der Kolping-Familie bewerkstelligten den Wiederaufbau des Gebäudes, das bei einem Luftangriff Ende 1944 stark beschädigt worden war. Wir sehen vorne von rechts Paul Schreiner, Mathias Falk, Fred Scherhag und hinten Fred Kewenig, (?) Schmitt, Herbert Schirmbeck, Karl Kiefer, Heinrich Kunzen, Edgar Konz und Peter Becker.

45. Dämmerschoppen im Hof der GastwirtschaftWeber in der Brunnenstraße, wo jetzt das Kolpingshaus ist. Die Aufnahme entstand im [ahr 1895. Die Namen der Merziger, die sich hier dem Fotografen stellen, sind noch heute geläufig: Bäcker Leistenschneider, den jeder nur 'Dampmatz' nannte, der gestreng dreinschauende Polizist Simonis, das Gastwirts-EhepaarWeber, das in derTür steht, und MetzgerWeber mit weißer Schürze.

46. Groß war die Zahl der Veranstaltungen, die regelmäßig im Gesellenhaus stattfanden, das selbstverständlich nicht alleine von der Kolping-Familie genutzt wurde. Hier sind zehn Damen des Theatervereins zu sehen, die irn [ahr 1931 bei einer Fastnachtsveranstaltung auf der Gesellenhausbühne einen Zigeunertanz aufführten.

47. Der 1887 gegründete, längst nicht mehr bestehende Athletenclub Victoria präsentiert sich für den Fotografen im Park des Kaisergartens (siehe Bild 63). Auf der Rückseite des Fotos sind die Namen der im Ersten Weltkrieg gefallenen Vereinsmitglieder aufgeführt: Heinrich, Iohann und Peter Bock, Franz Courtehaute, Peter Gapp, [ohann Heinz, Iohann und Peter Heymüller, Michel Kohn, Mathias Klein, Peter Mautes, Nikolaus Reuter, Mathias Seiler, Peter Zensius. Am Programm einer Gedenkveranstaltung für die 14 gefallenen des Clubs wirkte auch der Brauerei-Gesangverein (siehe Bild 29) mit.

48. Die Mitglieder des Merziger Männerehares 'Liedertafel' ließen sich am 3. Dezember des [ahres 1902 im Trierischen Hof (siehe Bild 60) vom Fotografen Wilhelm Bergmann auf die Platte bannen. Die 'Tafel', wie der Chor liebevoll genannt wurde, ist knapp über hundert [ahre alt geworden, musste sich aber dann wegen akuten Nachwuchsrnangels auflösen.

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