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Merzig in alten Ansichten Band 2

Merzig in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Alfred Diwersy und Wolf Porz
Gemeente
:   Merzig
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3724-9
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Merzig in alten Ansichten Band 2'

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69. Ein Wahrzeichen der Stadt und aus westlicher Richtung schon von fern zu erkennen: die klassizistische Kreuzbergkapelle, hier in einer Aufnahme von 1954. 1858 wurde sie, gestiftet von der Familie [ohann Bock, erbaut. Das barocke Kreuz an der Rückseite ist älter als das Bauwerk selbst. Eine Inschrift verweist auf eine Renovierung des Kreuzes im Iahr 1818. Es ist fast ein Wunder, dass es bis zum Ende des 20. [ahrhunderts dauern musste, bis das Kapellehen bei Dunkelheit angestrahlt wurde. So kann es heute auch nachts als Merziger Wahrzeichen vom Berg hinab 'strahlen'.

Merzig Kreiskriegerdenkmal,

70. Das Kreiskriegerdenkmal zur Erinnerung an den Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 vor dem Hotel Römer, fotografiert um 1910. Der kleine Platz am Zwickel Saarbrücker Allee/Bahnhofstraße/Schankstraße war zur damaligen Zeit oft Ort patriotischerVeranstaltungen. Der Berliner Bildhauer Arnold Krüger schuf das Denkmalmit der Bronzefigur . eines stürmenden Kriegers, den entblößten Säbel in der Rechten, die geraffte Fahne in der Linken' (J.H. Kell).Auf dem Postament waren die Namen der gefallenen und in Folge des Krieges verstorbenen Merziger zu lesen. Am 15. Oktober 1899 war das Ehrenmal feierlich enthüllt worden. Während des Ersten Weltkrieges wurden die Bronzeteile entfernt, der Sockel später beim städtischen Bauhof eingelagert. Er ist heute der Gedenkstein für die auf dem jüdischen Friedhof am Fuß des Kreuzberges ruhenden jüdischen Mitbürger.

71. Die 'Partie an Heiligkreuz' -links sieht man die ehrwürdige Kapelle aus dem 18. [ahrhundert mit dem Missionskreuz von 1719 - hat im Laufe der Jahrzehnte viele Wandlungen durchgemacht. Nachdem die letzten Hinweise auf das Kriegerdenkmal entfernt waren, wurde hier in den dreißiger Jahren, als dieseAufnahme entstand. eine kleine Anlage im Stil der damaligen Zeit angelegt. Ein freundliches Entree fûr die Stadt. Heute hingegen ist die Anlage zu einer kümmerlichen größeren Verkehrsinsel mit Bepflanzung verkommen.

72. Die 'Kleinbahri', wie die Merzig-Büschfelder Eisenbahn liebevoll genannt wurde, diente dem Personenverkehr bis Ende der sechziger, Anfang der siebziger Iahre, Sie war die wichtigste Verbindung für Brotdorf und die Hochwaldorte mit der Kreisstadt. Aber die zunehmende Automobilisierung zwang die MBE schließlich dazu, den Personentransport auf die Straße zu verlagern. Noch bis in die achtziger [ahre wurden, wenn auch zuletzt immer weniger, Gûter auf dem Schienenwege transportiert. Heute dient die Gleisstrecke touristischen Zwecken. Der rührige Eisenbahnverein Losheim fährt regelmäßig mit seinen Dampflokomotiven den Merziger Bahnhof Ost in der Losheimer Straße an.

73. Der Anschluss an das Streckennetz der Eisenbahn - 1858 Richtung Saarbücken, 1860 RichtungTrierbrachte Merzig einen enormen Aufschwung, Die Bahn nahm über viele Iahrzehnte eine verkehrspolitisch wichtige Rolle ein, insbesondere während und nach den beiden Weltkriegen. DieseAufnahme entstand am 16. Juli 1940 auf dem Bahnsteig des Merziger Bahnhofes. Die Merziger, die mit Ausbruch des Krieges im September 1939 fast ausnahmslos nach Mitteldeutschland evakuiert worden waren, kehrten nach elfMonaten in die Heimatstadt zurück. Hier wurden sie von den auf der ElI stationierten Wehrmachts-Soldaten begrüßt.

74. Die Hauptstelle der Kreissparkasse - heute Sparkasse Merzig- Wadern - kurz nach ihrer Fertigstellung im jahr 1935. Errichtet wurde das halbrunde Gebäude unter Direktor Aloys Gadomski nach den Plänen des Architekten Nobis aus Saarbrücken. Richtfest war Ende Oktober 1934, als die Wogen um den Abstimmungskampf in Merzig bereits hoch gingen. Und ein [ahr später - Merzig war inzwischen mit dem Saargebiet wieder 'heim ins Reich' gekehrt - war dieses imponierende architektonische Schmuckstück im Stadtbild fertig gestellt. Um- und Anbau zum Ende der neunziger [ahre haben zum Glück die Grundstrukturen der Architektur bewahrt und somit ein bedeutendes Bauwerk aus dieser Stilepoche.

75. Direkt gegenüber der Kreissparkasse befand sich in der Schankstraße der Friseursalon Lehnertz. Hier entstand im [ahr 1932 dieses Bild, das das Inhaber-Ehepaar und die Belegschaft zeigt. Zweite von links ist Hedwig Lehnertz, rechts steht Heinrich Lehnertz. Interessant ist aus heutiger Sicht die Ausstattung des Salons. Auf einen Ofen im Raum - heute unvorstellbar - deutet das Ofenrohr im Hintergrund hin. 'Vorsintflutlich' mutet die Trockenhaube an, auf die sich die Friseuse ganz links im Bild stützt.

MERZIG - Sur

Partie im Stadtpark

76. Partie im Stadtpark um 1910. Im Iahr 1902 war der Park, für den der Fabrikbesitzer Nikola Bauer das Geld zurVerfügung gestellt hatte, fertig gestellt. Ihm ist am Eingang des heutigen Stadtparkes eine Erinnerungstafel gewidmet. Der Park war früher groß und schön. In seiner Mitte gab es einen Springbrunnen, an anderer Stelle eine Hirschgruppe, eine Terrakottafigur aus der Produktion von Villeroy & Boch. Bei der Saarbegracligung 1938 (und später beim Bau der Stadthalle) wurde die Fläche des Parkes auf seine heutigen Ausmaße reduziert.

77. Der Stadtpark in den sechziger [ahren. Man sieht den hûbschen Fontänenbrunnen, der inzwischen durch einen Nachfolger ersetzt worden ist, und den legendären Pavillon. Dieser wurde gebaut anlässlich der landwirtschaftlichen Ausstellung im [ahr 1953, und zwar auf den Resten eines ehemaligen Westwallbunkers. Über die jahre verwalste das einst stark frequentierte Gebäude. Das Interesse der Merziger an ihrem Stadtpark hatte nachgelassen, der Park an Bedeutung verloren. Viele [ahre gammelte der Pavillonbau vor sich hin, bis er letztlich abgetragen wurde. In jüngster Zeit häufen sich die Bemühungen, den Stadtpark wieder attraktiver zu machen: Eine Saline mit Bietzener Heilwasser soll im Frühjahr 2003 ihren Betrieb aufnehmen.

78. Gruppenbild mit Dame und zwei Hunden, beim Sonntagsspaziergang auf der Seffersbachbrücke unmittelbar hinter der Bahnunterführung im jahr 1925 aufgenommen. Rechts steht Leo Jaeger. Bis zur radikalen Saarbegradigung vor dern Bau des Westwalls mûndete der Seffersbach nahe der Bahnstrecke in die Saar (siehe Bild 1). Der Bau der Eisenbahn hatte Mitte des 19. [ahrhunderts eine erste Zäsur zwischen Stadt und Fluss gelegt.

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